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offenes Forum Deutsch-Wagram

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Lärmschutzverordnung die II. (Gemeinde)

Sporty, Sonntag, 14. Juli 2013, 19:24

Ich habe schon vor längerer Zeit die Problematik mit dem Lärm, welcher vor allem an Wochenenden stattfindet, gepostet.
Da sind vor allem jene Nachbarn, die offenbar keine Rücksicht auf die anderen nehmen und Samstag, sowie Sonntag, munter mit Motorsägen und sonstigen lärmerregenden Werkzeugen arbeiten.

Wenn´s Dich bei der Polizei beschwerst, heißt es, die Gemeinde ist zuständig - ruft´s bei der Gemeinde an, verweisen sie Dich an die Polizei. Man fühlt sich ständig verarscht.

Wir sind offenbar wirklich die einzige Gemeinde, wo man machen kann, was man will - vor allem Lärm erzeugen!

UND JETZT NEU !!
Veranstaltungen am Wochenende im Freien.
Ist ja toll, wenn man etwas unternimmt, damit die Ortsbewohner auch am Wochenende ihren Spaß haben.
Nur - wer verdammt noch einmal hat zugestimmt, dass Musik bis 2 Uhr früh gespielt wird - und das in voller Lautstärke !!!! So geschehen gestern Abend/Nacht, am Helmahof. Mich würde interessieren, welcher Gscheiter die Genehmigung gegeben hat, dass die Musik bis 2 Uhr früh spielen darf ??
Haben normale Bürger kein Recht auf Schlaf mehr ????
Ich werde jetzt einmal ein Schreiben an die Landesregierung richten und sehen, was die betreffend Lärmschutz zu sagen haben.

Lärmschutzverordnung die II.

wo, Dienstag, 16. Juli 2013, 13:02 @ Sporty

gabs am Wochenende am Helmnahof eine Veranstaltung?

Ich hab nur ein Feuerwerk (Strasshof?) bemerkt.
Am Spartaplatz war nichts los

Lärmschutzverordnung die II.

in der, Sonntag, 11. August 2013, 00:51 @ wo

Girardigasse läuft grad eine mitten auf der gesperrten Strasse. Es ist erst 30 min. nach 12. Wenn sie sich beeilen, könnens noch mitmachen. Leicht zu finden...immer in Richtung Geschrei, kläffenden Kötern und dem Klang von Bierflascherln....:hammer:

Lärmschutzverordnung die II.

Bloms, Freitag, 23. August 2013, 00:12 @ in der

Das war auf der Quadenstraße vor dem Haus meiner Nachbarn. Auf der Girardigasse war letztes Jahr diese Novität österreichischer Eventkultur: Hochzeit zwischen Schlaglöchern und der Ka­ko­fo­nie zweier minderbegabten Musikgruppen auf mobiler Bühne im öffentlichen Raum. Vermutlich mit freundlicher Genehmigung des Bürgermeisters.

Was gedenkt eigentlich der Umweltgemeinderat gegen die ständig steigende Lärmbelastung zu unternehmen?

Lärmschutzverordnung die II.

Baumäxchen, Sonntag, 25. August 2013, 13:33 @ Bloms

Bumm bumm bumm .... stört jetzt nicht weiter so lange man die Fenster nicht aufmacht. Heute ist wieder Bausonntag, lasst die Schlagbohrer brummen!

Lärmschutzverordnung -- wie lange bemühen wir uns schon? Meines Wissens nach wirklich intensiv seit 10 Jahren. Die erste Partei, die eine Lärmschutzverordnung verspricht (und hält) hat meine Stimme für die nächsten 10 Jahre. Garantiert. Egal wer. Da könnte man Stimmen holen!

Jede noch so minderstrukturierte Gemeinde hat eine Verordnung, wir haben "Empfehlungen des Bürgermeisters" in einem Blattl, das sowieso keiner liest. Wir parken auf den Gehsteigen, wir fahren Rad am Gehsteig, wir machen Lärm, in der Allee kann man die Kinder nicht mehr frei herumlaufen lassen weil das gleichzeitig ein Raddurchzugsweg mit Tempo geworden ist (übrigens auch sehr nett für die Kirchenbesucher am Samstag abend beim Nachhausegehen, sie bleiben jung beim zur Seite hüpfen).

Nachdem mich gestern ein Radfahrer mit Sportfahrrad am Gehsteig beinahe erwischt hätte und ich ihm nachgebrüllt habe (was soll man sonst machen - Werfen von Gegenständen ist ja verboten, dafür gibt es eindeutige Regeln) bekommt man zurückgebrüllt "Wo soll i sunst foahn, auf da Strossn???".

Wir haben zu wenig Platz, kein Platz für Radwege, dafür eine Unmenge Autos, zu wenig Parkplätze in wohnfrequentierten Gegenden und keine Lärmschutzverordnung obendrein. Täusche ich mich oder läuft die Gemeindeführung ganz gewaltig aus dem Ruder ?!?

Lärmschutzverordnung die II.

Bloms, Montag, 26. August 2013, 01:14 @ Baumäxchen

Nein, Sie täuschen sich nicht, vieles läuft ganz gewaltig aus dem Ruder.

Primär verantwortlich zeichnen jedoch die Wähler und die rücksichtslose, egoistische und hedonistische Lebensweise einer immer breiter werdenden Bevölkerungsschicht.

Sie könnten eine Unterschriftenaktion für eine LärmschutzVO durchführen. Produzieren Sie ein einfaches Flugblatt mit der Forderung und einem Feld zum Unterschreiben (samt Name, Anschrift und Geburtsdatum). Fertigen Sie 3300 Kopien (Anzahl der Haushalte) davon an, und werfen Sie jedem Haushalt eine davon in den Briefkasten. So wie jede Bürgerinitiative das auch macht.

Lärmschutzverordnung die II.

Baumäxchen, Dienstag, 27. August 2013, 07:52 @ Bloms

Wenn ich auch nur die leiseste Hoffnung hätte, dass eine Unterschriftenaktion etwas bewirken würde, dann würde ich es tun. Da wäre mir keine Mühe zu groß, aber da ich total davon überzeugt bin, dass alle Unterschriften entweder in den Rundordner oder die Schublade gelegt werdem nachdem im Gemeinderat debattiert wurde es auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, die Dringlichkeit jetzt nicht gegeben wäre, vielleicht ein neuer kleiner Ausschuss gegründet wird der sich ab und zu auf einen Kaffee trifft ..... deshalb lasse ich es bleiben.

Ich warte auf den natürlichen Verlust des Gehörs, drehe dann mein Hörgerät ab und versinke in wohliger Stille. Also bis in 40-50 Jahren, dann wird alles leichter.

Lärmschutzverordnung die II.

Sporty, Sonntag, 10. November 2013, 19:48 @ Bloms

Die immer breiter werdende Bevölkerungsschicht ist leider auch mit ein Problem. Dass viele Bewohner gar nicht der deutschen Sprache mächtig sind, wenn man sie auf Lärm anspricht. Und es werden immer mehr.....:angry:

Warum klappt die Lärmschutzverordnung im südlichen Niederösterreich ? Da genügt ein Anruf und die Polizei beendet die Arbeit der überfleißigen Bauherren umgehend. Da gibt es ein Gesetz !! :senastion:

Wer hat schon die Zeit, Unterschriftenaktionen zu starten? Unser Bürgermeister ist einfach zu schwach, oder traut sich nicht, hier ein Machtwort zu sprechen. Gibt er auch für die Veranstaltungen, welche bis weit nach Mitternacht dauern, seinen Sanktus.:confused: ohne Rücksicht auf die angrenzenden Bewohner.

Es ist schon ein Armutszeugnis für unseren Ort, Verzeihung, unsere Stadt, dass Bürger die Initiative ergreifen müssen, dass in Richtung Lärm etwas geschieht.:grrrrrrr:

Lärmschutzverordnung die II.

Konsumverweigerer, Montag, 06. April 2015, 00:19 @ Sporty

Ich kann alle die hier kommentieren sehr gut verstehen. Aus irgendeinem Grund hat sich Deutsch Wagram seit geraumer Zeit sehr negativ in Umweltangelegenheiten entwickelt. Weg vom Landidyll in Großstadtnähe, hin zu einem von wenig Sach- und noch weniger Hausverstand gelenkten Urbanisierungswahn. Dazu gehört neben möglichst viel Krach, Lärm, Müll und Gestank zu machen, auch ein sogenanntes Belebungsprojekt für die "Innenstadt". Neben lautstarken Veranstaltungen gehören dazu auch regelmäßig bewilligte private Feuerwerke von ganz wichtigen Geburtstagskindern. Start des Feuerwerkes ist meist ca. um 22:00. Die Polizei sagt dazu immer nur: "wurde vom Bürgermeister genehmigt".
Mehr als genug Lärm gibt es schon durch das tägliche Verkehrsaufkommen und die Einflugschneise, sowie den Güterschwerverkehr auf der Nordbahn. Ich persönlich tendiere immer mehr dazu mich von meiner Heimatgemeinde zu trennen und eine neue Heimat zu suchen. Eine Gemeinde, wo noch der Hausverstand einen sicheren Platz hat und auf ein rücksichtsvolles Miteinander Wert gelelgt wird.

Alles Gute und möglichst viel Stille (wünschen darf man ja ....)

Lärmschutzverordnung die II.

is so, Montag, 06. April 2015, 21:09 @ Konsumverweigerer

Ja, die Gemeinde ist kein Landidyll (mehr), sondern ein Vorort von Wien. Ich denke wenn man Ruhe und Idyll sucht, muss man (abgesehen vielleicht von Aderklaa und Parbasdorf) weiter weg von großen Städten ziehen - speziell wenn es sich dabei um eine Millionenstadt wie die Bundeshauptstadt handelt...

Wer aber den Vorteil der Wiennähe haben möchte, muss mit dem Kompromiss leben, dass die Stadt Deutsch-Wagram kein ländliches Dorf (mehr) ist.

Lärmschutzverordnung die II.

muss nicht so sein, Montag, 06. April 2015, 21:55 @ is so

Unsinn ein Vorort von Wien war D-W schon immer.
Ein Landidyll war D-W mit B8, L13 und Bahnlärm nie, das hat auch niemand erwartet.
Was aber in den letzten Jahren abgeht, ist pure Brutalität, das muss nicht sosein. Totale Verhüttelung, Dauerbaustellenlärm, geplante Industrieprojekte und Großbauvorhaben, Autobehnen, Kettensägen, Fluglärm, Kreissägen, Bahnlärm, Mopeds, Harley Davidson, Raser, Hundegekläffe, Graffitischmierereien und als spezielle Draufgabe dauernd Feuerwerke.
Das Ergebnis der Großmannssucht der Bürgermeister. Auch D-W muss ja wachsen.

Ist eigentlich noch niemand die Luftverschmutzung aufgefallen. Alles schwarz und verrußt, überall rinnt der schwarze Dreck runter.

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