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offenes Forum Deutsch-Wagram

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nur ein kleines Missverständnis??? (Gemeinde)

Nikitscher Harald, Deutsch-Wagram, Montag, 28. September 2009, 20:22

Administrator:

Mit Bedauern, muss ich dieses Thema schließen/sperren.

Ich möchte hier weder einen noch wüsteren Umgangston, noch weitere öffentliche Beschimpfungen (Bashing) einzelner Personen heraufbeschwören.

Jeder, der einen unsachlichen Beitrag gelöscht sehen möchte, möge sich bitte per E-Mail an mich wenden.

Gleiches Recht nehme ich auch für mich in Anspruch.


-----------------------------------


Auf der Homepage der Gemeinde gibt es heute Montag dem 28.9. noch immer kein offizielles Endergebnis der Wahl.
Die ÖVP hat es auf ihrer Seite schon drauf..............

- ohne Worte -

mfg

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nur ein kleines Missverständnis???

DWler, Montag, 28. September 2009, 20:44 @ Nikitscher Harald

S.geehrter Hr. Nikitscher!

Das wird mit der Zeit etwas langweilig. Ich gebe Ihnen einen guten Tipp: copy and paste *lach*.
Es gibt so viele Seiten mit dem Wahlergebnis, kopieren Sie es sich in Word, vergrössern Sie es sich auf Plakatgrösse, drucken Sie, kleben Sie es zusammen, hängen Sie es sich im Wohnzimmer auf. Auch Sie hatten Ihre Chance und es wurde Ihnen alles in den Schoss gelegt, damals, als es noch eine brauchbare SPÖ gab. Da war doch diese hemmungslose Kopieraktion des Wahlprogramms in Deutschland, oder? Und jetzt mahnen Sie allen Ernstes ein paar Zahlen auf einer Gemeindewebseite an? ;-)
Es war in allen Zeitungen zu lesen, der Absturz der SPÖ in Ihrer alten Form mag gerne diskutiert werden, sowohl in DW als auch in Vorarlberg als auch in Oberösterreich. Vielleicht ist der Sozialismus den wir kennen überaltert?

Und wenn Sie etwas aufzeigen möchten, dann etwas worüber wir auch gerne schmunzeln mögen ...... Beispiel:
Mission 15 , dort steht, ich copy & paste jetzt mal für Sie:
"Hier entsteht die Wahlkampfseite der SPÖ Stadtorganisation Deutsch-Wagram für die Gemeinderatswahl am 20. September 2009".
Oho! Hier entsteht also erst :-D

Mit freundlichem Gruß ein DWler
übrigens: der Link auf der SPÖ Seite zu den Wahlergebnissen lässt sich auch nicht öffnen, also gerade eben nicht ;-) Ist kein Drama, ich weiß wie es ausgegangen ist ;-)

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nur ein kleines Missverständnis???

Nikitscher Harald, Montag, 28. September 2009, 22:05 @ DWler

Oh, bin ich wieder jemanden auf die Zehen getreten........

Gerne bin ich bereit mit ihnen persönlich zu diskutieren warum die SPÖ derzeit in den einzelnen Bundesländer soviel verliert.

- Sie können mich jedenfalls jeden tag telefonisch erreichen.

Ganz sicher werde ich aber nicht über die Deutsch-Wagramer SPÖ diskutieren. Falls es ihnen entgangen ist, habe ich mich vor 4 Jahren aus dieser zurückgezogen...... - alles andere ist ein alter Hut!

mfg

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nur ein kleines Missverständnis???

DWler, Montag, 28. September 2009, 22:24 @ Nikitscher Harald

Oh, bin ich wieder jemanden auf die Zehen getreten........

Nein, womit denn, es hat uns nur ein heftiges Kopfschütteln gekostet dass bei den vielen Problemen die anstehen jemand ein Problem damit hat, dass bereits bekannte Zahlen auf Seite A schneller erscheinen als auf Seite B. :wall:


Gerne bin ich bereit mit ihnen persönlich zu diskutieren warum die SPÖ derzeit in den einzelnen Bundesländer soviel verliert.

- Sie können mich jedenfalls jeden tag telefonisch erreichen.

Warum sollte ich?!? :rolleye:
Zur Konsultation als Experte für selbstverursachte Dramen der SPÖ? :hammer:


Ganz sicher werde ich aber nicht über die Deutsch-Wagramer SPÖ diskutieren. Falls es ihnen entgangen ist, habe ich mich vor 4 Jahren aus dieser zurückgezogen...... - alles andere ist ein alter Hut!

:suspicious: dann wollen Sie also nur die anderen Parteien hier diskutieren?
Und der alte Hut ist doch bei Ihnen noch ziemlich in Gebrauch, da versuchen Sie doch immer noch immer weisse Kaninchen herauszuzaubern so wie gerade vorhin :haha:

Gruss, DWler

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Ferndiagnose

DWler, Dienstag, 29. September 2009, 16:54 @ Nikitscher Harald

Amnesie?

Ganz sicher werde ich aber nicht über die Deutsch-Wagramer SPÖ diskutieren. Falls es ihnen entgangen ist, habe ich mich vor 4 Jahren aus dieser zurückgezogen...... - alles andere ist ein alter Hut!

Von der Webseite der ÖVP mit den gelisteten Vorzugsstimmen dieser Wahl kopiert:
_____47 Nikitscher Harald 5_______ Platz 7 bei der SPÖ :headbang:

Frage: Vergessen kandidiert zu haben bei der SPÖ?
Frage: Wie lange sind bei Ihnen 4 Jahre?
Frage: Wie sehr steht man hinter einer Sache wenn man kandidiert und dann verleugnet dabei gewesen zu sein?

Schlimm. Sehr schlimm. :headbang:

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endgültiges Wahlergebnis

Bloms, Montag, 28. September 2009, 21:32 @ Nikitscher Harald

Sehr geehrter Herr Nikitscher!

Danke für die Info.

Der Informationsvorsprung, den gewisse Politiker aufgrund ihrer Ämter besitzen, lässt sich jedoch leicht verringern, indem Sie die gefundenen Informationen einfach ins Forum stellen (siehe unten).

Das endgültige Wahlergebnis wird wahrscheinlich wie gesetzlich vorgesehen, morgen am 29.09.2009 veröffentlicht. Sollten gesetzliche Bestimmungen gegen die vorzeitige Veröffentlichung der Wahlergebnisse sprechen, ersuche ich um diesbezügliche Hinweise.

Mit freundlichen Grüßen.

-------------------------------------------

Laut Homepage ÖVP vom 28.09.2009:

Die restlichen Briefwahlkarten (44) sind ausgezählt und das endgültige Wahlergebnis steht fest. Verschiebungen der Mandate haben keine mehr stattgefunden. Auch die Vorzugsstimmen wurden ausgezählt.

Wahlergebnis im Überblick
6.699 Wahlberechtigte, 4290 gültige Stimmen, 65,50% Wahlbeteiligung
ÖVP 16 Mandate 49,56%
SPÖ 8 Mandate 25,62%
!wir 3 Mandate 10,37%
FPÖ 1 Mandat 6,01%
Grüne 1 Mandat 5,59%
ABL 0 Mandate 2,84%

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endgültiges Wahlergebnis

Nikitscher Harald, Montag, 28. September 2009, 22:32 @ Bloms

Sehr geehrter Hr. Bloms!

Warum ich das Ergebnis nicht ins Forum stelle, erklärt wohl obiger Beitrag.....
Hätten wir in Deutsch-Wagram - auch meine eigene Partei - nur etwas vom damaligen Parteiprogramm umgesetzt, wir würden schon etwas angenehmer leben....

Für die Durchführung und die Veröffentlichung der Wahlen ist die Gemeinderatswahlordnung 1994, LGBl. 0350 die zuständige Rechtsvorschrift. Allfällige Fristen und Veröffentlichungsvorschriften können somit im RIS nachgelesen werden, bzw. ihr Listenerster ist sicher auch bestens informiert...

mfg

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endgültiges Wahlergebnis

Bloms, Montag, 28. September 2009, 23:50 @ Nikitscher Harald

Sehr geehrter Herr Nikitscher!

Nachdem die NÖ Gemeinderatswahlordnung bereits im Forum diskutiert wurde, ist sie uns allen bekannt. Allerdings ist mir keine Bestimmung aufgefallen, die eine Veröffentlichung des endgültigen Wahlergebnisses ab dem achten Tag nach der Wahl verbietet.

Nachdem die Wahlbehörde die Wahlkarten frühestens um 14.00 Uhr des achten Tages nach der Wahl öffnen und mit der Stimmenauszählung beginnen darf, ist es auch nachvollziehbar, dass das endgültige Wahlergebnis erst am 29.09.2009 offiziell bekannt gegeben wird, wie auch auf der Homepage der Gemeinde nachzulesen ist.

Ob es eine höchstgerichtliche Entscheidung verbietet, das endgültige Wahlergebnis vor der Kundmachung auf der Amtstafel zu veröffentlichen, entzieht sich meiner Kenntnis. Angesicht der üblichen Wahlberichterstattung erscheint das eher unwahrscheinlich.

Außerdem würde ich der ÖVP keinen Vorwurf machen, wenn sie die Bevölkerung möglichst schnell informiert.

Mit freundlichen Grüßen.

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endgültiges Wahlergebnis

Nikitscher Harald, Dienstag, 29. September 2009, 02:16 @ Bloms

S.g.Hr. Bloms!

Ob sie oder irgendjemand anders hier der ÖVP einen Vorwurf machen wollen, bleibt ihnen überlassen.
Ich jedenfalls habe bisher keinen diesbezüglichen Kommentar abgegeben.

Denke mir nur, dass die offizielle Verlautbarung - und somit die offizielle Veröffentlichung auf der Gemeindehomepage - vorrangig zu behandeln wäre.

Aber vielleicht bringt das Wahlergebnis ja ein anderes Verständnis von demokratischen Verhalten mit sich.
mfg

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unsere (Ex) Politiker

Kindergarten, Dienstag, 29. September 2009, 07:41 @ Nikitscher Harald

Unsere (Ex)Politiker.

Es ist zwar immer schade das man soviel von den (Ex)Politikern hier im Forum ließt aber wenn man nicht zufrieden ist mit den Ergebnis dann sollte man in den eigenen Reihen suchen und nicht über andere Leute ziehen.

Qurigst hat jetzt eine 2te Chance von der Wagramer Bevölkerung bekommen. Jetzt muß er wirklich was tun. Weil sonst gehen wir noch einmal wählen. Und da sollte die Bevölkerung, den Parteien einen Denkzettel schreiben und Ungültig wählen.

Es ist wirklich schade von den (Ex)Politikern immer eine kritik zu lesen. Ihr solltet mal alle ein wenig nachdenken und gemeinsam an einem Strank ziehen.

Der Weg ist das Ziel!!!!!! Also alle für ein Deutsch-Wagram und seiner Bevölkerung.

MFG

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unsere (Ex) Politiker

Bloms, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 00:21 @ Kindergarten

Sehr geehrter Kindergarten!

Es ehrt Sie zwar, dass Sie es mit chinesischer Philosophie halten. Allerdings behaupten Kritiker, Konfuzius, dem dieses Zitat zugeschrieben wird, wollte damit eher das Gegenteil ausdrücken. Und auch die folgende Kritik hat einiges für sich:

Der Weg ist das Ziel ist das Lebensmotto orientierungsloser Zeitgenossen, die in Ermangelung eines klar gesteckten Zieles kurzerhand den Weg dahin als eigentlichen Sinn ihres Daseins postulieren.

Aus Uncyclopedia (Achtung Satire) http://de.uncyclopedia.org/wiki/Der_Weg_ist_das_Ziel

Sie werden doch wohl nicht das Lebensmotto des "gemeinen Sonntagsfahrers" (siehe Uncyclopedia) zum obersten Leitprinzip unserer Gemeindepolitik erheben wollen. Zielloses Umherirren gab es in der Vergangenheit genug.

Es ist zwar immer schade das man soviel von den (Ex)Politikern hier im Forum ließt aber wenn man nicht zufrieden ist mit den Ergebnis dann sollte man in den eigenen Reihen suchen und nicht über andere Leute ziehen.

Es ist niemals schade, wenn jemand seine Meinung äußert. Die Meinung von Politikern, ob von ehemalige oder amtierenden, ist hier ebenso willkommen, wie jede andere. Gerade ehemalige Politiker können aufgrund ihrer Erfahrungen und in der Politik erworbenen Kenntnissen wichtige Beiträge zur Aufklärung eines Sachverhaltes liefern.

Natürlich sind die Ursachen für ein schlechtes Wahlergebnis zuerst in den eigenen Reihen zu suchen (und das geschieht auch sicher), jedoch muss ebenso Kritik an den Wahlkampfmethoden erlaubt sein. Die Kritik von Herrn Nikitscher ist dabei eher unberechtigt und nebensächlich. Vielmehr hinterlassen so manche Vorfälle (Stichwörter: Scheinmeldungen, Pakt, Raststation, Wohnblöcke, usw.) einen bitteren Nachgeschmack, und stellen für mich den Tiefpunkt des Niveaus aller bisherigen Wahlkämpfe dar. Wenn fast nur mehr mit inhaltsleeren Slogans und fragwürdigen Methoden Meinungsmache (Stichwort Blockade, die es nicht gab) betrieben wird, dann kann wohl kaum von einem fairen Wahlkampf gesprochen werden.

Qurigst hat jetzt eine 2te Chance von der Wagramer Bevölkerung bekommen. Jetzt muß er wirklich was tun. Weil sonst gehen wir noch einmal wählen. Und da sollte die Bevölkerung, den Parteien einen Denkzettel schreiben und Ungültig wählen.

Das heißt, er hat eine zweite Chance bekommen, weil er beim ersten Mal nichts zusammengebracht hat? Auch eine Erklärung, wenngleich eine schwer verständliche.

Was muss er wirklich tun, was er nicht schon tun hätte können? Und wenn er nicht wirklich was tut, werden Sie ihn abwählen? Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass es nach diesem Wahlergebnis noch einmal eine Partei wagt, Neuwahlen vom Zaun zu brechen.

Es bleibt natürlich ihr gutes Recht, ungültig zu wählen. Einen Aufruf zu einem undemokratischen Verhalten kann ich jedoch nicht gutheißen. Abgesehen davon, dass es völlig unlogisch wäre, allen Parteien einen Denkzettel zu verpassen, weil Bgm. Quirgst seine zweite Chance nicht wahrnimmt, werden Sie doch wohl nicht annehmen, es würden alle Parteimitglieder einen ungültigen Stimmzettel abgeben. Womit sich die politische Situation wohl kaum verbessern würde. Haben Sie sich einmal die Folgen überlegt, wenn 100 % der Bevölkerung wirklich ungültig wählen würden?

Es ist wirklich schade von den (Ex)Politikern immer eine kritik zu lesen. Ihr solltet mal alle ein wenig nachdenken und gemeinsam an einem Strank ziehen

Nachdenken würde ich Ihnen auch empfehlen. Vor allem dürften Sie nicht verstanden haben wie Demokratie und Politik funktionieren.

Bitte lesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie
http://de.wikipedia.org/wiki/Politik

Meinungsvielfalt und Meinungsstreit sind die grundlegenden Merkmale einer Demokratie. Wollen Sie eine Einheitspartei? Wenn alle Parteien das Gleiche wollen und alle das Gleiche machen, nach welchen Kriterien werden Sie Ihre nächste Wahlentscheidung treffen?

Überhaupt sollten Sie einmal definieren, an welchem Strang gezogen werden soll.

Kritik kann sowohl positiv, wie auch negativ ausfallen, und steht meist im Falle einer konstruktiven Kritik am Beginn jeder Verbesserung. Sie sollten sich einmal vorstellen, in welchen Zustand ein Land ohne Kritik an der Politik verfallen würde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kritik

Zu einem Thema das Herr Nikitscher begonnen hat, ist es nahezu unerlässlich diese Weisheit hierher zu kopieren:

Konfuzius sagt:

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

Mit freundlichen Grüßen.

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unsere (Ex) Politiker

;-)), Donnerstag, 01. Oktober 2009, 15:09 @ Bloms

:haha:

SPITZENKLASSE!!!!!

Sonntagsfahrer

Auch der gemeine Sonntagsfahrer lebt nach der Prämisse Der Weg ist das Ziel. Hinterm Steuer seines Opel-Vectras lenkt der dickbäuchige Rentner sein Gefährt durch blühende Landschaften, begleitet von seiner auf dem Beifahrersitz festgetackerten besseren Hälfte und genießt das Gefühl, ziellos auf Achse zu sein. Immer großzügig unterhalb der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gleitet der Sonntagsfahrer durch Feld und Flur und genießt den Zustand des Nirgendwo-Ankommen-Müssens. Höhepunkt dieser ziellosen Ausflüge ist der Genuss einer Bergischen Kaffeetafel, die das Dahingleiten für kurze Zeit unterbricht, danach wird die Sonntagsfahrt wieder aufgenommen und endet erneut am Ausgangspunkt, der heimischen Garage. Die Sonntagsfahrt gibt den Sonntagsfahrern das Gefühl, mal rauszukommen aus ihren eichenmöblierten Wohnzimmern, weg von den Filzuntersetzern, weg von den vollgepupsten Vorkriegssofas, das Leben spüren jenseits der eigenen vier, perspektivlosen Wände. Die ökologische Bedenklichkeit der Sonntagsfahrt nimmt der Sonntagsfahrer gerne in Kauf, gibt sie seinem Leben doch einen größeren Sinn, der die - auch durch die vielen Sonntagsfahrer verursachte - Drohende Klimakatastrophe vergessen machen lässt.

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unsere (Ex) Politiker

marv11111 @, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 16:37 @ ;-))

schmunzel!

nett zu lesen und zu schmunzeln....:-D

vielleicht jedoch selber mal in dem alter :advise: und mit der geschwindigkeit :nice: unterwegs die einen als sonntagsfahrer :nonono: qualifizieren;
sonntagsfahrer sind immer wieder ärgerlich :angry: :hammer: - aber vielleicht halt dann auch mal selber einer sein :sweet: :wall: (bis auf die eichenholzmöbel,....) - aber erst in 30 jahren :clap: :nice:

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unsere (Ex) Politiker

H. N., Donnerstag, 01. Oktober 2009, 19:04 @ Bloms

Name auf Harald Nikitscher geändert.

S.g. Hr. Bloms!

Lassen sie doch auch andere zu Wort kommen ohne großartiger Belehrung. Was Politik, Demokratie oder Kritik ist, interpretieren die Mitbürger je nach ihrem Befinden.
Merkbar ist dies ja auch an ihrem Wahlergebnis..... (es sind sicher mehr als 120 Deutsch-Wagramer gegen die S8.....)

Qurigst hat jetzt eine 2te Chance von der Wagramer Bevölkerung bekommen. Jetzt muß er wirklich was tun. Weil sonst gehen wir noch einmal wählen. Und da sollte die Bevölkerung, den Parteien einen Denkzettel schreiben und Ungültig wählen.

Und es IST keine 2.Chance. Deutsch-Wagram hat ihn mit diesem Wahlergebnis BEAUFTRAGT so weiterzumachen wie seit 2005. Wenn jemand von 12 auf 16 Mandate bei über 600 Vorzugstimmen steigt, muss alles Okay gewesen sein und fast alle waren zufrieden....
Noch dazu hat die ÖVP Splittergruppe "wir" auch noch 3 Mandate erreicht - zusammen also 19 - und somit fast eine 2/3 Mehrheit.("Hut ab - beeindruckend")

Und eine neuerliche vorgezogene Wahl ist ja bei einer Mehrheit von 16 (+3) eigenen Mandaten mehr als unwahrscheinlich.

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unsere (Ex) Politiker

Michael, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 19:10 @ H. N.

Naja im Grunde kann ja die ÖVP ja jetzt machen was sie will bei 16 zu 13 Stimmen (SPÖ, FPÖ, Grüne sowie wir!)

Und ob dies so gut ist für Deutsch Wagram sei nun dahin gestellt.

Oder kann die "Opposition" noch irgendwas machen ? Nachdem ja die ÖVP die Mehrheit hat.

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unsere (Ex) Politiker

;-)), Donnerstag, 01. Oktober 2009, 19:30 @ H. N.

Nikitscher als Nobody.:rofl:

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unsere (Ex) Politiker

Bloms, Freitag, 02. Oktober 2009, 00:10 @ H. N.

Sehr geehrter Herr Nikitscher!

Wem ich antworte, werde ich mir sicher nicht von Ihnen vorschreiben lassen. Hier kann jeder zu Wort kommen und jeder jedem antworten, falls Sie das noch nicht bemerkt haben. Wenn Sie meine Beiträge nicht lesen wollen, benützen Sie einfach die entsprechenden Funktionen des Forums zum Einklappen der Beiträge.

Wenn Sie etwas an meiner Antwort auszusetzen haben, würde ich Sie ersuchen dies zu begründen und die Fehler aufzuzeigen, denn ich lasse mich gerne belehren und lerne gerne etwas dazu. Es würde mich sehr freuen, würde es Ihnen auch einmal gelingen, uns zu belehren, anstatt hier nur herumzustänkern. Um es mit den Worten von "DWler" zu formulieren: Das wird mit der Zeit etwas langweilig.

Was Politik, Demokratie oder Kritik ist, interpretieren die Mitbürger je nach ihrem Befinden.

Das ist Unsinn. Wie Demokratie und Politik zu funktionieren haben und was darunter zu verstehen ist, definieren Verfassung, zahlreiche Gesetze und die Wissenschaft. An diese Spielregeln hat sich auch die Bevölkerung zu halten.

Und wer sich mit der Definition von Begriffen beschäftigt, fragen Sie besser einen Sprachwissenschafter, ich will keinesfalls belehrend wirken. Zweifelsohne wäre es möglich die Bedeutung von Wörtern nach individueller Lust und Laune zu interpretiert. Einer einwandfreien Kommunikation (und Verständlichkeit von Wahlprogrammen) wird das wohl kaum zuträglich sein.

Ob man das Wahlergebnis als 2. Chance bewerten soll, müssen Sie mit dem Teilnehmer "Kindergarten" diskutieren, da ich das nie behauptet habe.

Nur soviel. Sie kennen genauso wenig wie ich die Beweggründe aller ÖVP Wähler. Warum 49,56 % (nicht fast alle), bei einer Wahlbeteiligung von 65,5 %, der Wähler ÖVP gewählt haben, bleibt daher reine Spekulation.

Noch eines. Bitte geben Sie irgendeinen Namen im Beitragsformular an. Namenlose Beiträge bzw. Leerzeichen als Namen bereiten Probleme u. a. beim Sichern und werden in Zukunft gelöscht.

Mit freundlichen Grüßen.

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unsere (Ex) Politiker

Nikitscher Harald, Freitag, 02. Oktober 2009, 06:28 @ Bloms

S.g. Hr. Bloms!

Es ging mir grundsätzlich nur darum, dass ein User seine Ansicht zu einem Thema abgibt und sich gleih eine elendiglich lange Belehrung gefallen lassen muss über Politik, Demokratie usw.
Glauben sie nicht, dass sie hier zeitweilig über das Ziel hinausschiessen?
Nicht jeder hat die Zeit um sich nächtens hinzusetzen und seitenweise zu recherchieren ob jetzt ein Beitrag auf Punkt und Komma passt.
Lassen sie doch den Usern auch die emotionale Freiheit mal einen Satz wie der Weg ist das Ziel" zu schreiben ohne gleich über ihnn herzufallen.
Ansonsten wird sich das Forum möglicherweise von alleine auflösen.....
Aber diesen Wink an sie mit dem Zaunpfahl haben sie leider nicht erkannt.

Und meinen Namen einzutragen habe ich bei diesem Artikel vergessen - Asche auf mein Haupt. Wobei soweit ich mich durchgelesen habe, dies ein Forum ist wo auch anonym gepostet werden kann, oder?????
Daher glaube ich sollte auch jeder dieses Recht grundsätzlich haben...
Tragen sie daher nicht auf Grund der IP-Adresse den Namen sondern vielleicht anonym ein - sie kennen ja trotzdem die Verfasser....
Daher ..... lassen sie´s mal gut sein

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unsere (Ex) Politiker

Bloms, Samstag, 03. Oktober 2009, 01:04 @ Nikitscher Harald

Sehr geehrter Herr Nikitscher!

Auch wenn Sie Ihre Aussage nochmals wiederholen, wird sie nicht nachvollziehbarer.

Noch einmal, wer Probleme mit langen ausführlichen Beiträgen hat: nicht lesen.

Sie dürften die primären Aufgaben des Forums vergessen haben. Die lauten: Information und Diskussion.

Wenn nun jemand in einem Beitrag sinngemäß meint: Politiker und Expolitiker (zu denen Sie ebenfalls zählen) haltet endlich den Mund und beginnt endlich zu denken, Kritik wäre schlecht und der Weg wäre das Ziel in der Politik, und als Draufgabe noch zu undemokratischem Verhalten aufruft, dann läuft das eindeutig den Zielen des Forums entgegen. Ein Forum in dem sich die Teilnehmer gegenseitig die Meinungsäußerung und Kritik (welcher Art auch immer) verbieten, erachte ich als überflüssig. Und darüber werde ich jeden Verfasser derartiger Beiträge, wie immer freundlich und mit einer ausführlichen Begründung, informieren. Ob Ihnen das passt oder nicht, und ob Sie das fälschlicherweise als Belehrung empfinden oder nicht.

Ferner darf ich Sie daran erinnern, dass Sie im Zuge der Diskussionen um das Basaltfaserwerk, die S8, teilweise ORG und sonstigen Themen, endloslange Beiträge verfasst haben und mit unzähligen Beiträgen manche Threads geradezu in Beschlag genommen haben, in einem Tonfall, den ich mir nie anderen gegenüber erlauben würde, und den ich unangebracht erachte (sollten Sie auch dies vergessen haben, kann ich die Beiträge wiederherstellen).

Dass Sie sich über den Bestand des Forum Sorgen machen, nehme ich amüsiert zur Kenntnis, da auch Sie in Ihrer politisch aktiven Zeit nicht gerade mit Engagement für die Erhaltung dieser Einrichtung aufgefallen sind. Ersparen Sie sich jedoch die Mühe, die damaligen Vorgänge zu erläutern, darüber bin ich von Herrn Wimberger bestens informiert worden. Der Vollständigkeit halber, werde ich diese Informationen gelegentlich unter Allgemeines nachtragen.

Auf Ihre groben bzw. plumpen Hinweise (http://de.wikipedia.org/wiki/Wink_mit_dem_Zaunpfahl) kann ich verzichten, da bereits diesbezüglich über das Forum diskutiert wurde.

Gänzlich absurd wird Ihr Beitrag mit dem Vorwurf, ich würde recherchieren. Fehlt gerade noch, dass Sie mir vielleicht auch noch vorwerfen, ich würde mich informieren, bevor ich einen Beitrag verfasse. Lassen Sie sich versichern, sich zu informieren, nimmt im Internetzeitalter nur kurze Zeit in Anspruch. Und ersparen Sie mir weitere Unterstellungen ihrerseits. Niemand im Forum überprüft, ob ein Beitrag "auf Punkt und Komma passt" (das letzte Mal versuchten Sie mir unterschwellig zu unterstellen, ich würde nach meiner Kandidatur das Forum manipulieren).

Und schon gar nicht werde ich es "gut sein lassen", wenn Sie schon wieder die Unwahrheit behaupten.

Sie haben nicht einfach vergessen Ihren Namen im betreffenden Eingabefeld einzugeben, denn in diesem Fall wirft die Software eine Fehlermeldung aus und verhindert den Eintrag des Beitrages, sondern sie haben ganz bewusst Leerzeichen als Namen eingegeben. Bereits zum zweiten Mal in diesem Thread.

Sie können unter ihrem Namen oder einem Pseudonym Beiträge verfassen. Aber beides gleichzeitig, in einem Thema, das Sie selbst eröffnet haben, mutet doch reichlich seltsam an. Vor allem, wenn Sie als anonymer Verfasser aufgrund Ihres Schreibstils von anderen Teilnehmern sofort erkannt werden. Das verursacht mir nur die unnötige Arbeit nachzuprüfen, ob die Enttarnung eine Unterstellung ist oder nicht.

Mit freundlichen Grüßen.

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unsere (Ex) Politiker

Bloms, Samstag, 03. Oktober 2009, 01:14 @ Bloms

Passend zum Thema ein erschütternder und gleichzeitig empörender Artikel aus dem heutigen Standard.

Wie sieht es mit diesbezüglichen Angeboten in Deutsch-Wagram aus? Wäre es nicht ein Gebot der Stunde, dass Deutsch-Wagram mithilft, die enorme Nachfrage nach Kursen zu decken und damit die eklatanten Bildungsdefizite zu beheben?
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derStandard.at-Reportage
Leben ohne Buchstaben
02. Oktober 2009, 10:10

Analphabetismus ist in Österreich ein Massenphänomen: Mindestens 300.000 Menschen können nicht lesen und schreiben - Silvia Rubin ist eine davon

Silvia Rubin ist sehr konzentriert, als sie mit dem Bleistift Worte aufs Papier schreibt. "Spielen, malen, schreiben, lesen", notiert sie nacheinander. Manchmal grübelt sie, spielt mit ihrer blauen Haarspange. Dann nimmt sie den Radiergummi, sie lächelt, mehr ärgerlich als verlegen, und fährt über das Blatt. Vor einem Jahr ist die 44-jährige Frau Rubin es noch einmal angegangen: das Lesen und Schreiben.

Die dreifache Mutter sitzt im Kurs von "abc - Salzburg", einem Basisbildungszentrum für Erwachsene. So wie jede Woche. Das erste Mal kam Frau Rubin im März 2008 hierher, sie weiß noch genau an welchem Tag, "weil ich mich so geschämt hab'. Ich hab gedacht, ich bin die einzige, dabei gibt es so viele Menschen."

Vom Schulsystem abgeschrieben

In der Tat: In Österreich leben laut Schätzungen zwischen 300.000 und 600.000 Menschen mit Grundbildungsbedarf, manche sagen noch deutlich mehr. Das heißt: Menschen, die Lesen, Schreiben, Rechnen oder Computer-Kenntnisse erst mühsam erlernen müssen. Nicht nur in Salzburg sind die Kurse voll mit Erwachsenen, die Texte kaum entziffern können oder am Ein mal Eins scheitern. Wie kann das sein in einem Land, das sich gerne seiner guten und teuren Schulen, seiner Bildungsgerechtigkeit rühmt?

"Es ist ein Kreislauf: Die Menschen begeben sich in eine große Abhängigkeit und lernen das Lesen und Schreiben nie richtig. Sehr oft kommen sie aus kinderreichen Familien, und ihre Eltern können sie während der Schulzeit nicht unterstützen", sagt Brigitte Bauer, die Leiterin von "abc - Salzburg". Silvia Rubin ist das beste Beispiel dafür, wie ein individuelles Schicksal und ein gar nicht so gerechtes Schulsystem zusammentreffen.

Frau Rubin war als Kleinkind schwer krank geworden. In die Volksschule kam sie nie, sondern gleich in die Sonderschule. Dort saß sie dann auch mit geistig behinderten Kindern in einer Klasse. Die Salzburgerin wollte gern Frisörin oder Kindergärtnerin werden. "Da hat's dann aber geheißen, das geht nicht, weil du in der Sonderschule warst", sagt sie ein wenig wehmütig.

Leben ohne Schrift

Seit sie 15 Jahre alt war, hat sich die stämmige Frau mit Hilfsjobs durchschlagen müssen: als Putzkraft oder im Gastgewerbe. Nicht als Kellnerin freilich, "als Abwäscherin, weil so hast mit den Leuten nicht viel zu tun", erzählt sie. Eine typische Biografie von Menschen, die das Lesen und Schreiben nie richtig erlernt haben: Man schummelt sich durch, zunächst in der Schule mit dem Abmalen von Hausaufgaben, später begnügt man sich mit schlecht bezahlter, aber körperlich anstrengender Arbeit. Oft legen sich Betroffene komplexe Strategien zurecht, mit denen sie bedrohliche Situationen umgehen: Vom Postamt bis zum Brettspiel - überall muss man lesen und schreiben. Meist sind es nur ein, zwei Vertraute, die das Geheimnis teilen. Ein Leben, das in sicheren, aber immer gleichen Bahnen verläuft. Es gibt Kursteilnehmer, die nie ins Restaurant oder ins Kino gingen - aus Angst ertappt zu werden.

Das wenige, was Frau Rubin vom Lesen und Schreiben aus der Sonderschule mitgenommen hatte, verlernte sie über die Jahre wieder. Es nun doch zu versuchen, kostete sie Kraft und Überwindung. Ihre ältere Tochter kam diesen September in die Schule, "da will ich ihr doch bei den Hausübungen helfen können", sagt Frau Rubin. Über ihre eigenen Fortschritte ist sie selbst verblüfft. "Wenn ich den Kindern vorlese, dann brauch' ich's nicht mehr vorher leise lesen, sondern kann's gleich in einem durch zügig", erklärt sie mit schelmischem Lächeln. Brigitte Bauer von "abc Salzburg" kennt die Selbstzweifel ihrer Teilneher. Oft würden sie viele Monate nachdenken, bevor sie sich zur Anmeldung durchringen. "Die haben natürlich große Angst, denn der Gedanke 'Vielleicht kann ich wirklich nicht lernen‘, ist furchtbar belastend", sagt Bauer.

Platzmangel in Lesekursen

Wie viele andere Erwachsenenbildner kämpft sie deswegen nicht nur um eine tabulose Diskussion in der Öffentlichkeit, sondern auch darum, möglichst viele Plätze anbieten zu können. Die Warteliste von "abc - Salzburg" reicht bis ins Jahr 2010. Kurse gibt es mittlerweile in allen neun Landeshauptstädten, überall erleben sie einen Ansturm.

Die Basisbildungskurse, die das Unterrichtsministerium mit 12 Millionen Euro fördert und in denen in diesem Jahr rund 3000 Erwachsene das Lesen, Schreiben und Rechnen lernen oder Computer-Kenntnisse nachholen, sind aber nur die Spitze einer österreichischen Bildungskatastrophe. Denn: Nach einer Schätzung des Europäischen Parlaments aus dem Jahr 2002 verstehen zehn bis 20 Prozent der Erwachsenen längere Texte nur unzureichend. Glaubt man diesen Zahlen, sind nicht 600.000, sondern bis zu anderthalb Millionen Österreicher betroffen.

Bis zu 1,5 Millionen betroffen

Die jüngste Pisa-Studie bestätigt: 21,5 Prozent der Jugendlichen in Österreich haben "Schwierigkeiten, in einfachen Texten Informationen zu lokalisieren, einfache Schlussfolgerungen zu ziehen oder die Hauptidee eines gut gekennzeichneten Textteils zu erkennen", wie es in einem Bericht des Unterrichtsministeriums heißt. Diese Schwierigkeiten nehmen im Laufe der Jahre - wie bei Frau Rubin - häufig noch weiter zu. Die Betroffenen vermeiden im Alltag das Lesen und Schreiben, haben Angst davor.

Die Ursache ist laut einschlägigen Studien fast immer im ersten und zweiten Volksschuljahr zu finden: Lernschwache oder sozial unangepasste Kinder werden links liegen gelassen, gerne auch in die Sonderschule abgeschoben. "Die Schulstruktur ist veraltet", sagt Erwachsenenbildnerin Bauer. Es brauche einen "Kurswechsel", fordert sie mehr individuelle Betreuung von Schülern, wie es etwa in Skandinavien schon lange der Fall sei. Bildungsforscher und Erwachsenenbildner kritisieren einhellig, dass Österreichs Schulsystem zu sehr selektiert und Schwächen betont.

"Vielleicht in der Dritten Welt"

"Wenn du vor zehn Jahren zu einem Politiker gegangen bist und gesagt hast 'Wir haben da ein Problem, das heißt Analphabetismus', hat er gemeint 'Ja, vielleicht in der Dritten Welt'", berichtet Bauer. Das Unterrichtsministerium ist mittlerweile sensibel für das Thema geworden, schießt Geld zu und ermöglicht damit auch Kurse in kleineren Gemeinden. Die bildungspolitische Scharte, die die Schulen hinterlassen, können die Erwachsenenkurse aber allenfalls notdürftig ausmerzen.

Dass es nicht an ihr selbst gelegen ist, dass sie so schlecht lesen und schreiben konnte, macht Frau Rubin heute sehr zufrieden. "Mit einer Freundin schreib' ich schon E-Mails, das hätt' ich mich früher nicht getraut." Jetzt würde sie auch hin und wieder "die Zeitung durchblatteln", und auch den Führerschein will sie mit 44 Jahren endlich machen. Kurz schaut sie von ihrem Übungsblatt auf und sagt: "In dem Kurs bleib' ich, solange es geht." (Lukas Kapeller, derStandard.at, 2.10.2009)

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unsere (Ex) Politiker

Nikitscher Harald, Samstag, 03. Oktober 2009, 10:07 @ Bloms

Herr Bloms!

Schön langsam kommt bei mir der Eindruck auf sie sind wirklich paranoid.......

gelöscht


Sehr geehrter Herr Nikitscher!

Sie werden ausfallend und beleidigend.

Da ich weder paranoid, frustriert oder ein Lügner bin und eine Diskussion mit Ihnen nicht möglich erscheint, bzw. ihrerseits zu eskalieren droht, würde ich Sie ersuchen, in diesem Forum keine Beiträge mehr zu veröffentlichen.

Der schockierende Artikel über den (funktionellen) Analphabetismus in Österreich ist nicht zufällig hierher gerutscht, sondern sollte veranschaulichen, wo die wirklichen Probleme gelegen sind. Sicher nicht in zu langen oder ausführlichen Beiträgen.

Durch den Artikel wird sich im Übrigen kein einziger Teilnehmer des Forums angesprochen fühlen. Jeder Teilnehmer kann sehr gut lesen und schreiben, sowie mit einem Computer umgehen. Aber vielleicht trägt dieser Artikel dazu bei, dass Teilnehmer des Forums andere Leute animieren, mehr zu lesen und zu schreiben, und anderen Leuten dabei behilflich sind.

Mit freundlichen Grüßen.
Bloms

Eintrag gesperrt
 

unsere (Ex) Politiker

Administrator @, Samstag, 03. Oktober 2009, 18:16 @ Nikitscher Harald

Entschuldigung, statt gesperrt, versehentlich gelöscht.

Sterndeuter, Samstag, 03. Oktober 2009, 17:36 @ Nikitscher Harald

Vorher Wahlbeobachter, jetzt umgetauft auf Sterndeuter weil Wahlbeobachter sich über die nächsten Monate als ID etwas seltsam liest. Nur der Ordnung halber erwähnt, daß das ein und derselbe Benutzer ist.

Nach einiger Zeit Abwesenheit wieder gelandet habe ich schon zwischenzeitlich vernommen (dank DWler), daß das Forum richtig läuft. Und wie! Und vor allem: wie tief!
Paranoid ..... also wirklich, mußte das sein? Vorwürfe, daß Herr Bloms frecherweise recherchieren würde bevor er ein Posting loslässt, oh du meine Güte! Außerdem sollte man Herrn Nikitscher erklären, daß es bei seiner Kopier-Riesenblamage nicht nur einen "Aufdecker" wie er es nennt gegeben hat. Wir hatten damals sofort bemerkt, daß der Ausdrucksstil keineswegs ihm entspricht und das Einfachste auf der Welt ist es in wenigen Sekunden einen besonders auffälligen Satzteil in Google einzugeben. Bingo. Noch bevor Herr Sieberth damit an die Öffentlichkeit gegangen ist, war es bereits Insiderthema Nummer Eins der ganz normalen Bürger von Wagram, denn wir hatten mehrere die gleiche Idee. Also wäre es nicht Herr Sieberth gewesen, dann wäre es Stunden oder Tage später ein anderer gewesen.

Lieber Herr Bloms, bei uns sagt man immer: Mitleid kriegt man umsonst, Neid muß man sich verdienen. Sie verdienen sich den Neid durch ihre Rhetorik und Ausdruckskraft, dadurch daß einige Mitmenschen ihre eigenen lautstarken Ausbrüche mit denen der anderen verwechseln und Ihre Postings in unfreundlichem Ton lesen (statt mit sachlichem)kommt es zu einem schlechten Verständnis des Inhalts durch einzelne. Daran lässt sich nichts ändern. Der rote Ritter (das gefällt mir sensationell gut!) lässt sein Schwert vermeintlich kreisen und hat noch nicht bemerkt, daß er der einzige ist mit einem kleinen angemalten Holzprügelchen in der Hand! Damit kann man keinen Schlagabtausch, schon gar nicht in Augenhöhe vornehmen, dazu gehört schon einiges mehr an Eloquenz und vor allem an sagen wir mal "Inhalt".

Es sollten Diskussionen sein, auf allen verschiedenen Ebenen, von 1-Satz-Statements bis zur ellenlangen, ausschweifenden Erklärung. Wer es lesen will, der liest es, wer nicht klappt es ein. So einfach ist das
Ich lasse mir jedenfalls keinen Beitrag entgehen und werde bei einem köstlichen Kaffee alle Postings der letzten Zeit nachlesen, mit großem Genuss auch das wiederhergestellte SPD Kernen Wahlprogramm.
Mit großer Freude, daß das Forum so lebendig ist
Ihr Sterndeuter

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endgültiges Wahlergebnis

Franz, Dienstag, 29. September 2009, 12:25 @ Nikitscher Harald

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endgültiges Wahlergebnis

DWler, Dienstag, 29. September 2009, 14:24 @ Nikitscher Harald

Herr Nikitscher, Herr Nikitscher, ..... *kopfwackelschüttel*

Hätten wir in Deutsch-Wagram - auch meine eigene Partei - nur etwas vom damaligen Parteiprogramm umgesetzt, wir würden schon etwas angenehmer leben....

Ihre Partei hatte kein eigenes Wahlprogramm. :wall: Vergessen? Das war deutschdeutschdeutsch! Dreimal wiederholt, damit es durchdringt :confused:
Das passiert wenn der abgewandelte Puntigamertext anfängt zu wirken: Zuagrast samma, kandidieren damma! Keine Ahnung was hier fehlt oder sich über Jahrzehnte auf Grund der Struktur eben nicht umsetzen lässt. Fremde Ideen als eigene auszugeben ist das Ärgste was man einer Stadt anzutun versucht. Das zeigt da hat sich jemand nicht einmal die Mühe gemacht selbst nachzudenken. Da ist es noch besser und viel ehrlicher eigene Ideen, wenn auch schlechte, zu haben und mit denen scheitert.

Das reicht nicht den ganzen Tag auswärts zu arbeiten und dann abends ein bißchen spazieren zu gehen und festzustellen, ja ein Radweg wäre hier doch sicher nett! Das konnte Grün auch herzhaft gut. Schwarz macht ein paar Pseudovorschläge die auch nicht umsetzbar sind, irgendwer hat bei diesem Wahlkampf doch sogar den Leichenwagen ins Rennen geschickt (als was war das noch, statt Leichenwagen Autobus?????). Ich will niemanden auslassen *alleindenTopfundumgerührt* da waren alle gleichmässig gut drauf.

Eines muß man aber allen (Ex)Politikern sagen die hier etwas ins Forum setzen, dass sie mutig sind. :clap9: Auch noch mit eigenem Namen unterschrieben müssen sie damit rechnen wir kommen mit dem Hammer :hammer: :yes:
Also hoffentlich nicht zu hart mit ihnen umgesprungen und sie posten nie mehr wieder,
ihrDWler

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endgültiges Wahlergebnis

Nikitscher Harald, Dienstag, 29. September 2009, 20:36 @ DWler

1.) Nachdem sie das Wahlprogramm 2005 der SPÖ Deutsch-Wagram so gut kennen, sollten sie eigentlich auch wissen, dass es keinen einzigen Umsetzungspunkt aus den damalig in einigen Sätzen zitierten Programmen wiedergab. Somit eigentlich nur der Fülltext... aber trotzdem damals gute Detektiv und anschließend gute Pressearbeit der/des "Aufdecker"!

2.)Ab wann ist man ein passiv wahlberechtigter Deutsch-Wagram??
- erst in der 3.Familiengeneration oder
- wenn ich den ganzen Tag arbeitslos in Deutsch-Wagram herumlaufe schon nach 10 Jahren?...oder wann? Aber die Diskussion hatten wir schon mal im "grünen" Forum.

und 3.) zu meinem 47.Listenplatz.... - realistisch gesehen braucht man da wohl eh nichts dazu sagen, ich vergaß nur ...mich vor 4 Jahren aus der "aktiven" Deutsch-Wagramer SPÖ zurückgezogen.

mfg

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endgültiges Wahlergebnis

Bloms, Mittwoch, 30. September 2009, 01:06 @ Nikitscher Harald

Sehr geehrter Herr Nikitscher!

Sie sollten mittlerweile wissen, dass ich allergisch auf falsche Aussagen reagiere, und das Web nichts vergisst. Da ich das Wahlprogramm 2005 der SPÖ kenne, weiß ich, dass Sie nicht nur ganze Textpassagen aus dem Wahlprogramm der SPD Kernen, sondern auch Umsetzungspunkte in gekürzter Form übernommen haben. Zu Ihrer Erinnerung finden Sie untenstehend das komplette Wahlprogramm 2005 der SPÖ und das der SPD Kernen. Sollte es Ihrem Erinnerungsvermögen dienlich sein, kann ich Ihnen die ganze Webseite der SPÖ aus dem Jahr 2005 und der SPD Kernen wiederherstellen.

Außerdem darf ich Sie daran erinnern, dass Sie sich im Zuge der Basaltfaser-Angelegenheit auch recht ungeniert an meinen Texten vergriffen haben, wie ebenfalls im Forum nachzulesen war (auch dieses Forums-Thema kann ich Ihnen wiederherstellen).

Richtig, das Thema Zuagroaste wurde bereits im Forum abgehandelt. Soweit ich mich dunkel erinnere, zwar in einer etwas drastischen Ausdrucksweise, jedoch mit der Schlussfolgerung, jeder müsse das unter uneigennützigen Gesichtspunkten selbst entscheiden, gar nicht einmal schlecht. Wenn ich dieses Thema wieder finde, stelle ich es ins Forum.

Noch einmal zurück zur copy and paste Aktion. Der "Aufdecker" Herr Mag. Sieberth hat weder gute Detektivarbeit noch gute Pressearbeit geleistet, sondern einfach seine Verstand und seine Erfahrung als Lehrer benützt. Seine Stellungnahme aus dem Jahr 2005 können Sie unten nachlesen.

Übrigens ist das Wahlprogramm 2005, abgesehen von einigen Widersprüchen, einigem Nonsens und fehlenden Geldmitteln zur Umsetzung, gar nicht so schlecht, und gleicht in vielen Punkten den Parteiprogrammen der anderen Parteien. Viele Parteien sowohl in Deutschland, als auch in Österreich sind sich offenbar über die Ziele einig. Nur umsetzen will sie keine Partei nach einer Wahl. Schon gar nicht in Deutsch-Wagram.

Mit freundlichen Grüßen.

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"Wirklich" offenes Forum Deutsch-Wagram

Stellungnahme (Rudolf Sieberth) 2005-02-24 16:39:17

Nachdem ich mehrfach angesprochen wurde und der Artiekl in den NÖN ein verzerrtes Bild abgibt, möchte ich etwas klarstellen:
Ich wollte mir das Programm des politischen Mitbewerbers ansehen, weil dies Voraussetzung für konstruktiven Dialog zwischen Parteien ist. (Spätestens nach der Wahl.) Nichts weiter.
Nun las ich mir das Programm durch. Folgende Stellen irritierten mich:
1. Da wird im Vorwort der Verfall ethisch-moralischer Denkweisen beklagt, das Diktat des Neoliberalismus angeprangert. Gleichzeitig springt jener eklatante Widerspruch ins Auge, wonach im Kapitel Kinder und Jugend der erste Satz wie folgt beginnt: ???Unser Schulangebot ist Ressource für Wirtschaftskraft…“. Versteht das jemand??? Beginnt der Kapitalismus also schon bei Kindern und Jugend??
(Wie sich später herausstellte hatte der Verfasser (Kopierer) keine Scheu, Datenklau auf simpelste Weise zu betreiben. Also: Wo bleibt da die Ethik, das Urheberrecht?)
2. Bürgernähe ist ein wichtiger Aspekt. Aber was um alles in der Welt bringt jemanden dazu, in diesem Kapitel nach drei Sätzen die Energiepolitik zum Thema zu machen?? Und vor allem: Wenn es schon um nachhaltige Nutzung der Energiereserven geht, warum wird dann die (in Deutschland gepriesene) Nutzung der Solarenergie von der SPÖ herausgestrichen??
Ganz zu schweigen von der Ablehnung der Windräder für DW. (Absoluter Entscheid der SPÖ!!)
3. Schließlich: Wenn ich das Thema Verkehr zu einem der drei Hauptanliegen für DW mache (Artikel in der NÖN), wieso wird dann der gesamte Text (ganze 7 Zeilen!!!) 100%ig aus deutschen Gemeinden kopiert???

Die Quellensuche an sich war für mich reine Routine, da ich als Lehrer des öfteren mit Referattexten konfrontiert werde, die nicht selbst verfasst wurden. (Das ist dann eine Angelegenheit von ein paar Minuten.)

Ich denke, dass die Bürgerinnen und Bürger Deutsch Wagrams ein Recht auf mehr Einfallsreichtum und Kreativität haben! Kein Mensch will das Rad neu erfinden, aber ist das alles wirklich so einfach?! Und wenn ja, warum hat es dann bis jetzt so fürchterlich schlecht geklappt?!
Der ???reibungslose Ablauf“ von Verwaltungsangelegenheiten wurde in Sachen Spielplatzförderung Kreuzwiese zu einem reibungslosen Leerlauf! Erreicht haben WIR das, Fr. Lauppert und ich, zusammen mit 99 unterstützenden Eltern!! Vielleicht hat sich auch jemand gedacht: Kreuzwiese?? - Die können mich kreuzweise… !
Die Masche: Wenn was klappt in DW, sind wir die klassen Burschen, wenn was schief geht, ist das böse (schwarz regierte) Land NÖ schuld – diese Masche ist schon sehr einfach gebunden!
Mit FREUNDLICHEN Grüßen, Mag. Sieberth

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SPÖ Wahlprogramm GRW 2005

VORWORT

Unsere Welt hat sich gravierend verändert. Die Globalisierung hat die Staatengemein-schaft erfasst und durchdringt und bestimmt die wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf der ganzen Welt - auch in den Städten und Gemeinden: Immer mehr Konzerne, Firmen, Betriebe werden nicht mehr unter dem Gesichtspunkt der sozialen Verwaltung geführt, sondern sind vom Konkurrenz-kampf geprägt, von Marktstrategien, von Übernahmekämpfen und Liquidierungen, von Veräußerungen und Schließung, von Verlagerung und Internationalisierung. Das herrschende Prinzip heißt: Gewinnmaximierung. Ethische - moralische und soziale Denkweisen werden dem ökonomischen Diktat des Neoliberalismus geopfert; was zählt, ist der Gewinn und nicht das soziale Gewissen.

Hinzu kommt, dass sich die ökonomischen Fehler der Vergangenheit im internationalen Wettkampf der Konzerne nicht mehr vertuschen lassen. Vermögen sind zum Teil verbraucht, Geldquellen sind versiegt, weil Misswirtschaft und steuerliche Mehrbelastung die breite Masse der Österreicher trifft. Das der Wertschöpfung unterliegende Kapital wird immer stärker an immer weniger Bürger verteilt. Steuerliche Entlastung von erzielten Gewinnen und Anheben der allgemeinen Steuerbelastungen, weiters Erhöhung der vom Versicherten erzielten Deckungsbetrages in der Sozialversicherung tun ihr übriges zur weiteren Vermögensverschiebung.

Diese Entwicklungen machen an den Gemeindegrenzen von Deutsch-Wagram nicht Halt. Wir spüren die Folgen in Form einer dramatischen Verringerung unseres finanziellen Spielraumes bei gleichzeitigem Anwachsen der Aufgaben unserer Stadt. Dennoch: der Gemeinderat und die Stadtverwaltung besitzen auch in diesem veränderten und eingeengten Rahmen Gestaltungs- und Handlungsmöglichkeiten. Diese wollen wir auch in den nächsten Jahren wahrnehmen.

Mit dem Wahlprogramm zur GRW 2005 schreiben wir unsere Ziele und Grundsätze fest, und fassen neue Aufgaben ins Auge. Wir wollen eine soziale und solidarische Politik gemeinsam mit allen Deutsch-Wagramer BürgerInnen machen. Wir werden uns auch in Zukunft davon leiten lassen, dass die Interessen der Gemeinschaft Vorrang haben vor wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Einzelinteressen.

SPÖ - Ortsorganisation
SPÖ - Gemeinderatsfraktion

Ältere Generation

Die Menschen werden immer älter. Die Zahl derjenigen, die sich im wohlverdienten Ruhestand befinden, nimmt rapide zu. Trotz aller Bemühungen in den vergangenen Jahren ist unsere Stadt noch nicht ausreichend vorbereitet auf die anstehenden Änderungen der Altersstruktur. Wir unterstützen Initiativen, älter werdenden Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung bzw. in dem eigenen Haus zu ermöglichen, solange dies möglich ist. Die Senioren wissen Wohnraum in der Ortsmitte mit kurzen Wegen zu schätzen, sind dabei aber auf eine entsprechende Infrastruktur angewiesen. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass Neubauten in den Ortskernen seniorengerecht gestaltet werden. Bei gemeindeeigenen Gebäuden ist sicherzustellen, dass eine generationenübergreifende Nutzung gewährleistet ist. Der Bedarf beim betreuten Wohnen ist noch nicht gedeckt. Mit häuslicher Betreuung von sozialen Vereinen die teure Heimpflege hinauszuschieben, ist speziell unter finanziellen Gesichtspunkten nicht nur für die Allgemeinheit sondern speziell für den Einzelnen von großem Vorteil.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• Unterstützung von Initiative wie z.B. "Senioren helfen Senioren"
• die Stärkung der Nachbarschaftshilfe
• Kommunikationspunkte speziell für Senioren unterstützen
• die Einrichtung eines Seniorenbeirats
• Förderung von diversen integrativen Wohnmöglichkeiten
• Schaffung von Begegnungspunkten zwischen "Jung" und "Alt"
• weiterhin Rücksichtnahme auf ältere Mitbürger bei allen Gemeindeaufgaben
• Förderung von wohnortnaher Grundversorgung
• Sichere Gehwege ohne Barrieren
• Sichere Bushaltestellen durch gute Beleuchtung
• Initiativen für mobile Einkausmöglichkeiten unterstützen


Arbeit / Handel / Gewerbe

Die mittelständische Wirtschaft ist die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges in unserer Stadt. Wir wollen die wirtschaftlichen Standortvoraussetzungen vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen sichern. Entsprechende kommunale Rahmenbedingungen müssen rasch und unbürokratisch geschaffen werden. Die Wirtschaftskraft hängt auch von der Verfügbarkeit bezahlbarer Grundstücke für Unternehmen und Privatpersonen ab. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass Erschließungsmaßnahmen von Baugebieten zügig aber mit Rücksichtnahme auf alle Wagramer Bürger vorangehen und darüber hinaus Betriebsgebiete mit entsprechender Infrastruktur entwickelt werden, um Deutsch-Wagram für Firmen noch attraktiver zu machen. In einem ständigen Dialog der Spitzen der Verwaltung und der Politik mit den örtlichen Unternehmen muss erreicht werden, dass alle Möglichkeiten der Bestandssicherung ausgeschöpft werden. Existenzgründungen und Neuansiedlungen, seien es anspruchsvolle Dienstleistungen oder produzierendes Gewerbe, sind von vitalem Interesse für unsere Stadt. Das Überleben bzw. Neuansiedeln der Betriebe kann auch ein Beitrag zur Schaffung von mehr Ausbildungsstellen für unsere Schulabgänger geleistet werden. Ein konstruktives Informationsprogramm über die Wirtschaft in unserer Stadt kann unsere Bürger zum Einkauf in Deutsch-Wagram animieren und trägt so zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes bei.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• Aufbau eines attraktiven Kennenlern- Angebot für Neubürger
• die Förderung von Existenzgründungen und für die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze
• Unterstützung allfälliger Aktionen der Gewerbevereine
• mehr Informationen über die ortsansässigen Firmen
• Hilfe bei regionaler Vermarktung
• Unterstützung der Gewerbevereine bei überregionalen Gewerbeverbindungen
• innovative und umweltverträgliche Betriebe für Deutsch-Wagram werben
• Dienstleistungsbetriebe (z. B. haushaltsnahe Dienstleistungen) ansiedeln
• Vorhandene Gewerbegebiete auslasten
• Regionale Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit Nachbarorten

Bürgernähe

Das Unternehmen Stadtgemeinde Deutsch-Wagram muss auch weiterhin zukunftsfähig und bürgernah bleiben. Struktur und Effizienz der Verwaltung gehören ständig auf den Prüfstand. Bürgerfreundliche Dienstleistung und Konzentration auf Kernaufgaben stehen im Vordergrund. Für die nachhaltige städtische Energiepolitik muss ein kommunales Energiekonzept für Energieeinsparung und die Steigerung der Energieeffizienz erstellt und ständig weiterentwickelt werden. Bei der sinnvollen Nutzung der Energien kommt dem öffentlichen Bereich ein nicht zu unterschätzender Vorbildcharakter zu. Das Bewusstsein für die Bedeutung der Demokratie bei der Weiterentwicklung und sozialen Gestaltung unserer Gesellschaft bildet sich in der Gemeinde. Wenn unser Gemeinwesen aus sich heraus erneuerungsfähig sein und bleiben soll, brauchen wir mehr und teilweise auch bessere Teilnahmemöglichkeiten am Gestaltungsprozess, mehr Gespräche und Kontakte zwischen jungen und älteren Menschen, zwischen den Angehörigen der verschiedenen Kulturen, der sozialen, religiösen und weltanschaulichen Gruppen.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• Mehr Bürgerbeteiligung und Förderung bürgerschaftlichen Engagements
• Regelmäßige Bürgerversammlungen in allen Ortsteilen
• Öffentliche Beratungen des Haushaltes
• Ausbau des elektronischen Dienstleistungsangebots z.B. Abruf von Formularen und Abgabe von Anträgen auf elektronischem Weg
• frühzeitige Information der Öffentlichkeit über neue Vorhaben und sensible Projekte
• bedarfsorientierte Öffnungszeiten der Verwaltung

Familien

Was wird für unsere Familien und Kinder getan? Natürlich gerade für unsere jüngsten Mitbürger sehr viel. Auch wenn manche in unserer Gemeinde dies leider anders sehen möchten. Kinder sind unsere Zukunft und die Erben unserer Gegenwart. Deshalb wollen wir uns für Kinder engagieren. Unsere Kinder sollen erfahren, dass gemeinsames und kreatives Handeln Freude bereitet und Selbstvertrauen vermittelt. Sie benötigen unsere Anregungen und Unterstützung. Wir als SPÖ Deutsch-Wagram setzen uns für die Pflege der bestehenden und Schaffung neuer Spielplätze ein, auch wenn Förderungen des Landes Niederösterreich uns hier leider in der Vergangenheit nicht immer unterstützten. Der Kindergarten gehört heute zum selbstverständlichen Bestandteil der sozialen Infrastruktur. Aber das Bild der Familie hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. ("Ein Kind Familie", Familie und Beruf, flexiblere Arbeitszeiten der Eltern, usw.) Diesem gesellschaftlichen Wandel wird in Deutsch-Wagram in vielen Bereichen schon Rechnung getragen. Die Kinderbetreuungseinrichtungen und Öffnungszeiten wurden seitens der Gemeinde, im Gegensatz zum Land, verbessert und sind für viele Berufstätige schon eine große Unterstützung. Mit der SPÖ Deutsch-Wagram ist eine pauschale Vorverurteilung und Bevormundung von Jugendlichen nicht zu machen. Um Jugendliche muss man sich rechtzeitig kümmern. In den nächsten Jahren müssen noch mehr viele vorbildliche Angebote geschaffen werden auch bei Vereinen und Organisationen in Deutsch-Wagram, die aber wohl durchdacht und auch für zukünftige Aufgaben grundsätzlich eingehend analysiert werden müssen. Wenn "von oben" Vorschriften zum kommunalen Angebot für Jugendliche erfolgen, dann müssen auch deren Finanzierung und deren Akzeptanz sichergestellt sein!

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• Unterstützung von Initiativen für ein familiengerechtes Wohnen, z.B. Familientreffpunkte einrichten
• weitere bedarfsgerechte Ausstattung von Kindergärten und Schulen
• Angebote für Kinder beim Einkaufen
• Erhaltung und Verbesserung der bestehenden Spielplätze
• Ausbau von familiengerechten Kulturangeboten
• Jugendkultur muss gefördert werden und darf nicht ohne intensive Beteiligung dieser umgesetzt werden
• Jugendtreffpunkte dürfen nicht an den Erfordernissen der Jugendlichen vorbei installiert werden.

Gemeindefinanzen

Die Verschlechterung der kommunalen Finanzausstattung bei gleichzeitiger Vermehrung der Aufgaben hat auch unsere Stadt in eine mehr oder weniger schwierige Situation gebracht. Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen der Gemeinde konnten die SPÖ-Finanzstadträte in den letzten Jahren viele negative Auswirkungen kompensieren. Ebenso wurden seitens der Gemeindeverwaltung speziell in diesen Punkten entsprechende Maßnahmen gesetzt, welche uns auch in den letzten Jahren im Gegensatz zu anderen Gemeinden finanziell besser gestellt haben. Wir müssen bei der weiteren Entwicklung unseres Gemeinwesens neue Prioritäten setzen. Die Gemeindevertreter der SPÖ haben in der jetzt zu Ende gehenden Amtsperiode des Gemeinderates bereits viele Initiativen zur Konsolidierung des Haushalts und zur weiteren Entwicklung unserer Stadt ergriffen. Es waren nicht immer nur die erfreulichsten Überschriften, die man in den letzten Jahren über die Finanzsituation Deutsch-Wagrams in der Presse lesen konnte. Zu Unrecht, wie wir meinen, denn um unsere Gemeinde steht es nicht so schlecht, wie geschrieben wurde. Dennoch sehen auch wir in diesem Punkt ein Imageproblem der politischen Gremien in unserer Gemeinde. Wir wollen dafür sorgen, dass sich diese künftig von seiner besseren Seite zeigt. Insbesonders der Bereich der Finanzen gab oft Grundlage für unqualifizierte Kritik und ebenso an den Ausgaben der Gemeinde gibt und gab es immer wieder Kritik. Trotz verantwortungsvollem Umgang mit den finanziellen Mitteln bisher, sehen wir auch noch einige Besserungsmöglichkeiten in der Information und im Umgang. Wir wollen auch in den nächsten Wahlperioden aktiv mitgestalten und Verantwortung übernehmen - für uns heute und für die Generationen von morgen.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• Kosten - Nutzen – Analyse vor Ausgabebeschlüssen
• Kostenwahrheit im Gebührenhaushalt
• Rückführung der Schulden durch sparsame Haushaltsführung
• Weitere Landesfördermöglichkeiten ausschöpfen
• Keine Privatisierung von Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
• Keine Privatisierung von gemeindeeigenen Betrieben

Gesundheit

Gesundheit ist unser wichtigstes Gut in unserem Leben. Die Kommune kann hier zumindest auch Ansätze zur besseren Versorgung setzen. Dies muss natürlich ein wichtiger Punkt unserer weiteren politischen Arbeit sein. Die Grundversorgung wird großteils in Österreich über die Sozialversicherung, welche eigentlich die Bedürfnisse der Versicherten vertritt, gesichert. Es sind hier aber auch verschiedene Berufskammern daran beteiligt, die ebenfalls ihren Stand vertreten. Somit kann hier immer nur ein Kompromiss zur Versorgung zustande kommen. Wobei wir in Österreich fast in allen Gegenden eine ausreichende Grundversorgung haben. Hier gibt es aber wie in allen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens auch noch zu Verbesserungen kommen. Wir als SPÖ Deutsch-Wagram wollen auch in den nächsten Jahren die medizinische Versorgung in unserer Stadt sichern und ausbauen.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• Ausbau bzw. Sicherstellung der ärztlichen Versorgung vor Ort durch vermehrte Ansiedlung von besonders wichtigen Fachärzten (Kassenärzte) - wie zum Beispiel Kinderarzt, …..
• medizinische Vollversorgung rund um die Uhr
• optimale Koordination der Ordinationszeiten
• Erweiterung des pharmazeutischen Versorgungsangebotes
• verantwortungsvoller Umgang mit Boden, Luft und Wasser

Kinder und Jugend

Unser Schulangebot ist Ressource für Wirtschaftskraft und in Zusammenhang mit der Kindergartenbetreuung sind beide zusammen eine Grundlage für den weiteren Lebensweg unserer Kinder. Unsere Kinder werden nur dann erfolgreich sein, wenn sie als gut ausgebildete junge Menschen Verantwortung übernehmen können. Im Kindergarten und in der Schule gewinnen unsere Kinder die fachliche und soziale Kompetenz, die sie für ihre berufliche und familiäre Zukunft benötigen. Angemessene Freizeitaktivitäten ermöglichen ein sinnvolles Miteinander von Sport, Spiel und Bildung. Für unsere Schulen bzw. Kinderbetreuungsstellen müssen daher die Mittel bereitgestellt werden, die es ihnen ermöglichen, ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag gerecht zu werden, um unsere Kinder und Jugendlichen angemessen auf deren Zukunft vorzubereiten. Die Freizeitaktivitäten müssen bedarfsorientiert und sinnvoll erhalten bleiben.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• weiterer Ausbau der bestehenden Spielplätze
• neue Spielmöglichkeiten auf Umsetzungs und Finanzierungsmöglichkeiten prüfen, z.B. betreuter Aktivspielplatz
• weitere Treffpunkte für Jugendliche
• Aufbau eines Jugendgemeinderates
• örtliche Ausbildungsinitiativen
• Erhaltung des bestehenden Schulwesens in Deutsch-Wagram
• Aufbau einer Kleinkinderbetreuung
• weiterhin bedarfsorientierte Weiterentwicklung des Kindergartenwesens
• weiterhin koordinierte Weiter- und Ausbildung der Gemeindebediensteten, welche in diesen Bereich tätig sind
• Sicherstellung der Ganztagsbetreuung in Kindergärten und Hort bei sozialverträglichen Gebühren
• weiterhin zeitgemäße Ausstattung der Schulen
• Ausbau des Sportangebotes und deren Möglichkeiten
• Familienfreundliche Öffnungszeiten in Kindergärten und möglicher Aufbau von Kooperationen von Kindergärten in den Ferien
• im Rahmen der materiellen Möglichkeiten dazu beitragen, dem gesetzlich zugesicherten Anspruch auf einen Kindergartenplatz für jedes Kind wohnortnah gerecht werden.

Mobilität und Verkehr

Der größte Teil des Verkehrs in Deutsch-Wagram ist nicht hausgemacht, das hat die letzte Verkehrserhebung gezeigt. Deutsch-Wagram kann Verkehrsprobleme nur im partnerschaftlichen Verbund mit den umliegenden Städten und Gemeinden lösen. Wir wollen darauf hinwirken, dass Baumaßnahmen, die den Verkehr in Deutsch-Wagram betreffen, noch besser koordiniert werden, um unnötige Beeinträchtigungen zu vermeiden. Wichtig ist der SPÖ Deutsch-Wagram, das kooperative Miteinander von Vier- und Zweiradbenutzern sowie Fußgängern zu fördern.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes für den ruhenden und fließenden Verkehr
• Maßnahme zur Einhaltung der Tempolimits
• eine innerörtliche Verkehrsentlastung von Deutsch-Wagram durch eine Umfahrung
• Verhinderung einer mautpflichtigen Umfahrung
• eine sinnvolle Regelung des ruhenden Verkehrs im Bereich des Marktplatzes
• eine bessere Anbindung von Deutsch-Wagram an die öffentlichen Verkehrsnetze (Samstag, Sonntag und Nachts)
• Ausweitung der VOR Zone 100 bis Deutsch-Wagram
• mehr Rampen statt Treppen für Kinderwägen und Rollstühle, Bordsteinabsenkungen
• die Instandhaltung und Verbesserung des Radwegenetzes
• Erhöhung der Verkehrssicherheit durch vermehrte Beachtung von den straßenbaulichen Maßnahmen eines Kreisverkehrs
• verkehrsberuhigende Maßnahmen bei den Vorrangstraßen
• vermehrten Bau von Zebrastreifen auf den Gemeindestraßen
• bei besonders gefährdenden Übergängen Signaleinrichtungen ähnlich der Bahnstraße
• Verringerung der Anzeigetafeln, um auch optisch die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
• Zeitlich begrenzte Fahrverbote für Schwerlastkraftfahrzeuge
• Erneuerung von maroden Straßen- Gehwegbelägen
• Verbesserung der Schulwegsicherung in allen Ortsteilen
• Intensivierung einer Prüfung zur Einführung eines Citybusses
• weitere Verbesserung der Straßenbeleuchtung

Vereine und Kultur

Unzählige Vereine und Organisationen in Deutsch-Wagram bieten vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Deutsch-Wagrams Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit für die Mitglieder geleistet. Wo es gewünscht wird, wollen wir auch sinnvolle Kooperationen untereinander unterstützen. Überlegenswert ist sicher auch, in welchen Bereichen die Arbeit in Zukunft durch hauptamtliche Kräfte über eine noch zu schaffende regionale Vereinsförderung erleichtert werden kann. Die Vielfalt kultureller Angebote ist Teil unserer Lebenswelt und zugleich kreatives Potential im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt. Doch auch die kulturellen Institutionen müssen sich der veränderten Lage anpassen. Auf absehbare Zeit werden die kommunalen Zuschüsse nicht mehr in gewohnter Weise fließen können. Als Konsequenz müssen Kooperationsmodelle zwischen den einzelnen Kulturträgern erarbeitet werden, ebenso überregionale Formen der Zusammenarbeit z.B. bei Theater, Musikvereine und sonstigen Veranstaltern, um so finanzielle Spielräume zu erschließen. In den vergangenen 5 Jahren konnten wir seitens der SPÖ aber auch mit der Unterstützung anderer Kräfte eine Reihe von Projekten umsetzen bzw. erhalten, so z.B. die Erhaltung des Volkshauses, das neben Kongressen und Ausstellungen auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird. Die Erhaltung des Heimatmuseums, der Musikschule und auch die Zusammenarbeit mit dem kommunalen Kino sowie die Etablierung einiger Kurse an der Volkshochschule sind sichtbare Ergebnisse erfolgreicher sozialdemokratischer Kommunalpolitik.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• die Erhaltung der Vereinsförderung der Gemeinde
• Aufstellung von Vereinsförderrichtlinien
• die Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeit
• wirksam publizierte Angebote für Kinder und Jugendliche
• die Erhaltung und Erweiterung des kulturellen Angebots
• Ausbau der bestehenden Veranstaltungslokale
• zentraler Veranstaltungskalender
• allgemein zugängliche Ankündigungstafeln
• weitere Unterstützung des Heimatmuseums
• Erhalt der Jugendmusikschule mit sozialverträglichen Gebühren
• die Substanzerhaltung unseres kulturellen und historischen Erbes gewährleisten
• die Vielfalt von Kulturinitiativen pflegen, die das Deutsch-Wagramer Kulturleben bereichern
• Förderung und Erhaltung des Heimatmuseums

Wohnen und Bauen

Wir wollen neue Kulturräume erschließen und Lebensqualität sichern. Deutsch-Wagram ist eine liebenswerte Stadt, umgeben mit einer Landschaft, um die uns andere beneiden. Als Pforte zum Marchfeldkanal mit der reizvollen angrenzenden Landschaft und einem einem reichen kulturellen, schulischen, sportlichen und gastronomischen Angebot sind alle Voraussetzungen geschaffen, sich hier wohl zu fühlen. Diese Stärken wollen wir ausbauen, und auch trotzdem die Stadt weiterentwickeln und zu einer modernen und doch lebens- und liebenswerten Stadt machen. In unserer Stadt, die über kein gewachsenes Zentrum verfügt, wollen wir den bestehenden und insbesonders in den letzten Jahren neu gepflegten Ortskern, trotz der unglücklichen Entwicklung im Einzelhandel, so weit wie möglich stärken und aufwerten. Die Belebung des Stadtkernes und die Versorgungssicherheit mit Lebensmittel im Zentrum sind ein kommunalpolitisches Ziel, das insbesonders auch der älteren Bevölkerung oder zum Beispiel auch allein Erziehenden mit kleinen Kindern dient.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• die Erhaltung der Wohn- und Lebensqualität in Deutsch-Wagram
• Unterstützung bei der Wohnungssuche für junge Familien
• den Erhalt der innerörtlichen Grünflächen
• eine maßvolle Weiterführung der Ortentwicklung
• Förderung von Ausbau von attraktiven und insbesonders leistbaren Wohnformen durch soziale Bauträger
• Regionale Abstimmung von Erweiterungsprojekten
• Erfassen und Schließen von Baulücken muss Vorrang vor neuen Baugebieten haben
• Förderung zur Schaffung preiswerten Wohnraumes für junge Familien

Ökologie / Umwelt

Der Umgang mit unserer Umwelt ist eines der grundsätzlichen Themen auf unserer Welt. Die Umwelt-Katastrophen der letzten Jahre, welche auch uns unmittelbar betroffen haben, sind schon Auswirkungen der begangenen Fehler in den letzten Jahrzehnten. Die Konsequenzen unserer Industrie und Wohlstandsgesellschaft beeinflussen die Umwelt, wie keine andere Epoche der Menschheit. Natürlich können wir nicht wieder in die Steinzeit zurück, um die Umwelt nicht zu beeinflussen, aber der ökologisch sinnvolle Umgang sollte uns trotzdem wichtig sein. Vieles wird in unserer Welt schon für den Umwelt- und Landschaftsschutz getan, wobei auch wir von der SPÖ Deutsch-Wagram nicht anstehen, dass weiterhin auch bei uns vieles getan werden kann. Im Gegensatz zu anderen verstehen wir von der SPÖ aber unter Umweltschutz auch Landschaftsschutz, Schutz unseres Lebens und unserer Gesundheit. Unsere schöne Landschaft wollen wir nachhaltig schützen und erhalten auch für die folgenden Generationen. Und das beginnt für uns an der eigenen Haustür.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• weitere Erhaltung des Wasser- und Abwassernetzes nach neuen ökologischen Richtlinien
• die Erhaltung der eigenen Wasserversorgung
• die Förderung der Naherholung
• Ausbau des Landschaftschutzes rund um Deutsch-Wagram
• Schutz der Region um Deutsch-Wagram vor massiven Bauten
• die Erhaltung von Landwirtschaft rund um Deutsch-Wagram
• die Steigerung der Attraktivität der Wälder als Naherholungsgebiet
• Landschaftspflege gemeinsam mit Landwirtschaft

Sicherheit

Wir Deutsch-Wagramer Sozialdemokraten wissen, dass ein vermehrtes Sicherheitsgefühl gleichzeitig eine enorme Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt darstellt. Durch stetige Einsparungen, Kürzungen der Ausgaben und personeller Verringerung im Aufgabenbereich des Innenministeriums erfolgte eine massive Schlechterstellung bzw. Belastung des vorhandenen Sicherheitspersonales. Selbst durch intensive und persönliche Mehrleistungen des verbliebenen Personales konnten und können diese Auswirkungen nicht ausgeglichen werden. Durch Schließung von umliegenden Gendamerieposten verblieb ein immenses Aufgabengebiet bei unserem Deutsch-Wagramer Posten. Auch vermehrte organisatorische und interne Aufgaben beeinflussten die Präsenz der Wachebeamten auf unseren Straßen. Die Sicherheit der Bevölkerung blieb somit in den letzten Jahren durch diese Umstände auf der Strecke. Vermehrte kriminelle Vorkommnisse in den letzten Monaten, nicht nur in Deutsch-Wagram - sondern auch in den umliegenden Gemeinden - zeigen die beunruhigende Entwicklung. Selbst bei der Verkehrsüberwachung und Schulwegsicherung kann nicht mehr der gewohnte Standard gehalten werden. Keinesfalls liegt die Schuld der bewegenden Vorkommnisse bei den Beamten.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• Aufstockung des bestehenden Personalstandes am Posten Deutsch-Wagram
• Wiedereröffnung der Posten in den umliegenden Gemeinden (insbesonders Strasshof)
• vermehrte präventive Streifendienste in Deutsch-Wagram
• "Wagramer Gendarmen für Wagram"
• Aufstellen von Radaranlagen zur Überwachung des Verkehrs an besonders gefährdeten Stellen - z.B. Parbasdorferstrasse, Bockfließerstrasse, B8 - Richtung Strasshof;
• keine privaten "Cops" oder Bürgerwehren in Deutsch-Wagram
• Ausbau des polizeilichen Beratungsdienstes in Deutsch-Wagram
• Verstärkung der Verkehrsüberwachung
• Installierung einer pol. Jugendberatungsstelle - Jugendkontaktbeamte

Einkaufsmöglichkeiten

Die Deutsch-Wagramer Wirtschaft besteht fast ausschließlich aus klein- und mittelständischen Betrieben. Insbesonders der Einzelhandel ist in den letzten Jahren immer mehr aus Deutsch-Wagram verschwunden. Erst in den letzten 3 Jahren ist dank erfolgreicher Politik der SPÖ eine Umkehr dieses Trends zu erreichen gewesen. Dieser Weg wurde nur durch intensive Verhandlungen und entsprechender verantwortlicher Vorgangsweise möglich. Natürlich sind hier noch nicht alle Bedürfnisse erfüllt und es müssen noch in den nächsten Jahren weitere Anstrengungen zur Weiterführung dieses Weges getätigt werden. Auch muss die bestehende Wirtschaft weiter gestärkt werden, um für potentielle Kunden Deutsch-Wagram attraktiv zu machen.

Die SPÖ Deutsch-Wagram setzt sich die nächsten fünf Jahre für folgende Ziele ein:

• die Verbesserung der Einkaufssituation zentral für alle Ortsteile
• attraktive Parkplätze bzw. zentrale Parkmöglichkeiten in der Nähe der zentralen Einkaufsmöglichkeiten
• wenn finanziell vertretbar - Abdeckung des Gemeindebedarfes bei heimischen Händlern
• die Erhaltung der bestehenden Einkaufsmöglichkeiten innerhalb des Ortskernes
• weitere Betriebsansiedlungen innerhalb des bestehenden Gewerbegebietes
______________________________________

SPD Ortsverein Kernen im Remstal

Wahlprogramm der SPD Kernen im Remstal für die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004

Die Bürgerinnen und Bürger von Kernen i.R. haben es am 13. Juni in der Hand, die Weichen für die nächsten fünf Jahre Kommunalpolitik zu stellen, wenn die 22 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte gewählt werden. Der Gemeinderat ist das Hauptorgan der Gemeinde und bestimmt die Richtlinien der Kommunalpolitik in Kernen i.R. und macht die Vorgaben an die Verwaltung. Die fünf SPD-Gemeinderäte haben sich in ihrer Arbeit in der abgelaufenen Legislaturperiode von Fairness, Offenheit und dem Wohl der Einwohner von Stetten und Rommelshausen leiten lassen. Dies wollen auch die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Kernen i.R. für die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004. Sie werden an die bisher von der SPD-Fraktion geleistete, erfolgreiche Arbeit anknüpfen sowie bereits begonnene Planungen und Projekte fortsetzen. Für die kommende Wahlperiode verfolgen die SPD-Kandidatinnen und Kandidaten diese Ziele:

1. Wie soll sich unsere Gemeinde entwickeln?
2. Wie kann der Verkehr reguliert werden?
3. Was wird für unsere Familien und Kinder getan?
4. Stellen wir uns auf die Zukunft unserer Jugend ein?
5. Wie wollen wir Sport und Kulturförderung weiter entwickeln?
6. Wie werden wir im Alter leben?
7. Tun wir genug für unsere Umwelt?
8. Wie geht es weiter in der Verwaltung und mit den Finanzen ?


1. Wie soll sich unsere Gemeinde entwickeln?

Der Gemeinderat bestimmt durch seine Entscheidungen die Struktur, den Ausbau und das künftige Bild von Kernen. Wichtig für die SPD Kernen ist dabei vor allem, dass die vorhandene Infrastruktur möglichst noch verbessert wird. Entscheidende Faktoren sind dabei die Entwicklung des Ortsbildes, die Erhaltung von Einkaufsmöglichkeiten und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Deshalb setzt sich die SPD Kernen insbesondere für folgende Entscheidungen ein:

* Die Ortskerne müssen erhalten und gestärkt werden. Dies erfordert die Unterstützung des bestehenden Einzelhandels und weitere Kaufkraftbindung am Ort, die nach der IHK-Studie von 2003 bei den Gütern des täglichen Bedarfs auf 46 Prozent gesunken ist. Wir wollen deshalb das Ortsmarketing "Freundliches Kernen" stärker fördern. Auf die Bedürfnisse der Einwohner muss eingegangen werden. Wir stellen uns der Diskussion um die Ansiedlung eines Discounters und eine Ausweitung des vorhandenen Angebotes.

* Die Ortskernsanierungen in Rommelshausen und Stetten müssen projektbezogen und in enger Abstimmung mit den Eigentümern wieder aufgenommen und fort- gesetzt werden. Leitlinie soll dabei vor allem die Gestaltung einer attraktiven Ortsmitte in beiden Ortsteilen sein.

* Die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe muss durch aktive Vermarktung vorhandener Gewerbeflächen und noch unbebauter Gewerbegrundstücke vorangetrieben werden. Aufgabe der Kommune ist es auch, sich um leerstehende Gewerbeflächen zu kümmern und Möglichkeiten zu bieten, dass sich mehrere Firmen in einem Projekt zusammenfinden.

* Wir verfolgen die umweltverträgliche Erschließung der im Flächennutzungsplan 2015 vorgesehenen Baugebiete, wie etwa "Kleines Felde" in Stetten und "Kolbenhalde IV" in Rommelshausen. Die Ausweisungen sollten harmonisiert werden und nacheinander erfolgen.

* Förderung des kostengünstigen Erwerbs von Wohneigentum für Familien durch Gewährung von Rabatten für Kinder. Die Grundstückspreise in der Region Mittlerer Neckar sind sehr hoch deshalb sollten zum Beispiel Grundstücke der Gemeinde mit einem Bambini-Rabatt abgegeben werden.

2. Wie kann der Verkehr reguliert werden?

Der größte Teil des Verkehrs in Kernen ist hausgemacht das hat die letzte große Verkehrserhebung der Gemeinde im Jahr 2001 gezeigt. Kernen kann Verkehrsprobleme nur im partnerschaftlichen Verbund mit den umliegenden Städten und Gemeinden lösen. Wir wollen darauf hinwirken, dass Baumaßnahmen, die den Verkehr in Kernen betreffen, besser koordiniert werden, um unnötige Beeinträchtigungen zu vermeiden. Wichtig ist der SPD Kernen, das kooperative Miteinander von Vierund Zweiradbenutzern sowie Fußgängern zu fördern.

* Das Wohngebiet "Kolbenhalde IV" ist ohne Schaffung einer Randerschließungsstraße für den überörtlichen Verkehr zu erschließen. Neubaugebiete müssen sinnvoll angeschlossen werden, ohne zusätzlichen Verkehr anzuziehen. Die SPD Kernen begrüßt den Bau von Kreiseln, die das lärmintensive Abbremsen und Anfahren reduzieren und den Verkehrsfluss positiv beeinflussen.

* Für wichtig halten wir die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs insbesondere in den Abendund Nachtstunden. Ein flexibler Einsatz von Kleinbussen oder Großtaxis vor allem in den Nachtstunden erhöht auch die Sicherheit in Kernen. Dazu schlagen wir auch Gespräche mit den Betreibern von Treffpunkten für die Jugendlichen vor mit dem Ziel, sich an den Kosten zu beteiligen, wie dies in anderen Kommunen bereits praktiziert wird.

* Die Fahrpläne und Linienführungen auch innerorts sollen entsprechend der Bedürfnisse der Benutzerinnen und Benutzer flexibler gestaltet und optimiert werden, insbesondere um den Öffentlichen Personennahverkehr attraktiver zu machen.

* Der innerörtliche Busverkehr zwischen Stetten und Rommelshausen ist zu teuer deshalb macht sich die SPD Kernen für einen kommunalen Zuschuss für ein Kernen-Ticket stark.

* In beiden Ortsteilen stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Diese werden allerdings zu oft von Dauerparkern blockiert. Durch weitere Ausweisung von Dauerparkplätzen gibt es verbesserte Kurzparkmöglichkeiten in den Ortskernen zur Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten, was wiederum dem örtlichen Einzelhandel zu Gute kommt. An der verbraucherfreundlichen Parkscheibenregelung sollte daher unbedingt festgehalten werden. Wir wollen auch sicherstellen, dass es ausreichende und sichere Abstellplätze für Fahrräder und Kinderwagen gibt.

* Verbesserung und Ausbau des bestehenden Radwegenetzes. Die ausgewiesenen Radwege nützen nichts, wenn diese für Radfahrer durch den schlechten Wegezustand unattraktiv sind und deshalb auf die Fahrsteifen für Autos ausgewichen wird.

3. Was wird für unsere Familien und Kinder getan?

Kinder sind unsere Zukunft und die Erben unserer Gegenwart. Deshalb wollen wir uns für Kinder engagieren. Wenn "von oben" Vorschriften zum kommunalen Angebot erfolgen, dann muss auch deren Finanzierung sichergestellt sein!

* Für Kinder unter drei Jahren müssen in Kernen i.R. ausreichende und flexible Betreuungsmöglichkeiten geschaffen werden. Dies ist etwa durch die Kooperation mit einem Tageselternverein möglich.

* Das gute Betreuungsangebot für Kindergartenkinder muss bedarfsgerecht erweitert werden dazu gehören für die SPD Kernen insbesondere flexible Ganztagesbetreuung und die Beitragsgestaltung. Gebühren sollen nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Betreuungszeit erhoben werden.

* Die Versorgung von Schulkindern muss eine Ganztagesbetreuung ermöglichen.

* Wir setzen uns ein für den Ausbau der Haldenschule in Rommelshausen zur Ganztagesschule in offener Form (freiwillig) oder als Hort an der Schule mit pädagogischem Konzept und Mittagessen.

* Wir unterstützen die Förderung der außerschulischen Betreuungsangebote für Schulkinder im Schülertreff Rommelshausen und Ausdehnung des Angebots auf den Ortsteil Stetten, wenn ein entsprechender Bedarf vorhanden ist.

* Die SPD Kernen unterstützt den Ausbau der Sprachförderung im Kindergarten für Kinder ausländischer Mitbürger/innen, um die Integration zu fördern.

4. Stellen wir uns auf die Zukunft unserer Jugend ein?

Mit der SPD Kernen ist eine pauschale Vorverurteilung von Jugendlichen nicht zu machen. Um Jugendliche muss man sich rechtzeitig kümmern. In den vergangenen Jahren wurden vorbildliche Angebote geschaffen auch bei Vereinen und Organisationen in Kernen, die wir erhalten wollen.

* Die Unterstützung der Jugendarbeit in den Vereinen durch die Gemeinde Kernen muss erhalten werden. Mit der SPD Kernen gibt es keine finanziellen Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit.

* Wir wollen die Kommunikation zwischen den Vereinen aktivieren und Angebote unterstützen, die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Vereinen möglich machen.

* Die SPD Kernen wird die Arbeit der "Mobilen Jugendarbeit" weiterhin unterstützen und fördern.

* Das große ehrenamtliche Engagement bei der "Offenen Jugendarbeit" muss von Seiten der Gemeinde mit entsprechenden Mitteln aufrecht erhalten werden. Weiteren Angeboten stehen wir offen gegenüber.

5. Wie wollen wir Sport und Kulturförderung weiter entwickeln?

Weit über 60 Vereine und Organisationen in beiden Ortsteilen bieten vielfältige Freizeitmöglichkeiten für Kernens Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden viele Stunden ehrenamtlicher Arbeit für die Mitglieder geleistet. Dies muss entsprechend honoriert werden! Wo es gewünscht wird, wollen wir auch sinnvolle Kooperationen untereinander unterstützen. Überlegenswert ist sicher auch, in welchen Bereichen die Arbeit durch hauptamtliche Kräfte über die kommunale Vereinsförderung erleichtert werden kann.

* Die SPD Kernen wird das ehrenamtliche Engagement der Vereine für Sport und Kultur weiter unterstützen und will insbesondere den Bereich der Jugendarbeit erhalten und ausbauen.

* Wir unterstützen die Erhaltung von Musikund Kunstschulen durch mehr und verbesserte Kooperation auch mit den umliegenden Städten und Gemeinden.

* Wir wollen das gute Sportstättenangebot in beiden Ortsteilen erhalten.

* Initiativen ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger werden wir unterstützen und fördern.

* Die Stettener Glockenkelter kann zu einem wahren Schmuckstück der Gemeinde Kernen werden. Wir schlagen daher vor, Sponsoren für ein sinnvolles Nutzungskonzept der Glockenkelter zu gewinnen.

* Es wird immer wieder angemahnt, dass es für größere Veranstaltungen und repräsentative Zwecke an Räumlichkeiten in der Gemeinde fehlt insbesondere für Veranstaltungen der musiktreibenden Vereine, von Banken oder auch Firmen. Wir schlagen deshalb eine Bedarfserhebung vor, um den tatsächlichen Bedarf für einen "Bürgersaal" zu ermitteln.

* Wir wollen kommunale Räumlichkeiten für private Nutzung zur Verfügung stellen und zusammen mit der örtlichen Gastronomie vermieten wie etwa die Alte Kelter Rommelshausen.

* Schwimmen ist gesund. Deshalb engagieren wir uns für die Sanierung des Hallenbades in Rommelshausen zu vertretbaren Kosten.


6. Wie werden wir im Alter leben?
Die Menschen werden immer älter. Die Zahl derjenigen, die sich im wohlverdienten Ruhestand befinden, nimmt rapide zu. Die Senioren wissen Wohnraum in der Ortsmitte mit kurzen Wegen zu schätzen, sind dabei aber auf eine entsprechende Infrastruktur angewiesen. Deshalb muss darauf geachtet werden, dass Neubauten in den Ortskernen seniorengerecht gestaltet werden. Bei gemeindeeigenen Gebäuden ist sicherzustellen, dass eine generationenübergreifende Nutzung gewährleistet ist.

* Die wichtige Arbeit von Sozialstation und Nachbarschaftshilfe wird von der SPD Kernen ohne Einschränkung gefördert und unterstützt. Hier können allerdings die internen Abläufe optimiert werden.

* Senioren sind aktiv und von ihrer Lebensund Berufserfahrung her stark am kommunalen Geschehen interessiert. In Kernen sollte über einen engagierten und effektiven Seniorenrat nachgedacht werden.

* Das Angebot für aktive Senioren muss attraktiv sein. So können etwa Computer in Schulen auch für entsprechende Kurse für Senioren genutzt werden.
* Ältere Menschen sollten so lange wie möglich in ihrer eigenen Wohnung bleiben können. Die erfordert eine barrierefreie Erreichbarkeit und eine altersgerechte Gestaltung der Wohnung. Die SPD Kernen schlägt vor, dafür eine Beratungsstelle in Kooperation mit Gewerbe und Diakonie einzurichten.

* Wir wollen das bürgerschaftliche Engagement stärken. Deshalb fordern wir weiterhin nicht nur für Senioren die Einrichtung einer Anlaufund Vermittlungsstelle als Kontaktund Interessenbörse (Bürgerbüro) zur Unterstützung und Koordinierung kommunaler Interessen und Aktivitäten.

7. Tun wir genug für unsere Umwelt?

Die Vorräte an Rohöl und anderen fossilen Energiequellen sind begrenzt. Die Versiegelung der Landschaft nimmt weiter zu. Dabei gilt das Remstal und damit auch Stetten und Rommelshausen als eine der schönsten Landschaften Deutschlands mit Wiesen, Weinbergen, attraktiven Erholungsräumen und Spazierwegen. Unsere schöne Landschaft wollen wir nachhaltig schützen und erhalten auch für die folgenden Generationen. Und das beginnt für uns an der eigenen Haustür.

* Geeignete gemeindeeigene Gebäude sollen zur Errichtung von Solaranlagen durch private Investoren zur Verfügung gestellt werden.

* Wir wollen ökologische Bauweisen, erneuerbare Energienutzung, Regenwassernutzung, Blockheizkraftwerke, Dachbegrünung usw. unterstützen und fördern. Entsprechende Vorschriften in Bebauungsplänen müssen praxisnah und sinnvoll sein.

* Die SPD Kernen steht hinter einem Energiekonzept für gemeindeeigene Gebäude und Entwicklung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und Wärmerückgewinnung.

* Die Einrichtung einer Energie-Agentur innerhalb der Gemeindeverwaltung ist zu prüfen. Neben der Beratung und Hilfestellung bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen (Wärmedämmung, Heizungssanierung usw.) zusammen mit dem örtlichen Gewerbe sind dabei auch Kooperationen mit Stadtwerken umliegender Kommunen möglich.

* Die Umsetzung der Maßnahmen des "Konzepts zur ökologischen Gemeindeentwicklung 2002" sind zu beachten und sollen praxisgerecht angewandt werden.

* Wir lehnen den Ausverkauf gemeindeeigener Gebäude und Anlagen an ausländische Investoren (sogenanntes "Cross-Boarder-Leasing") ab.

* Wir wollen, dass die Gemeinde mit unseren Landwirten eine freiwillige Vereinbarung abschließt, in der die Landwirte auf die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen verzichten.

8. Wie geht es weiter in der Verwaltung und mit den Finanzen ?

Es waren nicht immer nur die erfreulichsten Überschriften, die man in den letzten Jahren über Kernen i.R. in der Presse lesen konnte, wenn es um Kommunalpolitik ging. Zu Unrecht, wie wir meinen, denn unsere Gemeinde ist nicht so schlecht, wie geschrieben wurde. Dennoch sehen auch wir ein Imageproblem für unsere Gemeinde. Wir wollen dafür sorgen, dass sich Kernen künftig von seiner besseren Seite zeigt.

* Die kommunalen Mittel sind knapp, das ist allen bekannt. Natürlich muss der Haushalt in Kernen weiter konsolidiert werden doch ob da pauschale Kahlschläge das richtige Mittel sind, bezweifeln wir. Die wenigen frei verfügbaren Finanzmittel müssen sinnvoll eingesetzt werden.

* Die Sonderrücklage der Gemeinde aus den Aktienerlösen der Neckarwerke will die SPD Kernen erhalten. Aus diesen Mitteln wollen wir wichtige Zukunftsaufgaben wie die Schülerund Kinderbetreuung, Aktionen des Umweltschutzes, das Bürgerbüro usw. finanzieren. Die Sonderrücklage darf nicht zur allgemeinen Finanzierung des Haushalts verwendet werden.

* Der Umbau der Verwaltung zu einem Dienstleistungsbetrieb für die Bürgerinnen und Bürger muss weitergehen. Als weiteren Schritt wollen wir im Rathaus eine Serviceeinheit als erste Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger einrichten, in der Alltagsgeschäfte zügig erledigt werden können

* Der Dialog zwischen Verwaltung und Gewerbe in Kernen muss dringend verbessert werden. Die Wirtschaftsförderung muss endlich realisiert werden - was wir brauchen ist eine Scharnierfunktion zur Information von Wirtschaft und Handel in Kernen, um wieder mehr Vertrauen zu gewinnen!

* Die Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde Kernen muss verbessert werden!

* Wir wollen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig durch regelmäßige Bürgerversammlungen in die Entscheidungen des Gemeinderats einbeziehen. Die Einwohnerinnen und Einwohner Kernens sollen Entscheidungen nachvollziehen können. Damit wird auch die Arbeit des Gemeinderats und der Verwaltung transparent gemacht.

* Das "Blättle" ist die wichtigste Informationsquelle für Römer und Stettener über das Geschehen in unserer Gemeinde. Die SPD Kernen setzt sich deshalb für die weitere kostenlose Verteilung des Mitteilungsblatts der Gemeinde an alle Haushalte ein.

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endgültiges Wahlergebnis

Name fehlt, Mittwoch, 30. September 2009, 07:30 @ Bloms

und welchen der Forderungspunkte der SPÖ im Jahr 2005 würden sie nicht mittragen??? - sofern finanziell machbar.
Geld wäre ja genug da - siehe ORG.

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endgültiges Wahlergebnis

Bloms, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 00:46 @ Name fehlt

Genug Geld ist eben nicht da, schon gar nicht für ein ORG. Wir sitzen bekanntlich auf einem gewaltigen Schuldenberg. 2005 hieß es nach einer Gebarungseinschau durch die Landesregierung, wir wären eine Sanierungsgemeinde. 2008 lehnt die Landesregierung Kreditaufnahmen unserer Gemeinde ab und meinte, wir können uns ein ORG eigentlich nicht leisten. Die Folgen wären Gebührenerhöhungen, Subventionskürzungen und generell ein strikter Sparkurs.

Aufgrund der Wirtschaftskrise werden die Ertragsanteile (Steuereinnahmen der Gemeinde) sinken, sodass die Situation unserer Gemeinde noch schwieriger wird. Damit erübrigt sich auch die Diskussion über all die Forderungen und neuen Projekte, die im Wahlkampf versprochen wurden.

Bezüglich Finanzierbarkeit Wahlprogramm 2005: Nicht eine einzelne Maßnahme, sondern die Summe des Ganzen wäre unfinanzierbar. Ich kann nicht gleichzeitig eine neue Volksschule, einen Kindergarten, einen neuen Hauptschulturnsaal, eine Mehrzweckhalle, einen neuen Brunnen, die Straßen sanieren, bauliche Verkehrsberuhigungen errichten und gleichzeitig den Schuldenstand der Gemeinde reduzieren, wie im Wahlprogramm 2005 vorgesehen war. Vieles in vielen Wahlprogrammen wäre wünschenswert, aber leider fehlt dafür das Geld. Daher wäre es notwendig Prioritäten zu setzten und vorrangig zuerst die Pflichtaufgaben der Gemeinde zu erfüllen.

Bezüglich Unsinn Wahlprogramm 2005: Ich finde es eher müßig bzw. sinnlos über ein Wahlprogramm aus dem Jahr 2005 zu diskutieren, OBWOHL, wenn ich mir die neuen Wahlprogramme ansehe, sind viele Punkte wieder aktuell geworden. Also im Endeffekt klaut da jeder von jedem Ideen und jede Partei versucht jeden Wähler anzusprechen.

Ohne im Detail noch einmal auf das Wahlprogramm 2005 eingehen zu wollen, finde ich z.B. die folgenden Punkte sinnlos und unverständlich:

- Öffentliche Beratungen des Haushaltes
- Angebote für Kinder beim Einkaufen
- Erweiterung des pharmazeutischen Versorgungsangebotes
- Erhaltung des bestehenden Schulwesens in Deutsch-Wagram (?)
- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch vermehrte Beachtung (?) von den straßenbaulichen Maßnahmen eines Kreisverkehrs
- Verringerung der Anzeigetafeln (?), um auch optisch die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
- Intensivierung (?) einer Prüfung zur Einführung eines Citybusses
- die Erhaltung und Erweiterung des kulturellen Angebots
- die Substanzerhaltung unseres kulturellen und historischen Erbes gewährleisten (?)

Wir wollen neue Kulturräume (?) erschließen und Lebensqualität sichern.
- Förderung von Ausbau (?) von attraktiven und insbesonders leistbaren Wohnformen durch soziale Bauträger
- weitere Erhaltung (?) des Wasser- und Abwassernetzes nach neuen ökologischen Richtlinien
- Ausbau des Landschaftschutzes rund um Deutsch-Wagram (wie?)
- Schutz der Region um Deutsch-Wagram vor massiven Bauten (durch Autobahnen und Raststätten?)
- die Erhaltung von Landwirtschaft rund um Deutsch-Wagram (?)
- Landschaftspflege gemeinsam mit Landwirtschaft (wie?)
- "Wagramer Gendarmen für Wagram"
- die Verbesserung der Einkaufssituation zentral (?) für alle Ortsteile

Angesichts dieses Niveaus wäre es besser gewesen, der Verfasser hätte gleich alle Punkte von anderen Quellen kopiert oder sich eine bessere Kopiervorlage suchen sollen.

Aber wie gesagt, die Diskussion erübrigt sich. Weder die SPÖ noch die ÖVP und Grünen haben sich an die zentralen Punkte ihrer Wahlprogramme/Wahlversprechen gehalten.

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endgültiges Wahlergebnis

Nikitscher Harald, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 01:46 @ Bloms

Sehr geehrter Herr Bloms!

Wenn sie schon die angeführten Punkte als - etwas deutlicher gesprochen - dumm und unsinnig bezeichnen, möchte ich ihnen den genaueren Inhalt dieser gerne erklären.

Und prinzipiell zum Thema Finanzierbarkeit - Vielleicht sollten sie mal mit ihrem Spitzenkandidaten ex BGM Wimberger sprechen, was bei der Gebarungseinschau 2005 so alles falsch lief und wie es tatsächlich damals aussah. Das Nachgeplappere der Pressemeldungen der ÖVP und der GRÜNEN aus dem Jahr 2005 macht dies alles nicht richtiger.
Und ja man hätte alle Punkte im Gesamten nicht in einer Legislaturperiode abhandeln und finanzieren können. Es wären auch definitiv nicht alle Punkte zur Umsetzung gelangt, aber Ziele und Visionen sollte man in der Politik schon haben um auch mal die eine oder andere Sachen inizieren zu können und nicht nur reagieren zu müssen.

Und nun zu den von ihnen angeführten Punkten, wobei ich einiges vorausschicken muss. Alle Punkte wurden im SPÖ-Vorstand in Arbeitskreisen diskutiert und auch ausgearbeitet, sind also in einigen Punkten auch ein Kompromiss. Nur um ihr Argument zu entkräften auch dies sei von irgendwo her... Mache ihnen wieder das Angebot mit ihrem Listenersten darüber zu reden. Natürlich sind auch einige Punkte dabei die nur in Grundzügen oder als Willensbekundungen gab. Andere hatten schon konkretere Vorstellungen als Hintergrund :

- Öffentliche Beratungen des Haushaltes
Passiert ja in geringen Zügen bisher durch die Diskussion im GR. Es war eine Idee auch einmal den Bürgen das Angebot zu machen schon im Vorfeld einer Budgeterstellung die Grenzen derer mitzubekommen und vielleicht etwas an Rückmeldung zu bekommen wie oder wo Schwerpunkte zu legen wären. Dies war ein Punkt hin zu einem mehr an Bürgerbeteiligung. Wenn sie dies als sinnlos sehen, bitte....

- Angebote für Kinder beim Einkaufen
Dieser Punkt war in Grundzügen im Jahr 2005 die Idee einer Betreuung für Kinder während dem Einkauf der Eltern. So etwas wie eine betreute Kinderecke.

- Erweiterung des pharmazeutischen Versorgungsangebotes
Ist damals als Fixpunkt schon im Gespräch gewesen und wurde noch vor der Wahl finalisiert. -> 2. Apotheke

- Erhaltung des bestehenden Schulwesens in Deutsch-Wagram (?)
Also wenn ihnen dazu nichts einfällt.... Es gab einzelne Meinungen seitens des Landes es gäbe ein Überangebot an Hauptschulen in DW und Strasshof........

- Erhöhung der Verkehrssicherheit durch vermehrte Beachtung (?) von den straßenbaulichen Maßnahmen eines Kreisverkehrs
Wenn sie sich etwas schlau zu diesem Thema machen hat ein Kreisverkehr einige Vorteile. Doch nicht überall ist aus Platzmangel ein solcher möglich. Hier gibt es aber trotzdem Möglichkeiten durch zB einer Fahrbahnverschwenkung auf beiden Seiten der Strasse bei der Einbindung einer Zufahrt die Gefahrenstelle zu entschärfen. Die wird auch straßenbaulichen Maßnahmen eines Kreisverkehrs genannt.

- Verringerung der Anzeigetafeln (?), um auch optisch die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Dazu gab es 2005 sogar einen Dringlichkeitsantrag der SPÖ im GR. damals hatten wir alleine auf der B8 zwischen den Ortstafeln rund 180 Anzeige und Hinweisschilder. Jedes einzelne Schild bedeutet aber eine Ablenkung der Autofahrer - bewusst oder unbewusst.

- Intensivierung (?) einer Prüfung zur Einführung eines Citybusses
Citybus war eine Idee aber keiner hat sich damals drüber getraud. Ich selbst bin von der Idee begeistert gewesen und andere wollten dies partou nicht. Somit ist es leider bei dieser etwas unglücklichen Formulierung geblieben. Aber GRÜNE und die WIR haben ja die Idee aufgegriffen und 2009 in ihr Wahlprogramm(?) aufgenommen.

- die Erhaltung und Erweiterung des kulturellen Angebots
Die Idee ausser Blasmusik- und klassische Konzerten und Museum mehr anzubieten. Einige wollten die Konzerte überhaupt abdrehen.

- die Substanzerhaltung unseres kulturellen und historischen Erbes gewährleisten (?)
Sag nur dazu Heimatmuseum, Napolen und Eisenbahnstrecke - da liegt ein Teil unseres kulturellen und historischen Erbes.

- Förderung von Ausbau (?) von attraktiven und insbesonders leistbaren Wohnformen durch soziale Bauträger
Diese Punkt beinhaltet eigentlich 2 Grundsätze - Ja zum Bau der Sozialwohnungen. Förderung des weiteren Ausbaus der bestehenden Standorte. War auch etwas mit dem Hintergedanken nicht unbedingt neue Standorte für allfällige Betonblöcke bereitstellen zu müssen.

- weitere Erhaltung (?) des Wasser- und Abwassernetzes nach neuen ökologischen Richtlinien
Es gibt jährliche Erhaltungsarbeiten die man auf ökologischere Art durchführen könnte. Hier gab es damals sogar von mir ein Gespräch mit der Bereichsleitung in der HTL Mödling.

- Ausbau des Landschaftschutzes rund um Deutsch-Wagram (wie?)
....Fragen sie mal ex BGM Wimberger..... S8 ???

- Schutz der Region um Deutsch-Wagram vor massiven Bauten (durch Autobahnen und Raststätten?)
Nicht nur Autobahnen und Raststätten auch Basaltfaserwerke oder ähnliches....

- die Erhaltung von Landwirtschaft rund um Deutsch-Wagram (?)
Iglo stand schon damals an der Kippe und somit auch ein Teil der landwirtschaftlichen Nutzflächen. Auch Möglichkeiten des Direktvertriebes fallen hier drunter. Oder aber auch der Bauernmarkt (ist aber nicht von der SPÖ gekommen)

- Landschaftspflege gemeinsam mit Landwirtschaft (wie?)
Die Gemeinde unterstütz die Bauern wie oben angedeutet, dafür kann es schon mal einen Zufahrtsweg als radweg geben oder den einen oder anderen gepflegteren Windschutzgürtel usw. Da sind uns damals viele Dinge eingefallen..

- "Wagramer Gendarmen für Wagram"
Die Gendamerie hat nie ortsansässige - also mit den Begebenheiten kundige Mitarbeiter im ort belassen. Hier gabs die Idee vom jetzigen Spitzenkandidaten der SPÖ hier dies als Forderung aufzunehmen

- die Verbesserung der Einkaufssituation zentral (?) für alle Ortsteile
Altes Dorf - wo kann ich Einkaufen??????
Helmahof - ausser SPAR gibts nichts.


Ich hoffe sie können jetzt mit all diesen Punkten auch etwas anfangen.

mfg

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Bloms, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 02:11 @ Nikitscher Harald

Sehr geehrter Herr Nikitscher!

Wenn ich gewusst hätte, dass mein Beitrag Ihnen den Schlaf raubt, hätte ich ihn erst später veröffentlicht.

Sie gehören zu den Politikern, die bedauerlicherweise nie einen Fehler zugeben und Fehler immer auf andere schieben wollen.

Ihre Erläuterungen zu Ihrem konfusen Wahlprogramm aus dem Jahr 2005 kommen nahezu fünf Jahre zu spät. Damit werde ich mich sicher nicht mehr beschäftigen. Das ist Schnee von gestern.

Mit freundlichen Grüßen.

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Nikitscher Harald, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 18:44 @ Bloms

Verzeihen sie mir - aber sie rauben mir nicht den Schlaf...

Und bezüglich eingestehen von Fehlern. Habe natürlich welche gemacht, aber die werde ich sicher nicht in einem öffentlichen Forum diskutieren......

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Sozi, Freitag, 02. Oktober 2009, 17:44 @ Nikitscher Harald

werde ich sicher nicht in einem öffentlichen Forum diskutieren......

Gott sei Dank!!! Experten für selbstverursachte Dramen der SPÖ sollten Schreibverbot kriegen.
Ist jetzt allen klar wieso die Genossen eine Wahl nach der anderen vergeigen?

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Mission Datenklau, Donnerstag, 01. Oktober 2009, 16:14 @ Nikitscher Harald

Visionen sollte man in der Politik schon haben

Wer Visionen hat braucht nen Arzt!!!!

Alle Punkte wurden im SPÖ-Vorstand in Arbeitskreisen diskutiert und auch ausgearbeitet, sind also in einigen Punkten auch ein Kompromiss.

Nach langen zähen Verhandlungen fiel die Entscheidung auf das Parteiprogramm der SPD Kernen. Ein Kompromissvorschlag zu SPD Tripstrü und SPD Hintertupfing. :rofl: :rofl:

Dachte Sie wollen nicht über die Deutsch-Wagramer SPÖ diskutieren?????:rolleye:

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endgültiges Wahlergebnis

DWler, Freitag, 02. Oktober 2009, 15:37 @ Mission Datenklau

Nach langen zähen Verhandlungen fiel die Entscheidung auf das Parteiprogramm der SPD Kernen. Ein Kompromissvorschlag zu SPD Tripstrü und SPD Hintertupfing. :rofl: :rofl:

:goodpost: :haha:


Dachte Sie wollen nicht über die Deutsch-Wagramer SPÖ diskutieren?????:rolleye:

Wir müssen demnächst für Herrn Nikitscher ein eigenes Diskussionsthema suchen, über die SPÖ will er nicht diskutieren und über seine Fehler will er auch nicht diskutieren wie er ein Stück weiter oben im Thread sagt.
Die Postings von dem Mann sind wie im Hamsterrad, ständig die gleichen Runden. Zwischendurch der Versuch des roten Ritters andere Poster zu beschützen, der böse Moderator würde anderen seine Meinung aufzwingen :hammer: . Das war ein blasser Versuch jemanden zu untergraben dessen Kommentare man sonst mit Argumenten nicht aushebeln kann. Etwas plump untergriffig. :headbang:

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endgültiges Wahlergebnis

Mission Datenklau, Freitag, 02. Oktober 2009, 18:44 @ DWler

THX. Roter Ritter im Hamsterrad :senastion: :clap:

Wir müssen demnächst für Herrn Nikitscher ein eigenes Diskussionsthema suchen

Wie wär’s mit: Die Nikitschers http://www.8ung.at/nikitscher/

Seit 2004 wartet die Welt gespannt auf neue Nachrichten aus dem Familienleben der Deutsch-Wagramer High Society.:-D

Oder wie wär’s mit: Wie kopiert man ein Wahlprogramm. :hammer:

Eine echte challange wäre auch: Moderator vom thread Testforum. :pro:

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Skandal - ein Gemeinderat arbeitet!

Ing. Markus Mandl ⌂, Dienstag, 29. September 2009, 12:52 @ Nikitscher Harald

Ich denke ich kann den Skandal aufklären. Der zuständige Sachbearbeiter auf der Gemeinde hat normale Dienstzeiten und nachdem das Auszählen der Vorzugsstimmen erst spät fertig war hat er nicht mehr das endgültige Ergebnis auf die Homepage gestellt.

Ich habe mir aber erlaubt dies schon gestern Abend zu machen und für die Vorzugsstimmen auch eine eigene Übersicht zu erstellen. Dies hätte übrigens jede Fraktion machen können (es waren von allen Fraktionen Vertreter bei der Auszählung), es handelt sich dabei weder um geheime Informationen noch um einen Informationsvorsprung meinerseits.

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Sensation – ein Gemeinderat arbeitet!

Franz, Dienstag, 29. September 2009, 14:09 @ Ing. Markus Mandl

es gibt weder einen Skandal noch was zum aufklären. Die postings erklären alles.

Lieber Herr Mandl, mit der schlechten Nachricht hätten Sie sich ruhig Zeit lassen können. :-D

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Skandal - ein Gemeinderat arbeitet!

Nikitscher Harald, Dienstag, 29. September 2009, 20:14 @ Ing. Markus Mandl

Also doch nur ein kleines Missversändnis.... ;-)

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