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Megadeponie Marchfeldkogel (Umwelt)

BUH, Mittwoch, 04. März 2015, 21:44

Bitte die Petition gegen die geplante, angeblich größte Bauschuttdeponie Österreichs unterstützen.

Wobei die Aktion, die von der ÖVP Markgrafneusiedl ausgeht, nicht einer gewissen Ironie entbehrt. Auf der einen Seite propagiert die ÖVP die S8 und S1, die gewaltige Massenbewegungen und Restmassen produzieren werden und alleine auf der S8 im Vollausbau 1,64 Mio. Lkw-Fahrten pro Jahr verursachen wird, auf der anderen Seite bekämpft sie eine Deponie, die einen Verkehr von 153 Lkw/24h erzeugt. Irgendwo wird der Aushub (ohne die Massenbilanz im Detail zu kennen) und Bauschutt der S8 und S1 deponiert werden müssen.


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STOPP! Schluss mit der Megadeponie Marchfeldkogel

Hier direkt unterzeichnen:

https://secure.avaaz.org/de/petition/NOe_LH_Dr_Erwin_Proell_STOPP_Schluss_mit_der_Megad...

Auf einer Fläche von 110 Hektar (das entspricht 155 Fußballfeldern) soll über viele Jahrzehnte ein Berg aus Bauschutt und Bodenaushub von mindestens 40 Metern Höhe aufgeschüttet werden. Die Folgen sind eine inakzeptable Zunahme der Feinstaubbelastung und unabsehbare Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung. In einer ohnehin bereits zum Feinstaubsanierungsgebiet erklärten Region ist das ein verantwortungsloses Projekt. Unterstützen Sie die im UVP-Verfahren bereits gesammelten 300 Einwendungen mit Ihrer Unterschrift. Wir fordern die Politiker dieses Landes auf, alle zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um die Umsetzung dieses Projekts zu verhindern.

- Die Projektwerberin der Deponie, die Marchfeldkogel Errichtungsgesellschaft mbH, erklärt in ihrem Einreichprojekt zur UVP, dass die Feinstaubbelastung zunehmen wird. Auch eine Überprüfung des Einreichprojektes durch ein externes Gutachten bestätigt das und kommt zum Ergebnis: Nicht genehmigungsfähig! Obwohl sich die Region um die Deponie bereits in einem Feinstaubsanierungsgebiet befindet, wird diese unzulässige Mehrbelastung von der Projektwerberin ignoriert. Wenn keine Maßnahmen zu einer Verringerung dieser Staubbelastung gesetzt werden, drohen schon jetzt Strafen aufgrund entsprechender EU-Richtlinien. Eine große Anzahl von Studien belegt, dass Feinstaub mit seinen negativen gesundheitlichen Auswirkungen auf die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System als das derzeit wichtigste lufthygienische Problem anzusehen ist. Je höher die Feinstaubbelastung ist, desto höher ist auch das Erkrankungs- bzw. Sterberisiko. Eine Auswertung des österreichischen Umweltbundesamtes hat für Österreich eine Verminderung der durchschnittlichen Lebenserwartung um rund acht Monate ergeben. Kinder zählen mit älteren Erwachsenen und Personen mit Vorerkrankungen zu den besonders empfindlichen Gruppen. Da sich keine Konzentrationsgrenze ableiten lässt, unterhalb derer gesundheitliche Auswirkungen ausgeschlossen werden können, ist jede Verringerung der Feinstaubbelastung eine Verbesserung der Gesundheitssituation der Bevölkerung.

- Auch der Verkehr wird in der Region zunehmen. Laut Einreichunterlagen der Projektwerber für die UVP generiert das Vorhaben einen Bedarf von 56.000 LKW-Fahrten pro Jahr.

- Mit einer Laufzeit von etwa 40 Jahren ist völlig unklar, wer für die Erhaltung des Deponieberges nach Projektende aufkommen wird und um welche Beträge es sich dabei handelt. Sicher ist aber, dass sich dann die Deponie auf dem Gemeindegebiet von Markgrafneusiedl befindet und daher die Gemeinde – neben all den anderen Risiken – auch dieses finanzielle Risiko tragen wird.

- Mögliche kurzfristige Mehreinnahmen im Gemeindebudget stehen in keinem Verhältnis zu den erwartbaren negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt.

http://www.miteinanderbewegen.at/marchfeldkogel/

https://www.facebook.com/pages/MMB-%C3%B6vp-Markgrafneusiedl/1375039762795635

https://secure.avaaz.org/de/petition/NOe_LH_Dr_Erwin_Proell_STOPP_Schluss_mit_der_Megad...

Verschickt durch Avaaz im Auftrag von MMB-ÖVP's Petition

Megadeponie Marchfeldkogel

Fredi Prenner ⌂ @, MArkgrafneusiedl, Freitag, 26. Juni 2015, 00:33 @ BUH

Welchem Denker ist denn sowas eingefallen?
Eine Deponie mit > 50 Jahren Laufzeit (eher: Beschüttzeit)und 40m Höhe am Rande eines Dorfes mit 800 Einwohnern hat nix mit ÖVP oder S8 zu tun sondern mit Angst, Ungewissheit der Bürger die hier leben und Sorge mit mannigfaltigen Problemen, die noch auf unsere Kinder und Kindeskinder zukommen können. Begonnen hat der Widerstand gegen Politikerwillkür und Bürgerbeschwindelung durch parteilose Bürger aus MN, die mit echter Information an die Bevölkerung begonnen haben und dann - als die Wahlen kamen - von ÖVP gefragt wurden, ob sie gemeinsam mit ihnen diese Bedrohung bekämpfen wollen. Das haben wir getan, sind aber noch immer nicht ÖVP sondern eine offene Liste namens MMB-ÖVP. Die Wahl war erfolgreich, derjenige der uns das eingebrockt hat ist nicht mehr Bürgermeister aber seine Partei will noch immer eine Großdeponie in MN und ignoriert das, was viele Bürger als Bedrohung ihrer künftigen Lebensqualität befürchten.
Bitte das nächste Mal genauer hinsehen/hinterfragen, bevor so a komplexe Gschicht auf 'Parteipolitik' reduziert wird :-) Feinstaub und LKW-Belastung ohne Ende haben kein Parteimascherl ... Alles Gute für euch, LG Fredi

Megadeponie Marchfeldkogel

gegen soviel, Freitag, 26. Juni 2015, 01:18 @ Fredi Prenner

Propaganda der Errichtungsgesellschaft mit freundlicher Unterstützung der SPÖVP kommt niemand an.

Irgendwo muss der Aushub der S 1 und S 8 ja doch mit großem Gewinn deponiert werden.

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