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Straßensperren B8 (Verkehr)

Bloms, Donnerstag, 29. April 2010, 02:07

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Wie der aktuellen Gänserndorfer Rundschau 07/2010

http://www.die-rundschau.at

mit Fassungslosigkeit zu entnehmen ist, planen die Bürgermeister des Marchfeldes wie vor drei Jahren die Autofahrer für ihre eigene Unfähigkeit durch Straßensperren der B8 zu bestrafen.

Vorgeschoben wird wieder einmal dieser merkwürdige Verein MAREV (Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Marchfeld, setzt sich aus insgesamt 23 Gemeinden des Marchfelds zusammen und soll mit verschiedensten Maßnahmen die regionale Entwicklung der gesamten Region unterstützen), nachdem offensichtlich unserem Bürgermeister und den Bürgermeistern diverser Nachbargemeinden der Mumm fehlt, selbst die Verantwortung für diesen Unsinn S8 und Fehler aus der Vergangenheit zu übernehmen.

Bereits vor rund zehn (!) Jahren hat die Bürgerinitiative (BI) gegen die S1 von Gerasdorf/Kapellerfeld davor gewarnt, dass der Verkehr auf der B8 durch den Bau der S1 (und S2) zusammenbrechen wird, und daher die Errichtung von Umfahrungen für die B8 unbedingt gleichzeitig mit dem Bau der S1 erforderlich wäre. Auch unsere BI hat mehrfach darauf hingewiesen.

Was haben denn die Bürgermeister, die jetzt wieder nach Straßensperren schreien, geglaubt? Der Verkehr auf der B8 wird abnehmen, wenn man den Flaschenhals Süßenbrunn beseitigt und noch dazu ein paar hundert Lkw täglich von der L6 auf die B8 umleitet (bei gleichzeitigen massiven Verschlechterungen bei den ÖBB)? Man hätte wohl kein Verkehrsexperte sein müssen, um schon vor Jahren erkennen zu müssen, dass durch den Bau der S1 und S2 Deutsch-Wagram der endgültige Verkehrskollaps droht.

Dem damaligen Bgm. Wimberger wurde 2001 aus diesem Grund eine Umfahrung von Deutsch-Wagram versprochen. Ein Versprechen, das die NÖ Landesregierung unter LH Pröll nicht eingehalten hat (etwa zur gleichen Zeit hat ein GR Quirgst Unterschriften gegen die S1 gesammelt).

Nebenbei: die versprochene Umfahrung (die das Land hätte bezahlen müssen) wäre nach den damaligen Planungen (2002) bereits heute fertig gestellt. Nicht die Umweltschützer tragen daher die Schuld an den ewigen Verzögerungen, sondern NÖ Politiker von ÖVP und SPÖ, die die Kosten der Umfahrungen auf den Bund abwälzen wollen. Genau aus diesem Grund hat auch der damalige Bgm. von Strasshof, Dr. Neidhard, die S8 abgelehnt.

Die Verantwortung für den täglichen Stau von Deutsch-Wagram bis Aderklaa tragen somit jene Politiker, die sich für den Bau der S8 (sowie S2 und S1) ausgesprochen haben. Es war von Anfang an klar, dass die S8 nicht vor 2014 (ursprünglich sogar 2018) fertig gestellt werden kann.

Offenbar ist den Politikern unserer Region jegliches Verantwortungsbewusstsein verloren gegangen. Die Sparvorgaben aus dem Finanz- und Verkehrsministerium entstanden doch wohl nicht aus Jux und Tollerei. Wir befinden uns in einer handfesten Wirtschaftskrise, die Staatsverschuldung erreicht schwindelerregende Höhen, die Schulden der ASFINAG (derzeit ca. 12 Mrd. (!) Euro) drohen bei gleichzeitigem Rückgang der Lkw-Mauten in den nächsten Jahren auf über 20 Mrd. Euro zu explodieren und den Stabilitätspakt (Eindämmung der Staatsverschuldung) ernsthaft zu gefährden. Wer unter diesen Umständen eine unnötige zweite Autobahn Wien-Bratislava fordert, hat wohl jeden Sinn für Realität und Verantwortung verloren. Sämtliche Wirtschaftlichkeits-Untersuchungen haben ergeben, dass die S8 unwirtschaftlich und unsinnig ist (voriges Jahr noch auf Platz drei, der unwirtschaftlichsten Autobahnplanungen der ASFINAG). Nach den Kriterien der Autobahn-Richtlinien der BRD beispielsweise, würde eine S8 nicht gebaut werden.

Es wäre daher vorrangige Aufgabe eines Vereins wie des MAREV, der sich mit der Regionalentwicklung im Marchfeld beschäftigt, sich für nachhaltige umweltverträgliche Verkehrslösungen, die im Einklang mit den Zielen (ländliche Entwicklung, Tourismus usw.) stehen, einzusetzen, und nicht Transitautobahnen zu fordern, um möglichst viele osteuropäischen Lkw- und Transitverkehr durch den Gemüsegarten oder die Kornkammer Österreichs, wie das Marchfeld häufig bezeichnet wird, schleusen zu können. Es ist geradezu absurd, Rad- und Reitwege zu fördern und daneben den Bau einer Autobahn zu fordern.

Neben dem völligen Versagen unserer Bürgermeister in Verkehrspolitik und Verkehrsplanung (die meisten haben nach meinen langjährigen Erfahrungen die Untersuchungen und Studien über die S8 nicht einmal gelesen), kann man sich über die journalistische Qualität diverser Gratisblätter auch nur mehr wundern. Der Artikel ist eine Aneinaderreihung unzusammenhängender zumeist falscher Aussagen. Was haben denn die Wünsche der Wiener Wirtschaftskammer (zumeist noch Projekte außerhalb des Marchfeldes) mit den Zielen einer ländlichen Region, wie dem Marchfeld gemeinsam?

Noch dazu sind die Aussagen der Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Frau Brigitte Jank, kompletter Nonsens:

- Die Anbindung Wien-Bratislava (A4+A6) wurde vor rund zwei Jahren fertig gestellt. Wozu braucht Wien eine zweite Autobahn nach Bratislava?
- Die Verkehrsanbindung ist laut zahlreichen Studien schon lange kein wichtiges Standortkriterium mehr. Sonst würden nicht zahlreiche Betriebe nach Osteuropa abwandern, obwohl es dort oft nur bessere Feldwege gibt. Ebenso wie der Wirtschaftspark z. B. in Wolkersdorf an der B7 auch ohne Autobahnanschluss über Jahrzehnte gewachsen ist. Nebstbei ist es sogar laut Weißbuch Verkehr Ziel der EU-Kommission das Verkehrswachstum vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln.
-Die S1-Lobauautobahn ist wirtschaftlicher Wahnsinn (rund 2 Mrd. Euro!) und statt der A5 würden Umfahrungen ausreichen. Für die Erreichbarkeit der (fraglichen) Wachstumsmärkte Polen und Tschechien ist es völlig irrelevant, ob die Fahrtzeit 10 Minuten länger beträgt. Wobei Lkw auf Autobahnen ohnehin nicht schneller fahren dürfen als auf Landesstraßen.
- Das Bahnprojekt südlich der Donau, Götzendorfer-Schleife, das eigentlich Götzendorfer-Spange heißt, ist in der Planung sehr weit fortgeschritten und der Baubeginn steht bevor. Vielleicht sollte sich Frau Jank einmal von den ÖBB näher informieren lassen. Sonst würde ein Blick auf die diesbezügliche Internetseite ausreichen:

http://www.oebb.at/infrastruktur/de/Projekte_Planung_und_Bau/Grossraum_Wien/Neubau_Span...

- Der Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn Marchegger Ast wäre wünschenswert und seit Jahrzehnten überfällig. Parallel dazu jedoch eine S8 zu bauen, die der Bahn Konkurrenz macht, ist kontraproduktiv und unsinnig.
- Der Semmering-Basistunnel hat wohl auch wenig mit dem Marchfeld gemeinsam.

Als Sachverständige für Immobilienwesen ist man offensichtlich doch nicht berufen, Verkehrsplanung zu betreiben.

http://www.brigittejank.at/stories/1323

Genauso wenig wie ein Verein MAREV sich in Verkehrsplanung einzumischen hat. Wie viele Verkehrsexperten (außer Bürgermeister, die auf jedem Gebiet Experten sind) beschäftigt eigentlich dieser Verein?

Was macht dieser Verein überhaupt? Wie diversen Zeitungsberichten über den Austausch der Geschäftsführung und Kritik an den hohen Kosten zu entnehmen war, nicht viel.

Sehenswert auch die Internetseiten dieses Vereins, die sind nämlich größtenteils ohne Inhalt:

http://www.regionmarchfeld.at/de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&...

Während in Strasshof und auch in Gänserndorf teilweise massive Kritik an diesem Verein geübt wurde, ist vom Deutsch-Wagramer Gemeinderat wie üblich nicht viel zu vernehmen.

Im Sitzungsprotokoll vom 27. Sept. 2007 ist diesbezüglich nur folgendes zu lesen:

-----------------------
Zu Punkt 6:

übernimmt wieder Bgm. Quirgst den Vorsitz und erteilt SR Böckl das Wort. Diese bringt den
gegenständlichen Dringlichkeitsantrag nochmals zur Kenntnis und stellt daher folgenden
Antrag:

Der Gemeinderat wolle beschließen, die Teilnahme der Stadtgemeinde Deutsch-Wagram
am LEADER-Programm 2007 - 2013 des EU-Förderprogramms im Rahmen der
geplanten LEADER-Region „Marchfeld“. Der jährliche Beitrag für die LEADER-Region
ist bis Ende 2015 zu leisten und beträgt € 1,00 pro Einwohner/in pro Jahr.
Bis Ende 2009 ist dieser Betrag Teil des Mitgliedsbeitrages für den
„Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Marchfeld“ (MAREV, und wird
über den MAREV an den LEADER-Verein überwiesen.

Ohne Wortmeldungen lässt der Vorsitzende über den Antrag abstimmen und er wird einstimmig angenommen.
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Auf den Seiten der Grünen von Strasshof wird von ganz anderen (exorbitanten) Kosten berichtet:

http://www.strasshof.gruene.at/themen.php?tid=49053&wo=1&kat=gemeinderat&ki...

1. MAREV (Marchfeld-Entwicklungsverein)
Für die 3-jährige Mitgliedschaft musste Strasshof aus Steuergeldern insgesamt € 63.000,-- an Mitgliedsbeitrag einzahlen! Die Zustimmung für den Beitritt zu MAREV seitens der Grünen wurde insofern gegeben, da seitens der SPÖ zugesagt wurde, dass durch entsprechende Projekte Fördergelder zurückfließen werden. Seit drei Jahren wartet Strasshof vergeblich darauf, da die von den Grünen vorgeschlagenen Projekte (Bau der Fachhochschule, Renovierung des Eisenbahnmuseums und Erweiterung der Radwege) von der Gemeindeführung beim Marev bis heute nicht einmal eingereicht wurden!
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Dem Sitzungsprotokoll vom 11.09.2007 des GR Gänserndorf sind noch höher Summen zu entnehmen:
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Der jährliche Beitrag für die LEADER-Region ist bis Ende 2015 zu leisten und beträgt € 1,00
pro Einwohner pro Jahr.

Herr GR. Volker Weiss stellt fest, dass die Gemeinderäte von Gänserndorf für das
Wohlergehen von Gänserndorf verpflichtet sind. Die Stadtgemeinde Gänserndorf zahlt auf
Grund des bereits gefassten Beschlusses ca. 72.000,-- in drei Jahren in den MAREV ein.
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Diesem Gänserndorfer Sitzungsprotokoll ist auch zu entnehmen, welcher Unfug mit EU-Strukturförderungen betrieben wird. Deutsch-Wagram hätte demnach das Projekt Napoleon-Jahr zur Förderung eingereicht.

Stellt sich die Frage, welche Unsummen die Gemeinde Deutsch-Wagram (durch exorbitante Erhöhung der Wasser- und Kanalgebühren) in diesen Verein bislang investiert hat. Zumal für die Planung von ein paar Radwegen und die Vergabe von EU-Förderungen genug Beamte in NÖ Landesregierung vorhanden wären, und kein eigener kostspieliger Verein erforderlich wäre.

Unfassbar. Bezahlt die Deutsch-Wagramer Bevölkerung wirklich zehntausende Euro für einen Verein, der nur die Interessen der Bauindustrie und der Autobahnbau-Lobby vertritt, und die Autofahrer von Deutsch-Wagram mit Straßenblockaden quälen will?

Straßensperren B8

unpackbar, Donnerstag, 29. April 2010, 17:27 @ Bloms

Politiker die auf die Straße gehen, pack ich echt nicht mehr. :wall: :hammer:

Rufts bei der Dorli und dem Onkel Erwin an, wenn euch was nicht passt!!!!!

Wir die Bürger sollten gegen solche Politiker auf die Straße gehen!!!

:grrrrrrr:
:grrrrrrr:
:grrrrrrr:

Straßensperren B8

BUH, Freitag, 30. April 2010, 02:15 @ Bloms

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Und der nächste Nonsense-Artikel. Die Propaganda-Maschinerie der WK und der ÖVP läuft wieder an, und der KURIER verbreitet willfährig Unwahrheiten.

Wie bereits im obigen Beitrag erwähnt, waren es die WK und jene zahlreiche Bürgermeister unserer Region, die die S8, S1 und S2 lautstark gefordert haben, die sich jetzt über den vorhersehbaren Stau auf der B8 beschweren. Selbst wenn der erste Abschnitt der S8 vorgezogen, wie geplant, bis 2014 fertig gestellt werden sollte, nahmen diese Politiker kaltlächelnd in Kauf, dass die Bevölkerung und Pendler mindestens vier Jahre nach Eröffnung der S1 und S2 mit einem Dauerstau auf der B8 leben müssen.

Und noch einmal, Umfahrungs- und Entlastungsstraßen könnten seit Jahren fertig sein.

Zum Kurier Artikel:

1. Pendler (die teilweise auch die Bahn benützen könnten), Unternehmer und Anrainer der B8 sind nicht die gesamte Bevölkerung, wie Herr Eder vom Kurier behauptet. Zahlreiche Menschen wollen keine Transitautobahn S8 vor ihren Fenstern.

2. Einer brandneue Studie bedarf es sicher nicht, um zu wissen, dass der Verkehr auf der B8 26 – 28.000 Kfz/24h beträgt. Das ist seit Jahren bekannt.

3. Es handelt sich um kein Bremsmanöver der SPÖ Verkehrsministerin Bures, sondern um Sparvorgaben, die der ÖVP-Finanzminister Pröll vorgegeben hat. Und das zu Recht, angesichts der explodierenden Staatsschulden. Bekanntlich haben sich auch zahlreiche Projekte der ASFINAG enorm verteuert und durch die Wirtschaftskrise sind die Mauteinnahmen eingebrochen, sodass auch die Schulden der ASFINAG ins Unermessliche zu explodieren drohen. Ebenso hat der Rechnungshof letztes Jahr Sparmaßnahmen bei der ASFINAG eingefordert. Frau Minister Bures tut daher gut daran, unter geänderten Rahmenbedingungen völlig unnötige und unwirtschaftliche Projekte, wie die S8, neu zu überdenken und andere Lösungen zu suchen. Wer dies kritisiert, dem mangelt es an Verantwortungsbewusstsein.

4. Der Obmann der Wirtschaftskammer Gänserndorf, Herr Röhrer, fordert seit Jahren lautstark den Bau von Autobahnen. Als ehemaliger Eigentümer und Geschäftsführer der Spedition Röhrer in Groß-Enzersdorf, die an die Deutsche Rhenus Logistics verkauft wurde, also als Lkw-Transportunternehmer, würde ich auch mehr Autobahnen fordern. Ob sich diese Forderungen allerdings mit dem öffentlichen Interesse decken, darf bezweifelt werden.

5. Die Aussage von Herrn Röhrer, dass laut Experten (welche Experten?) jährlich Hunderttausende Tonnen CO2 durch die Staus verursacht werden, ist kompletter Unsinn. Im Gegenteil, laut der der bereits 2005 veröffentlichen Strategischen Umweltprüfung im Verkehrsbereich (SP-V) Marchfeld-Straße wird sich der Verkehr durch die S8 im gesamten Marchfeld um 56 (!) % erhöhen. Nur auf den Hauptverkehrsstraßen. Nicht eingerechnet, die Ortsgebiete und Gemeindestraßen. Dagegen sind die durch den Stau in Deutsch-Wagram verursachten Abgase geradezu vernachlässigbar.

Offensichtlich sind gewisse Herren nicht einmal fähig, die ohnehin geschönten Prognosen der ASFINAG lesen zu können. Daher noch einmal. Vielleicht versteht es dann auch ein Herr Röhrer:

Bestand Verkehr B8: 26.000 bis 28.000 Kfz/24h (viel mehr kann es durch den Ampel-Flaschenhals Deutsch-Wagram nicht werden):

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Prognose 2025: Auf der B8 im Zentrum fahren wieder 20.700 Kfz/24h. Und auf der S8 im Nahbereich von Deutsch-Wagram 44.800 Kfz/24h (!). Alleine der Grenzüberschreitende- bzw. Transitverkehr der S8 beträgt laut Prognose der ASFINAG 21.700 Kfz/24h. Im Bereich Strasshof wird sich der Verkehr auf der B8 durch den Bau der S8 auch nur um 1 – 2.000 Kfz/24h reduziert. Dass es dabei zu einer Reduktion der Abgase oder der CO2 Emissionen kommen wird, glaubt wohl auch nur ein Herr Röhrer.


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6. Das Argument der Nichtansiedelung von Betrieben und der Verlust von Arbeitsplätzen ist ebenfalls eine völlige Panikmache und ein kompletter Unsinn. Es gibt genügend Autobahnen in der Region, wo sich Betriebe ansiedeln könnten, jedoch nicht tun, da heute ganz andere Standortkriterien (wie Lohnkosten) ausschlaggebend sind. Eher im Gegenteil ist zu erwarten, dass durch den Bau der S8 noch mehr Betriebe in die Slowakei bzw. Richtung Osten abwandern (Warnungen in dieser Richtung gibt es in Studien seit vielen Jahren).

Fazit: Die Bürgermeister der Region sollten von Hofrat Univ. Prof. Dipl. Ing. Dr. Zibuschka, als obersten Verkehrsbeamten von NÖ, endlich fordern, dass NÖ Umfahrungen und Entlastungsstraßen baut.

Alleine durch den Bau einer Verbindungsstraße (Zubringer) der B8 mit der L13 zur bestehenden S1 (L6) könnte die B8 in Deutsch-Wagram um rund 8000 Kfz/24h (Bockfließerstraße 5000Kfz/24h und einige Tausend Kfz/24h Richtung Strasshof) entlastet werden. Das hätte denselben Entlastungs-Effekt wie der Bau der S8.

Straßensperren B8

gr, Freitag, 30. April 2010, 08:08 @ BUH

Allein wenn ich les "die Bevölkerung fordert.." könnt ich kotzen über soviel Frechheit. "Ein paar Politiker und Wirtschaftstreibende fordern.." würde der Wahrheit viel näher kommen.
Aber da läuft eine grenzenlose Propagandamaschine und die Medien spielen fleissig mit..

Asfinag-Schulden:

insider, Dienstag, 11. Mai 2010, 13:44 @ Bloms

Wichtig sei, die Ertragslage stabil zu halten, daher dürfe nur das gebaut werden, wofür es auch Bedarf gibt, hielt Schierhackl fest.

na prost, soll heissen, bisher haben die sachen gebaut für die es k.e.i.n.e.n bedarf gab. :surprised: :surprised:

mahlzeit


nön:

http://www.noen.at/redaktion/news/article.asp?Text=334137&cat=763

Asfinag-Schulden: Verkehr legte heuer bisher um 5 Prozent zu

Die Wirtschaftskrise und der damit verbundene Einbruch beim Güterverkehr schwächt sich ab.


In den ersten vier Monaten 2010 verzeichnete die Asfinag ein Plus beim Verkehrsaufkommen von 5,1 Prozent gegenüber Jahresanfang 2008. Aktuell betrage das Plus gar acht Prozent, so Asfinag-Chef Klaus Schierhackl. Eine Prognose für den Gesamtjahresverlauf abzugeben, sei aber Kaffeesud-Leserei, betonte er bei der Jahrespressekonferenz.

Daher lasse sich auch erst im Herbst sagen, welche Bauprojekte priorisiert werden und welche sich verzögern. Derzeit werde gerade gemeinsam mit den ÖBB und dem Verkehrsministerium der Bedarf erhoben. Wichtig sei, die Ertragslage stabil zu halten, daher dürfe nur das gebaut werden, wofür es auch Bedarf gibt, hielt Schierhackl fest. Heuer gibt es ca 180 Baustellen, 93 Prozent des hochrangigen Straßennetzes sind damit baustellenfrei.

Kritik am Bauprogramm kam heute vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Der Asfinag-Schuldenberg belaste ohnehin schon jeden Staatsbürger mit 1.480 Euro pro Kopf. Dennoch seien weitere 400 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen geplant - obwohl Österreich bereits heute eines der dichtesten Autobahnnetze Europas habe. Der VCÖ fordert einen Stopp für die geplanten Projekte.

Im Vorjahr betrug die Nettoneuverschuldung der Asfinag 399 Mio. Euro, wobei 595 Mio. Euro in den Neubau und 346 Mio. Euro in die Sanierung investiert wurden. Die Asfinag wird heuer eine Neuverschuldung von 970 Mio. Euro verzeichnen, der Finanzierungsbedarf beträgt 2010 rund 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro, erklärte Schierhackl.

2009 wurden Umsatzerlöse von 2,036 Mrd. Euro erwirtschaftet, nach 2,011 Mrd. Euro im Jahr 2008. Das Betriebsergebnis gab 2009 von 932 Mio. auf 778 Mio. Euro nach, das Vorsteuerergebnis (EBT) verringerte sich von 442 auf 385 Mio. Euro. Die Personalaufwendungen blieben mit 152 Mio. Euro nahezu konstant. Die Materialaufwendungen kletterten von 756 auf 941 Mio. Euro, geht aus der Jahresbilanz hervor. Die Asfinag beschäftigt 2.676 Mitarbeiter, 2008 waren es 2.644 Beschäftigte.

Die wichtigste Kundschaft der Asfinag sind nach den Österreichern die Ungarn. Knapp neun Prozent aller Mauttransaktionen entfallen auf den östlichen Nachbarn. Auf Platz drei knapp dahinter liegt Deutschland.

Obwohl das Verkehrsaufkommen krisenbedingt 2009 nachgelassen hat, stiegen die Strafgeldeinnahmen der Asfinag um 16 Prozent auf 63 Mio. Euro. Gemäß der Straßenverkehrsordnung erhält der Straßenerhalter 80 Prozent der Strafgeldeinnahmen, so die Asfinag. Auffallend sind hier deutliche regionale Unterschiede. So sind sie in Tirol und Vorarlberg entgegen den Trend gesunken, während sich die Bußgeldeinnahmen im Burgenland verdoppelten.

Asfinag-Schulden:

BUH, Mittwoch, 12. Mai 2010, 01:17 @ insider

Natürlich wurden bisher Autobahnen geplant und gebaut, für die kein Bedarf bestand. Diverse Landeshauptleute, allen voran LH Pröll, haben von Bund und ASFINAG den Bau von Autobahnen verlangt, um sich die Kosten von Umfahrungen zu ersparen (bestes Beispiel S8).

Der NÖN-Artikel ist die übliche ÖVP gefilterte Hofberichterstattung. Schon die Schlagzeile (Asfinag-Schulden: Verkehr legte heuer bisher um 5 Prozent zu) ist eine Themenverfehlung.

In der diesbezüglichen APA Meldung ging es primär um die explodierenden, unverantwortlichen Schulden der ASFINAG, und nicht um eine geringe 5 Prozent Verkehrszunahme.

Siehe Artikel KURIER:
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Die Asfinag häuft 2009 weiter Schulden an

Im Vorjahr vergrößerte sich der Schuldenberg der staatlichen Asfinag um 400 Millionen auf mittlerweile 11,3 Milliarden Euro.

Das krisenbedingt rückläufige Verkehrsaufkommen hat das Ergebnis der Asfinag im Vorjahr schwer belastet. Die Mauterlöse sanken um neun Prozent auf 1,39 Milliarden Euro. Insgesamt setzte die staatliche Autobahnfinanzierungsgesellschaft 2,04 Milliarden Euro um (2008: 2,01 Milliarden). Das Betriebsergebnis gab von 932 Millionen Euro auf 778 Millionen nach. Aus den Strafeinnahmen konnte die Asfinag 2009 63 Millionen Euro lukrieren (+16 Prozent).

Der Schuldenstand stieg auch 2009 weiter an und beläuft sich auf 11,3 Milliarden Euro - um rund 400 Millionen mehr als im Jahr davor. Ende 2010 wird der Schuldenberg voraussichtlich 12,3 Milliarden Euro groß sein ( seit 1997 ist die Asfinag aus dem Staatshaushalt ausgegliedert, Anm. ).

Erfreulich sei, so Asfinag-Chef Klaus Schierhackl, dass die Asfinag in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres ein Plus beim Verkehrsaufkommen von 5,1 Prozent verzeichnen konnte. Eine Prognose fürs Gesamtjahr sei aber "Kaffeesud-Leserei".
Bedarf

Daher lasse sich auch erst im Herbst sagen, welche Bauprojekte priorisiert werden und welche sich verzögern. Derzeit werde gerade gemeinsam mit den ÖBB und dem Verkehrsministerium der Bedarf erhoben. Wichtig sei, die Ertragslage stabil zu halten, daher dürfe nur das gebaut werden, wofür es auch Bedarf gibt, hielt Schierhackl fest.
Artikel vom 10.05.2010 16:43 | KURIER |
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Auch im Standard wird die extreme Schuldenmacherei der ASFINAG ganz anders dargestellt:

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Schulden stiegen auf 11,3 Milliarden

10. Mai 2010, 10:05

Die Asfinag hat die Wirtschaftskrise 2009 erwartungsgemäß hart zu spüren bekommen, die Lkw-Mauterlöse schrumpften um 13 Prozent

Wien - Die Asfinag hat die Wirtschaftskrise 2009 erwartungsgemäß hart zu spüren bekommen. Die staatliche Autobahnfinanzierungsgesellschaft verzeichnete bei den Lkw-Mauterlösen ein Minus von 13 Prozent, was den Schuldenstand im Vorjahr auf 11,3 Mrd. Euro anwachsen ließ. 2008 lag dieser bei 10,9 Mrd. Euro, Ende 2010 wird er voraussichtlich 12,3 Mrd. Euro betragen.

Die Asfinag habe das Jahr 2009 mit einem Gewinn von 290 Mio. Euro abgeschlossen. Für 2010 werde ein positives Ergebnis erwartet, teilte die Asfinag am Montag in einer Aussendung mit. Insgesamt gaben die Mauterlöse (Vignette, Lkw-Maut und Sondermauten) im Vorjahr um neun Prozent nach, wobei die leicht steigenden Pkw-Einnahmen den Einbruch im Güterverkehr nicht wettmachen konnten.

Der Jahresüberschuss des Autobahnfinanzierers sank um 12 Prozent auf 290 Mio. Euro, die Netto-Neuverschuldung stieg um 68 Prozent auf 399 Mio. Euro. Allerdings sind hier auch die 186 Mio. Euro Schulden für das PPP-Projekt ("PublicPrivatePartnership") Nordautobahn A5 (Wien-Mistelbach) eingerechnet. An Körperschaftssteuer flossen von dem Staatsbetrieb rund 100 Mio. Euro in den Bundeshaushalt.

Die Asfinag, die aus dem Staatshaushalt ausgelagert ist, betonte, dass das Autobahnen- und Schnellstraßennetz ausschließlich über die Kunden finanziert werde und sie keine Erlöse aus Zuschüssen erziele. Im Jahr 2010 werde der Jahresüberschuss bei rund 203 Mio. Euro liegen,

Die Wirtschaftskrise und der darauf resultierende geringere Warenumlauf war auch an den Autobahn-Raststätten deutlich spürbar. "Alle Umsätze sind, auf 100 Kilometer Fahrleistung gerechnet, von 2008 auf 2009 gefallen. Jeder Autolenker hat 2008 noch 3,7 Euro zum Gesamtumsatz beigetragen, 2009 waren es nur mehr 2,8 Euro (je 100 km Autobahn-Umsatz, Anm. d. Red.)", rechnete Asfinag-Boss Klaus Schierhackl vor.

550 Millionen für Neubauten

2009 investierte die Asfinag 550 Mio. Euro in Neubauten, inklusive der 186 Mio. Euro für die Nordautobahn von der Bundeshauptstadt Richtung Tschechien. "Der von der Asfinag direkt für den Neubau versendete Betrag belief sich auf 409 Mio. Euro, das waren 32 Mio. Euro weniger als im Jahr 2008", so die "Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft".

Die Ausgliederung der Asfinag aus dem Budget wurde 1997 von der damaligen SPÖ/ÖVP-Regierung beschlossen. Im Jahr 2000 hieß es im Regierungsprogramm der ÖVP/FPÖ-Koalition: Die bis 2003 auf 8,4 Mrd. Euro ansteigenden Asfinag-Verpflichtungen dürften zu keinen Budgetbelastungen führen. Daher solle es durch die Einführung der Lkw-Maut (rund 2 S pro Kilometer für Schwer-Lkw) ab 1. Jänner 2002 und eine Erhöhung des Preises für die Jahresvignette auf 1.000 (bisher 550) S möglich werden, den Lückenschluss im hochrangigen Straßennetz zu finanzieren.

Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) hatte zuletzt im März 2010 erklärt, dass man angesichts der angespannten Budgetlage "alle Projekte neu überdenken" müsse. Welche Vorhaben schließlich finanzierbar sind - und in welcher Dimension - und wo es Kürzungen geben soll, könne noch nicht seriös gesagt werden, hieß es nach dem Ministerrat Mitte März. Die konkreten Pläne zu den Haushaltskürzungen will die Regierung im Herbst bekanntgeben.

Verkehr legte bisher um fünf Prozent zu

Die Wirtschaftskrise und der damit verbundene Einbruch beim Güterverkehr schwächt sich ab. In den ersten vier Monaten 2010 verzeichnete die Asfinag ein Plus beim Verkehrsaufkommen von 5,1 Prozent gegenüber Jahresanfang 2008. Aktuell betrage das Plus gar acht Prozent, so Asfinag-Chef Klaus Schierhackl. Eine Prognose für den Gesamtjahresverlauf abzugeben, sei aber Kaffeesud-Leserei, betonte er bei der Jahrespressekonferenz am Montag.

Daher lasse sich auch erst im Herbst sagen, welche Bauprojekte priorisiert werden und welche sich verzögern. Derzeit werde gerade gemeinsam mit den ÖBB und dem Verkehrsministerium der Bedarf erhoben. Wichtig sei, die Ertragslage stabil zu halten, daher dürfe nur das gebaut werden, wofür es auch Bedarf gibt, hielt Schierhackl fest. Heuer gibt es ca 180 Baustellen, 93 Prozent des hochrangigen Straßennetzes sind damit baustellenfrei.

Kritik

Kritik am Bauprogramm kam vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Der Asfinag-Schuldenberg belaste ohnehin schon jeden Staatsbürger mit 1.480 Euro pro Kopf. Dennoch seien weitere 400 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen geplant - obwohl Österreich bereits heute eines der dichtesten Autobahnnetze Europas habe. Der VCÖ fordert einen Stopp für die geplanten Projekte.

Im Vorjahr betrug die Nettoneuverschuldung der Asfinag 399 Mio. Euro, wobei 595 Mio. Euro in den Neubau und 346 Mio. Euro in die Sanierung investiert wurden. Die Asfinag wird heuer eine Neuverschuldung von 970 Mio. Euro verzeichnen, der Finanzierungsbedarf beträgt 2010 rund 1,4 bis 1,5 Mrd. Euro, erklärte Schierhackl.

2009 wurden Umsatzerlöse von 2,036 Mrd. Euro erwirtschaftet, nach 2,011 Mrd. Euro im Jahr 2008. Das Betriebsergebnis gab 2009 von 932 Mio. auf 778 Mio. Euro nach, das Vorsteuerergebnis (EBT) verringerte sich von 442 auf 385 Mio. Euro. Die Personalaufwendungen blieben mit 152 Mio. Euro nahezu konstant. Die Materialaufwendungen kletterten von 756 auf 941 Mio. Euro, geht aus der Jahresbilanz hervor. Die Asfinag beschäftigt 2.676 Mitarbeiter, 2008 waren es 2.644 Beschäftigte.

Die wichtigste Kundschaft der Asfinag sind nach den Österreichern die Ungarn. Knapp neun Prozent aller Mauttransaktionen entfallen auf den östlichen Nachbarn. Auf Platz drei knapp dahinter liegt Deutschland.

Obwohl das Verkehrsaufkommen krisenbedingt 2009 nachgelassen hat, stiegen die Strafgeldeinnahmen der Asfinag um 16 Prozent auf 63 Mio. Euro. Gemäß der Straßenverkehrsordnung erhält der Straßenerhalter 80 Prozent der Strafgeldeinnahmen, so die Asfinag. Auffallend sind hier deutliche regionale Unterschiede. So sind sie in Tirol und Vorarlberg entgegen den Trend gesunken, während sich die Bußgeldeinnahmen im Burgenland verdoppelten. (APA)


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Straßenblockade B8 am Donnerstag?

BUH, Mittwoch, 09. Juni 2010, 00:33 @ Bloms

Gänserndorfer Rundschau:

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Gerüchten zufolge (daher ohne Gewähr) soll die B8 kommenden Donnerstagmorgen im Bereich Deutsch-Wagram von unserem Bürgermeister aus Protest gegen die so genannte Evaluierung (Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der S8) blockiert werden.

Allerdings fällt es schwer, dem Glauben zu schenken, würde damit unser Bürgermeister und andere Beteiligte einfach unverantwortlicherweise in Kauf nehmen, dass hunderte Pendler zu spät zur Arbeit kommen oder wichtige Termine versäumen.

Zur Erinnerung wie die gleiche, überflüssige Aktion im Jahr 2007 abgelaufen ist, siehe unten.

Wo der Hund begraben liegt, ist Bgm Krutis aus Raasdorf leicht zu beantworten. Bei jenen Bürgermeistern, die trotz zahlreicher Warnungen von Bürgerinitiativen, Verkehrsplanern und vernünftigen Politikern (von Grünen und FPÖ), seit Jahren lautstark den Bau von Autobahnen im Marchfeld fordern. Also bei genau jenen Bürgermeistern, die schon seit Jahren unsere Straßen blockieren, um den Bau der S1, S2 und S8 zu erpressen.

Und bei jenen oberschlauen Politikern und Beamten des Landes NÖ (wie LH Pröll und HR Zibuschka) die die Kosten für seit Jahrzehnten überfälligen Umfahrungen auf den Bund abwälzen wollen, obwohl sie wissen, dass mit dieser unverantwortlichen Vorgangsweise der Bund und die ASFINAG in den Ruin getrieben werden.

Und bei jenen Politikern der Gemeinden entlang der B8, die seit Jahrzehnten eine hemmungslose Wachstumspolitik betreiben, ohne sich je überlegt zu haben, wie der Verkehr abgewickelt werden soll (die betroffenen Gemeinden hätten durchaus auch einen Beitrag zur Finanzierung von Umfahrungen leisten können).

Wogegen protestiert unser Bürgermeister eigentlich? Die S1 (-Ost) und die S2 wurden, wie von ihm gefordert, gebaut. Dass die S8 und die S1-Lobauautobahn erst viele Jahre später fertig gestellt werden können, war auch bekannt.

Die Folgen: Megastau in und vor Deutsch-Wagram.

Aber unser Bürgermeister vertritt sichtlich die Meinung, es wäre eine Frechheit, wenn sich das Verkehrsministerium (um viele Jahre zu spät) überlegt, ob die geplanten Autobahnen sinnvoll sind, und überhaupt bezahlt werden können.

Denn die Aussage von Bgm. Quirgst in der Gänserndorfer Rundschau:

"...eine Entlastung ist nur durch die S8 möglich."

ist falsch.

Umfahrungen, Entlastungsstraßen und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr würden die B8 besser entlasten, wären viel billiger und könnten seit vielen Jahren realisiert sein, hätten sich nicht einige Bürgermeister und Politiker im Land auf eine Transitautobahn versteift.

Die Prognosen der ASFINAG, die besagen, dass im Jahr 2025 nach dem Bau der S8 wieder 20700 Kfz/24h durch Deutsch-Wagram rollen werden, nimmt unser Bürgermeister offensichtlich nicht zur Kenntnis.

Die katastrophalen Zustände bei den ÖBB in den letzten Jahren, die mitverantwortlich für den Stau auf unseren Straßen zeichnen, hat die ÖVP Deutsch-Wagram seltsamerweise weniger gekümmert, ebenso wenig wie auch die Finanzierung von zusätzlichen Schnellbahnverbindungen in der Nacht.

Es wäre daher viel sinnvoller, würden sich die Bürgermeister der Region für Verbesserungen bei der Bahn einsetzen. Ein Umstieg von mehr Pendlern auf die Bahn könnte innerhalb kürzester Zeit die B8 entlasten.

Fazit: bedanken Sie sich bei ihrem Bürgermeister für den täglich Stau, und den noch größeren Stau bei den kommenden Straßenblockaden. Zu befürchten ist zudem, dass als kurzfristige Maßnahme die B8 in Deutsch-Wagram auf drei Spuren erweitert wird.

Nachtrag: Der Bürgermeister aus Raasdorf sollte die Prognosen der ASFINAG näher betrachten. Dort taucht eine neue Straßenverbindung zwischen der L2 und der L11 auf, die es bis dato nicht gibt, und ohne die es trotz S8 kaum eine Verkehrentlastung geben würde. Das heißt, Entlastungsstraßen und Umfahrungen könnten längst Raasdorf vom Durchzugsverkehr befreien.

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05.07.2007

Straße wird blockiert

BEZIRK GÄNSERNDORF / Weil die S 8 erst 2015 gebaut werden soll, steigen Gemeinden jetzt auf die Barrikaden.

Aktion gegen die Verschiebung des Baus der Marchfeld-Schnellstraße S 8: Die betroffenen Gemeinden werden am Donnerstag, 5. Juli, von 16 bis 20 Uhr mit Straßensperren protestieren.
Die Gemeindevertreterverbände von ÖVP und SPÖ (Herbert Nowohradsky und Peter Nagel) ersuchen alle Gemeinden des Bezirkes, aus Solidarität diese Aktionen zu unterstützen und an den Protestaktionen teilzunehmen.
Es werden drei Straßen an der Stadtgrenze zu Wien gesperrt:
•B 8 bei Aderklaa
•B 3 bei Groß-Enzersdorf
(Kreisverkehr beim Autokino)
•L 2 bei Raasdorf in Richtung Wien
Unterstützt wird die Aktion auch von der Wirtschaftskammer. Sehr zum Ärger von Grünen-Bezirkssprecher Ing. Andreas Vanek: „Eine Schnapsidee, die nur Pendlern schadet. Man muss Protestaktionen schon mit ein bisschen Vernunft planen. Durch das Lobaucamp zum Beispiel war niemand beeinträchtigt. Wenn aber tausende Pendler im Bezirk später nach Hause kommen, vielleicht den Kindergartenschluss versäumen oder Arzttermine verpassen, hört sich der Spaß auf.“

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Lernfähigkeit zählt offensichtlich nicht zu den Eigenschaften gewisser Politiker:

11.7.2007

NÖN Print-Ausgabe

Wut und Freude über Blockade

BEZIRK GÄNSERNDORF / Die Bürgermeister des Marchfelds setzten sich für Autobahnbau ein und organisierten Straßensperren. Das rief sehr unterschiedliche Reaktionen hervor.

VON ULLA KREMSMAYER

Donnerstag, kurz vor 16 Uhr. Inmitten von Feldern zwischen Wien und Raasdorf eine Ansammlung von Fahrzeugen, geparkt in Feldwegen links und rechts der Landesstraße 2: Feuerwehrautos, Polizeieinsatzwägen, mittendrin ein Zelt mit Tischen und Bänken davor, die Frauen haben Kuchen und Kaffee vorbereitet.

Die „Granden“ der Marchfeld-Bürgermeister sind hier versammelt: An vorderster Front DI Karl Grammanitsch (Lassee), der auch als Obmann des Regional-Entwicklungs-Vereins Marchfeld auftritt. In die anfänglich recht fröhliche Schar platzen Vertreter der Bürgerinitiative (BIM) Groß-Enzersdorf. Sie wollen auch ihre Zettel verteilen. Motto: „Richtige Aktion, falsches Ziel. Nicht die Autobahn löst das Verkehrsproblem, sondern Öffis und Umfahrungen.“

„Schleichts eich“: Wortduelle zwischen Politik und BIM
Soweit so harmlos, doch schon nach wenigen Augenblicken beginnen die Rempeleien: „Das ist unsere Veranstaltung, die haben wir angemeldet!“ Die Argumente werden immer deftiger von „Schleichts eich!“ bis „Da drüben is eh no a Bam, wo ma eich letzte Grüne aufknüpfn könnt“. Dermaßen unelegant überbieten binnen Kürze einander dann die Bürgermeister. Raasdorf, 16.05 Uhr: Holzkisten werden auf die Fahrbahn geschleppt. Die Bürgermeister verteilen ihre Flugzettel und Mineralwasser.

Reaktionen: Von „Super“ bis „Ham die alle ka Arbeit?“
Die Autoinsassen nehmen das Ganze recht unterschiedlich auf. „Ja super!“, freut sich ein junger Mann. „Ich bin aus Raasdorf, ich find's richtig!“ Die Frau im Auto dahinter weiß nicht, worum es geht. Ein Polizist meint, vielleicht hätte man ein Transparent aufhängen müssen, damit die Leute wissen, was die Bürgermeister wollen. Das ältere Ehepaar schnaubt empört: „Frechheit, absolute Frechheit, des san doch lauter junge Leut, haben die ka Arbeit?“ Autobahn? Bahn? „Interessiert uns net, wir wollen weiterfahren!“ Diese und ähnliche Worte werden die Bürgermeister an diesem Abend noch häufig zu hören bekommen...

Auch in Groß-Enzersdorf empören sich viele, die meisten sind einfach müde und wollen schnell heim: „Ich hab den ganzen Tag lang gearbeitet, mir ist das alles wurscht!“ Währenddessen verteilen die „BIM-ler“ ihre Zettel mit den Worten: „Wir sind die Guten, wir haben die Blockade nicht veranstaltet.“ Die andern kontern: „Das san die Radfahrer, die net arbeiten müssen!“
Zwei junge Mädchen schreien hysterisch die Journalistin an: „Lassen'S uns da endlich vorbei, sonst...“

Eine junge Mutter ist verzweifelt: „Ich muss mein Kind vom Kindergarten abholen, der sperrt jetzt zu! Autobahn wär schon nett, aber mit solchen Aktionen strafen's nur die eigenen Leute.“ Ein älterer Herr kommt abgekämpft zu Fuß aus Wien, denn der 26 A macht seit einer Stunde im Zentrum Eßlings Endstation. „Da sitzen noch zwei alte Damen, die könnts doch nicht bis 20 Uhr dort sitzen lassen!“, beschwert er sich.
Die ältere Dame im Auto nimmt es gelassen: „Ja, das muss sein.“ Auch ein Ehepaar meint: „Ob das was nützt? Aber es ist notwendig, dass endlich auf diese Gegend aufmerksam gemacht wird!“
Resigniert reagiert der Taxler aus Groß-Enzersdorf. „Was muss noch alles geschehen, dass die Leute aus dem Auto aussteigen, umsteigen? Mit Straßen lösen wir das Problem sicher nicht, da kommen nur noch mehr Autos!“
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Gemeindezeitung 1/2007:

Dezember 2006, Bgm. Quirgst (zweiter von links) demonstriert für die S1 und einen Tunnel unter der Donau (kompletter Irrsinn).

Abgesehen davon, dass die S1-Lobauautobahn den Verkehr in Deutsch-Wagram bestenfalls erhöht, und es recht merkwürdig ist, dass sich ein Deutsch-Wagramer Bürgermeister für die Interessen von Wien auf Kosten unserer Gemeinde einsetzt, hat die S1 (damals B305) im Jahr 2000 unseren Bürgermeister noch schockiert (siehe unten).

Von katastrophaler Schadstoffbelastung von Deutsch-Wagram war die Rede. Nunmehr ist die katastrophale Schadstoffbelastung offenbar den Deutsch-Wagramern durch die S8 zumutbar sowie allen anderen Gemeinden, die nahe an der S8 und der S1-Lobauautobahn liegen.

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Straßenblockade B8 am Donnerstag?

geht der , Mittwoch, 09. Juni 2010, 15:26 @ BUH

Spehn auch auf die Straße? Das Foto wo ein Ex_Grüner für Autobahnen demonstriert stell ich mir auf den Kamin. :-D

Straßenblockade B8 am Donnerstag?

....., Mittwoch, 09. Juni 2010, 16:44 @ geht der

no sicha, die autobahn baut ma doch nur der umwelt zuliebe.
schütten soll's morgen aus alle schaffeln:-P

Straßenblockade B8 am Donnerstag?

Bahnfahrer, Mittwoch, 09. Juni 2010, 18:27 @ BUH

Ich sage nur - selber schuld. Wenn die Autofahrer gerne im Stau stehen, lasst sie. Dann ist wenigstens mehr Platz in der Schnellbahn.

Achtung! Straßensperre B8

BUH, Freitag, 25. Juni 2010, 03:15 @ Bloms

Achtung!

Am Donnerstag den 1. Juli 2010 macht Bgm. Quirgst nun angeblich seine Drohung wahr und will von 16 bis 19 Uhr die B8 im Bereich Aderklaa blockieren.

Genau die gleiche, lächerliche Aktion wie im Jahr 2007, die außer Ärger bei den Autofahrern nichts bewirkt hat.

Ändern wird sich am Verkehrsgeschehen dadurch nicht viel, da ab 16 Uhr auf der B8 ohnehin alle Fahrzeuge mehr stehen als fahren.

Trotzdem wäre zu empfehlen die B8 zu meiden und die Heimfahrt über die S1 (über Seyring/Gerasdorf) und die L 6 (Franz-Mair-Straße) anzutreten.

Heute 24.06.2010:


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Achtung! Straßensperre B8

??, Freitag, 25. Juni 2010, 08:08 @ BUH

Wieso macht er es nicht eine Woche später, wenn die ÖBB auch ihren Bahnverkehr reduziert, aufgrund der Baumaßnahmen in Straßhof.

Wir Marchfelder sind verkehrstechnisch das letzte Loch Österreichs.

Achtung! Straßensperre B8

???, Montag, 28. Juni 2010, 12:48 @ ??

Wieso macht er es nicht eine Woche später, wenn die ÖBB auch ihren Bahnverkehr reduziert, aufgrund der Baumaßnahmen in Straßhof.


VP auf Urlaub?

Fußball WM ?

zu heiss laut Bauernkalender?

in der Erntesaison zu viele Traktoren unterwegs?

Fernsehprogramm?

;-)

Achtung! Straßensperre B8

Bestätigung, Samstag, 26. Juni 2010, 17:20 @ BUH

Straßensperre für S 8 wird von Franz Spehn und Hubert Allmer bestätigt. :rofl:

Verärgerung der Autofahrer (das lässt sich bei solch einer Aktion leider nicht vermeiden)

Viel Spass beim Autofahrer ärgern!!! :muahahah:

Anreise mit der Bahn wird empfohlen. :rofl:

[image]

http://www.vpdw.at/

Achtung! Straßensperre B8

Noch viel unerträglicher als der B8 Stau, Samstag, 26. Juni 2010, 19:53 @ Bestätigung

ist die Politik der Verhöhnung, der des Geld aus der Tasche ziehen und der Unsinnigkeit was den Srassenbau anbelangt!!! Zu blöd und kurzsichtig die Strassen in DW zu reparieren - aber großkotzig genug eine Marchfeldschnellstrasse zu fordern :wall: :kotz: :suspicious:

Achtung! Straßensperre B8

BUH, Montag, 28. Juni 2010, 03:22 @ Noch viel unerträglicher als der B8 Stau

Dieses Problem wäre tatsächlich dringend anzugehen. Die Gemeinde- und Landesstraßen im Marchfeld sind oftmals in einem erbärmlichen Zustand. Die B8 zwischen Strasshof und Gänserndorf zerbröselt genauso wie die Bockfließerstraße. Viele Straßen im Marchfeld sind bessere asphaltierte Feldwege, eng, kurvig, ohne Bodenmarkierungen und vor allem gefährlich. Was nützt die beste, sicherste Autobahn, wenn die Autofahrer auf der Fahrt zu dieser auf schlechten Straßen verunglücken.

Die S8 wird mit dem Pseudo-Argument, der Schaffung von Arbeitsplätzen, argumentiert.

Viel mehr Arbeitsplätze könnten jedoch durch die Sanierung der Gemeinde- und Landesstraßen und dem Bau von Ortsumfahrungen geschaffen werden.

Die Auftragsbücher der Straßenbaufirmen in unserer Region wären über Jahrzehnte mit der Sanierung unserer Straßen gefüllt.

Achtung! Straßensperre B8

gehört verboten!, Sonntag, 27. Juni 2010, 00:08 @ Bestätigung

Das ist ja blöder als die Polizei erlaubt. Wieso erlaubt das die Polizei eigentlich?

Viele Menschen versaäumen Termine.

Firmenfahrzeuge und Personal sitzt fest.

Eltern können ihre Kinder nicht abholen.

Menschen könnte bei heißem Wetter schlecht werden.

Kleinkinder sitzen stundenlang im Auto.

Die Rettung wird blockiert.

Überlegt zuerst einmal, bevor ihr so einen Schwachsinn macht. Wer bezahlt mir eigentlich den Sprit für meinen Umweg nach hause? Die ÖVP?

Achtung! Straßensperre B8

BUH, Montag, 28. Juni 2010, 03:09 @ gehört verboten!

Derartige Demonstrationen bewilligt die Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf, die jährlich Reisen und Ausflüge mit allen Bürgermeistern des Bezirkes veranstaltet.

Alles klar?

Achtung! Straßensperre B8

griechische Verhältnisse, Sonntag, 27. Juni 2010, 21:30 @ Bestätigung

Politiker: eine abscheuliche Ansammlung von Opportunisten und Wendehälsen – Postenschacherer allemal.

Allmer und Spehn sind der Archetyp des österr. Politikers: charakterlos, geldgierig, machtgeil, fachlich unbeleckt.

Mit Roland Baader: "Politik ist Anmaßung plus Täuschung plus Geschäft plus Bestechung."

Aus diesem Blickwinkel dient der auf platonischen Mythen beruhende Fetischcharakter der Autobahn ausschließlich dem Klientelismus.

Achtung! Straßensperre B8

BUH, Montag, 28. Juni 2010, 03:17 @ griechische Verhältnisse

Aber, aber, Sie sehen das zu negativ.

Herr Spehn und Herr Allmer werden Bgm. Quirgst sicher noch überzeugen, dass die S8 ein Unsinn ist.

Der Umweltgemeinderat der ÖVP, Herr Allmer, spricht sich schon seit vielen Jahren gegen die S8 aus:


[image]

Achtung! Straßensperre B8

Straßensperren am 1. Juli, Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:02 @ Bestätigung

Was will Quirgst erreichen wenn die Straßensperre in jeder Zeitung angekündigt wird???

Eine Verkehrsblockade ohne Verkehr :confused: :hammer:

mit den Worten der halbgrünen Laienschauspielertruppe um Quirgst:

Die Not der Autofahrer auszunutzen, absichtlich Wogen hochgehen zu lassen, falsche bzw. nur halbe Informationen weiterzugeben, etwas schlecht zu reden das noch gar nicht installiert ist, das kreide ich der ÖVP ganz furchtbar an.

Auf den Bezirksblättern ist das die Schlagzeile.


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http://www.meinbezirk.at/Gaenserndorf/bez_25/channel_1-8/chsid_1/uid_4674/id_746656


Straßensperren am 1. Juli

(30.06.10) Jetzt machen die Marchfelder Bürgermeister mit ihrer Drohung, Straßensperren auf der B8 zu errichten Ernst. Am 1. Juli ist es soweit.
BEZIRK GÄNSERNDORF. Am Donnerstag, 1. Juli ist von 16 bis 19 Uhr sowohl die Ampelkreuzung bei Aderklaa als auch der Kreisverkehr zur S1 bei Deutsch-Wagram für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum über Raasdorf umgeleitet.

Enorme Verkehrsbelastung
Die Bürgermeister des Marchfelds möchten durch diese Protestmaßnahme auf die enorme Verkehrsbelastung der Gemeinden entlang der B8 sowie entlang von deren Ausweichstrecken aufmerksam machen.
Die Ortschefs fordern den raschen Bau der Marchfeld Schnellstraße (S8). Dieser könnte sich möglicherweise einige weitere Jahre hinauszögern.

Entscheidung im Herbst
Verkehrsministerin Doris Bures gab vor einigen Wochen bekannt, dass die Straßenbauvorhaben im Weinviertel einer weiteren Evaluierung unterzogen werden. Im Herbst diesen Jahres wird dann die Reihenfolgen der Bauprojekte entschieden.
Neben der Marchfeld Schnellstraße erfolgt auch eine Evaluierung für den Ausbau der Nordautobahn A5.
Die Bürgermeister des Marchfelds setzten sich vehement für den raschen Bau der Marchfeld Schnellstraße ein, da die tägliche Verkehrssituation sowohl für die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden, als auch für die Pendler immer unerträglicher wird.
Martina Gschiel

Achtung! Straßensperre B8

soso, Mittwoch, 30. Juni 2010, 18:29 @ Straßensperren am 1. Juli

im hort-thred werfen die vp-ler den anderen vor aufzuhetzen und bei den strassen machens es selber....

Achtung! Straßensperre B8

Fahrmorgennix, Mittwoch, 30. Juni 2010, 21:41 @ Straßensperren am 1. Juli

Steht auch auf Seite 1 der NÖN und im ÖAMTC Staumelder. Wer da reinfahrt ist selber schuld. Die Laienschauspielertruppe veranstaltet nur ein Theater für die Medien.

Achtung! Straßensperre B8

B8 Show, Donnerstag, 01. Juli 2010, 16:13 @ Fahrmorgennix

Richtig, nur eine Show. Die Zogajs will die ÖVP abschieben, WEIL der Staat sich nicht erpressen lässt. ABER mit Strassensperren wollens die S 8 erpressen. :confused:

Die Umfrage ist auch eine anständige Abfuhr für Streetfighter Quirgst.

Über 80% mit Verkehrsverbindungen zufrieden. :-D

[image]

Achtung! Straßensperre B8

AHA, Donnerstag, 01. Juli 2010, 15:10 @ Bestätigung

NÖN

Bürgermeister blockieren die B 8

ADERKLAA / Am Donnerstag steht die B 8, die von VP-Ortschef Franz Schlederer ohnehin als „Parkplatz“ bezeichnet wird, still: BH genehmigte Sperre der Straße bei Aderklaa.

VON STEFAN HAVRANEK

Den Marev-Bürgermeistern (Marchfelder Regionalentwicklungsverein) reicht es: Um den Bau der S 8 zu beschleunigen, rufen sie am Donnerstag, 1. Juli, zu einer Protestkundgebung auf. Der Ort könnte passender nicht sein: Von 16 bis 19 Uhr wird dafür die B 8 gesperrt.

Bei der Ampel an der Kreuzung nach Aderklaa wird eine Straßensperre errichtet, das ist bereits von der Bezirkshauptmannschaft genehmigt worden. „Das Ziel ist klar“, erklärt Deutsch-Wagrams VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst: „Die extreme Verkehrsbelastung auf der B 8 und den Umfahrungsstraßen ist untragbar. Um eine Entlastung dieser Routen zu erreichen, muss der Bau der S 8 beschleunigt werden.“
Zurzeit ist das Straßenprojekt wieder in der Evaluierungsphase und auch Aderklaas VP-Ortschef Franz Schlederer weiß: „Seit 1989, seit dem Fall des Eisernen Vorhangs, ist verkehrstechnisch in der Region nichts passiert. Die B 8 ist ein Parkplatz, der Durchzugsverkehr in Aderklaa ist unerträglich.“

Wie beide Ortschefs versichern, steht die gesamte Region hinter der Blockade: „Die Marev-Bürgermeister setzen sich geschlossen für dieses Anliegen ein, es sind auch alle Ortschefs und die Bevölkerung herzlich zu der Veranstaltung eingeladen, um zu zeigen, dass die Verkehrsbelastung zu viel ist.“ In Aderklaa wird es Tische und Bänke geben, auch für Speis und Trank wird gesorgt sein.
Quirgst betont aber auch: „Das heißt natürlich nicht, dass wir gegen eine Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs sind, aber die Öffis alleine können die Situation nicht bewältigen.


Dagegen nicht, aber dafür auch nicht. Was hat die ÖVP je für die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs gemacht?

Straßensperren B8

<!>, Donnerstag, 01. Juli 2010, 22:50 @ Bloms

und???? ist der Verkehr heute auf der B8 bei der Sperre zusammengebrochen?:rofl:

B8 Straßensperre: Viel Lärm um nichts

BUH, Freitag, 02. Juli 2010, 02:41 @ <!>

Viel Lärm um nichts

Soweit bekannt, verlief die heutige Sperre (1. Juli 2010) der B8 ohne nennenswerte Zwischenfälle. Der angekündigte Mega-Stau ist ausgeblieben. Außer ein paar lokalen Straßenabschnitten mit zähem Verkehr, verlief alles ohne gröbere Behinderungen.

Auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass ein Teil der Autofahrer die Fahrt auf der B8 mieden oder mit der Bahn gefahren sind, hat Bgm. Quirgst den Beweis erbracht:

1. wie unbedeutend die B8 ist, da auch bei Totalsperre der Verkehr in der Region nicht zusammenbricht, und
2. mehr Straßen mehr Verkehr verursachen oder umgekehrt, weniger Straßen den Verkehr verringern.

Auf jeden Fall braucht sich vor der Drohung einer B8 Straßensperre niemand mehr zu fürchten.

Abweichend von der Straßensperre im Jahr 2007 (damals nur in einer Richtung) wurde diesmal die B8 im Bereich Aderklaa komplett gesperrt und Umleitungen eingerichtet.

Richtung Wien führte die Umleitung über die Raasdorfer Sttraße (L3019), Raasdorf und Breitenlee nach Wien.

Richtung Deutsch-Wagram über die S1, Seyring und L6 nach Deutsch-Wagram.

Einige Lenker wichen der Sperre noch großräumiger über Groß-Engersdorf und den Helmahof aus. An dieser Stelle, vielen Dank an unseren Bürgermeister aus der 3. Siedlung für noch mehr Verkehr.

Immerhin boten die zahlreichen Umleitungen den Autofahrern einmal die Gelegenheit, den katastrophalen Zustand vieler Gemeinde- und Landesstraßen kennen zu lernen. Bleibt zu hoffen, es wurde erkannt, dass die Sanierung dieser Straßen wichtiger wäre, als der Bau von Autobahnen.

Ironie des Schicksals oder Folge fehlender Überlegungen? Beide Protagonisten dieser überflüssigen Aktion, Bgm. Quirgst und Bgm. Krutis (Raasdorf) haben sich den Verkehr vor die eigene Haustür bzw. in die eigene Ortschaft umgeleitet. Auf der L6 in Deutsch-Wagram, wo bekanntlich Bgm. Quirgst wohnt, war die Hölle los.

Erfreulich, dass der Ö3-Verkehrsdienst wiederholt die Bürgermeister als Verursacher der Sperren nannte, und somit klarstellte, wem diese unsinnige Aktion zu verdanken war (bei der letzten Sperre 2007 gerieten noch Bürgerinitiativen in den Verdacht).

Fazit: eine unnötige Aktion, die noch mehr Verkehr auf den Straßen von Deutsch-Wagram und Raasdorf verursachte.

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Der Verkehr auf der B8 Richtung Wien wird einfach über Raasdorf umgeleitet. Die Bürgermeister sitzen unbemerkt in Aderklaa.


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Auf der B8 in Deutsch-Wagram etwas weniger Verkehr,


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Dafür auf der L6 und mehreren anderen Gemeindestraßen in Deutsch-Wagram stark erhöhtes Verkehrsaufkommen.


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B8 Straßensperre: Viel Lärm um nichts

jo, Freitag, 02. Juli 2010, 11:38 @ BUH

des war nix...net amol an richtign Stau kennens produzieren...:muahahah:

Richtige Staus ab heute auf der Fahrt in den Urlaub. :-D

B8 Straßensperre: Viel Lärm um nichts

;-)))), Sonntag, 04. Juli 2010, 19:38 @ BUH

Schaut euch mal die grüne HP an.

Haben abschreiben lassen...:rofl:
War nicht mal eine große Aufregung über copy-paste.

B8 Straßensperre: Viel Lärm um nichts

Bloms, Dienstag, 06. Juli 2010, 03:55 @ ;-))))

Solange die Grünen die richtigen Argumente verwenden und den Text nicht wortwörtlich (copy and paste) kopieren, ist nichts dagegen einzuwenden.

Allerdings sollten sie wenigstens richtig abschreiben. Die A5 ist für die Verkehrszunahme in Deutsch-Wagram nicht verantwortlich.

Frau Landtagsabgeordnete Enzinger sollte als Verkehrssprecherin der Grünen zumindest die einfachsten verkehrstechnischen Zusammenhänge erkennen.

Straßensperren B8

Michael, Donnerstag, 08. Juli 2010, 12:22 @ Bloms

„Nächstes Mal werden drei Straßen gesperrt“

ADERKLAA, BEZIRK GÄNSERNDORF / Marev-Bürgermeister demonstrieren Einigkeit bei Straßensperre und drängen auf schnellen Bau der S 8 und S 1.

VON STEFAN HAVRANEK

„Die Verkehrsbelastung in Raasdorf ist unerträglich. Die S 8 ist eine feine Sache. Deswegen bin ich hier“, erklärt Andrea Seiler, die mit ihren Kindern mitten auf der B 8 spazieren kann.
Die Straße wurde am Donnerstag von den Marev-Bürgermeistern (Marchfelder Regionalentwicklungsverein) blockiert, um auf das enorme Verkehrsaufkommen in den B-8-Gemeinden und auf den Ausweichrouten hinzuweisen und den Bau der S 8 und S 1, die für Entlastung sorgen sollen, zu beschleunigen.

Hunderte Menschen waren dem Aufruf gefolgt, bei den Organisatoren herrscht Zufriedenheit: „Der Ansturm ist absolut OK, es wurde kaum Werbung gemacht“, freut sich Deutsch-Wagrams VP-Verkehrsstadtrat Ing. Franz Dietrich. Markgrafneusiedls SP-Ortschef Erwin Hrabal pflichtet ihm bei: „Aus meinem Ort sind alle Fraktionen vertreten, das ist kein parteipolitisches Problem, sondern geht den gesamten Bezirk an. Wer sagt, wir brauchen die S 8 nicht, soll sich bei uns auf die Straße stellen. Dabei haben wir sogar eine Ortsumfahrung, aber die bringt gar nichts.“

Quirgst: „Umfahrungen sind nur Plan C - ,C‘ wie Chaos“
Dem stimmt Deutsch-Wagrams VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst zu: „Umfahrungen wären kein Plan B, sondern ein Plan C - C wie Chaos.“ Der Mega-Stau blieb aus, weil es großräumige Umleitungen gab. „Das ist auch gut so. Wir wollen die Pendler nicht verärgern, sondern ein gravierendes Problem aufzeigen“, so Hrabal, der warnt: „Sollten S 8 und S 1 bei der Evaluierung zurückgestuft werden, gibt es weitere Blockaden. Vielleicht sogar von allen drei Verbindungen nach Wien.“ Die heutige Sperre sei demnach nur eine „Soft-Blockade“, wie Gänserndorfs SP-Stadtchef Robert Michl sagt.

Die Aussage von unserem Bürgermeister .... :suspicious: das gerade er das Wort "Chaos" in den Mund nimmt.

Straßensperren B8

jojo, Donnerstag, 08. Juli 2010, 14:04 @ Michael

der Mann der soooo auf Ruhe, Zusammenarbeit, Ernsthaftigkeit steht, geht wie die ärgsten Fundis auf die Straße Verkehrschaos produzieren. Soso, der Staat darf sich nicht erpressen lassen, aber die Bürgermeister dürfen das?

Chaos ist der jetztige Zustand, an dem Quirgst schuld ist, aber das wird er nie zugeben, weil schuld sind immer die anderen.

Was haben Sie sich sonst von so einem Scheinheiligen erwartet?

Straßensperren B8

Bruder Fritz, Donnerstag, 08. Juli 2010, 14:15 @ jojo

Was heißt unser Bürgermeister produziert Chaos? Daran sind nur die Filmaufnahmen im Gemeinderatssaal schuld - Keiner traut sich mehr etwas zu sagen. Also wirklich, da muss man ja auf die Straße gehen. Da kann man wenigstens noch sagen, was man will...;-)

Straßensperren B8

Geheimplan Z, Donnerstag, 08. Juli 2010, 17:30 @ Michael

Geheimplan Z – "Z" wie Zug.

Die ÖVP hat umgedacht.

Züge auf die Straße!!!

Keine Verspätungen, keine Zugsunglücke, kein Stromverbrauch

[image]


Die Schnellbahn S8 im Jahr 2039.

Bleibt bei der neuen Raststätte S1 stehen, von dort gibt’s einen Bus Shuttleservice zum Bahnhof in DW.

Dorfer zeigt wie’s geht

http://tvthek.orf.at/programs/1309557-Dorfers-Donnerstalk

Straßensperren B8

muahahah, Donnerstag, 08. Juli 2010, 19:18 @ Geheimplan Z

:haha:

könnte hinkommen bei der qwirks'schen logik.

die autobahn-kontroverse ist halt schon ewig lang im wwww, das beinflusst die willensbildung. :-D

weil des kann ma sich "wödweit anschaun".

Straßensperren B8

und was ist sein plan b???????????, Donnerstag, 08. Juli 2010, 17:31 @ Michael

blockieren-boykottieren-blödreden????
von a nach c - das scheint tatsächlich die logik der stauverursacherbürgermeister zu sein - und wenn s dann keinen stau gibt wollten s halt die pendler nicht vergrämen - in echtzeit bedeutet dies nur, dass die b 8 auch ohne stumpfsinnige blockierer stau von sich gibt - und verkehr wird nur angelockt durch die hochrangigen strassen - bedeutet eben auch, dass eine raststation dw halt mehr sinn macht wenn der bgm für den bau der s8 ist;

Straßensperren B8

Agent 0,07, Freitag, 09. Juli 2010, 20:56 @ Michael

Hunderte Menschen waren dem Aufruf gefolgt.......
Warum nicht gleich hundertausende, war eh keiner dort der das gegenteil beweisen kann.

pssst...:lookaround:...einige Aderklaaer sind der Gratisausschank gefolgt, aber nicht weitersagen, streng geheim.

Straßensperren B8

gr, Samstag, 10. Juli 2010, 02:04 @ Agent 0,07

ist ja irgendwie witzig, wenn sich gerade mal hunderte Menschen zur Demo einfinden. In einem Bezirk wo ja angeblich zigtausende Bewohner die S8 fordern! sollten etwa doch nicht alle so begeistert sein???

Straßensperren B8

BUH, Montag, 12. Juli 2010, 03:27 @ gr

Wie schon von anderen Forums-Teilnehmern vermutet, handelte es sich bei der Sperre der B8 am 1. Juli um eine reine Medien-Inszenierung, sprich Kampagne, unter Mitwirkung einiger von Politik und Wirtschaft abhängiger Lokalzeitungen, um die S8 monatelang zur Überlebensfrage für das gesamte Marchfeld hochzustilisieren.

Die ganze Aktion war ein peinlicher Flop (die Wiener Polizisten haben sogar auf die Sperre vergessen). Nun wird wie üblich alles schöngeredet, zurückgerudert und die Medien mit falschen und widersprüchlichen Informationen gefüttert.

Ob Hunderte dem Aufruf gefolgt waren (zu gratis Kaffee und Kuchen werden sich neben den Politikern schon 100 bis 200 Leute anlocken lassen), kann ich nicht beurteilen. Laut Bezirksblatt waren es inklusive Politikern rund 200 Personen. Interessanter erscheint jedoch, dass auf dem Foto, das auf der ÖVP-Homepage veröffentlicht wurde, gerade einmal 12 Personen abgelichtet sind. An der geringen Anzahl (drei, soweit erkennbar) der ÖVP Gemeinderäte aus Deutsch-Wagram lässt sich die geringe Unterstützung der Straßensperre durch die eigene Partei erkennen.

http://www.vpdw.at/?p=1528

Auf dem von den Bürgermeistern an die Presse versandten und veröffentlichten Foto mit den angeblich 16 abgebildeten Bürgermeistern sind auch nur zwischen 35 und 40 Personen erkennbar. Wobei sich die Gratiszeitungen nicht einmal einig sind, wie viele Bürgermeister tatsächlich anwesend waren. Laut Gänserndorfer Rundschau 15, laut Bezirksblatt waren es 16 Bürgermeister.

Also, als großen Erfolg oder Ansturm würde ich es nicht bezeichnen, wenn von rund 40.000 Einwohnern, die in den 15 bis 16 Gemeinden wohnen, nur ein paar Dutzend bereit sind für die S8 zu demonstrieren.

Wobei erwähnt werden muss, dass nur 9 der insgesamt 23 MAREV-Gemeinden (16 davon unter Regierung der ÖVP bzw. ÖVP nahe Listen) im Marchfeld unmittelbar von der S8 betroffen sind (mit ca. 33.000 Einwohner).

http://www.regionmarchfeld.at/de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&...

Die Bevölkerung hat längst mitbekommen, dass die von Bgm. Quirgst initiierte Aktion ein völliger Unsinn und eine Geldverschwendung ist, die nichts bewirken kann. Nach meiner Erfahrung ist den Leuten sehr wohl bewusst, dass die Verantwortung für den Bau der S8 schon vor langer Zeit auf das Verkehrsministerium übergegangen ist, und Bgm. Quirgst nichts mehr mitzureden hat.

Die Aussagen der beteiligten Politiker in den Zeitungsartikeln beweisen eigentlich nur, wie planlos und inkompetent Verkehrsplanung betrieben wird, und wie politische Kampagnen funktionieren. Ernsthaft gearbeitet (wie von Bgm. Quirgst immer wieder gefordert), wird in der Verkehrspolitik mit Sicherheit nicht. Kein Argument ist zu unsinnig, um es nicht gegen Kritiker einzusetzen.

Während der Eine (Krutis, Raasdorf) Straßensperren errichtet, jedoch keinen Verkehrsstau erzeugen wollte, droht der Andere (Hrabal, Markgrafneusiedl): das nächstes Mal werden alle drei Straßen Richtung Wien gesperrt (gemeint vermutlich B8, L2 und B3).

Doch auch diese Drohung geht nunmehr ins Leere. Straßensperren kann noch großräumiger ausgewichen werden, und Autofahrer werden im Notfall auch einmal drei Stunden ohne die oben genannten Straßen auskommen. Abgesehen davon, dass die Straßenblockierer für eine derartige Aktion aus Sicherheitsgründen wohl kaum eine Bewilligung erhalten werden.

Die ÖVP, von der die Aktion ausging, ist nicht einmal fähig sich auf eine einheitliche Linie zu einigen. Während ÖVP-Bezirksparteiobmann Nowohradsky statt dem Lobautunnel eine Brücke fordert, lehnen dies die ÖVP Bürgermeister ab.

Die Bürgermeister, die sich vormals vehement gegen eine Evaluierung und die dadurch entstehende Verzögerung ausgesprochen haben, zeigen nun Verständnis für die Evaluierung, wollen aber danach nicht schlechter gestellt sein. Klingt logisch, nicht?

Ebenso logisch wie die Aussage, man wolle die Natur nicht zerstören, fordere aber gleichzeitig das Autobahnprojekt, das gemäß den durchgeführten Untersuchungen die Umwelt bzw. Natur maximal schädigt.

Welche intelligenten Aussagen fielen noch?

Der neue Gänserndorfer SPÖ Bgm. Michl meinte, die Südost-Tangente wurde dereinst für 35.000 Kfz/ 24h errichtet. Und was lernen wir aus dieser altbekannten Tatsache (im Übrigen lautete die Prognose für die A23 damals auf 35. 000 Kfz/ 24h, die geplante Leistungsfähigkeit war wesentlich höher)? Heute beträgt der Verkehr auf der A23 150.000 bis 180.000 Kfz/24h. Laut Prognosen für das Jahr 2025 wird der Verkehr auf der Tangente trotz Bau der S1 Lobauautobahn praktisch gleich hoch bleiben. Daraus kann man nur eines lernen: je mehr Autobahnen gebaut werden, desto mehr steigt der Verkehr.

Der Aussage von Bgm. Krutis aus Raasdorf, die sich mit der Meinung von Bgm. Quirgst deckt: Ortsumfahrungen, wie von den Grünen gefordert, seien nicht realisierbar, werde ich einen eigenen Beitrag widmen, da diese Aussage der Gipfel der Unverschämtheit ist.

Aber der Aussage, die Wirtschaft werde sich ohne Autobahn nicht ansiedeln, muss ich zum wiederholten Male widersprechen. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis beweisen das Gegenteil. An der B7 haben sich jahrzehntelang ohne Autobahn Betriebe angesiedelt (z.B. Betriebsgebiet Wolkersdorf, Seyring und Hagenbrunn), wohingegen entlang hunderten Autobahnkilometern in der Region kein einziger Betrieb steht. Zu einem der größten Betriebe in der Region, der Firma Baxter in Orth, führen nicht einmal ordentlich ausgebaute Landesstraßen.

Summa summarum: Die Bürgermeister, die mittels Plakat mit der Aufschrift: "S 1 - S 8, wir fordern die zugesagte Fertigstellung bis 2015", den Bau weiterer Autobahnen verlangen, gestehen somit ein, dass es ihrer Verkehrspolitik zu verdanken ist, dass Deutsch-Wagram noch mindestens fünf Jahre im Stau versinken muss (realistischerweise zehn Jahre). Ob die drei bis vier Mrd. Euro, die diese Autobahnen kosten werden im Sozial- oder Bildungswesen fehlen und die Asfinag in den Ruin treiben werden, ist den Bürgermeistern ebenso egal, wie die tausenden Menschen, die in Zukunft durch die S8 und S1 durch Lärm und Abgase beeinträchtigt werden oder als Landwirte ihre Lebensgrundlage verlieren. Von der unglaublichen Naturzerstörung einmal abgesehen.

Epilog: Dass es auch anders geht, bewiesen zahlreiche Bürgermeister aus dem Bezirk Mistelbach. Als die A5 und die S1-Ost geplant wurden, unterschrieben zahlreiche Bürgermeister aus diesem Bezirk eine Petition gegen diese Autobahnen.

Der Grund, warum die Aussendungen unserer Bürgerinitiative nie in den Bezirksblättern erwähnt werden, soll auch nicht verschwiegen werden. Seit ich der Redaktion unter Frau Gschiel miese Methoden gegenüber Bürgerinitiativen vorwarf, boykottiert sie alle Aussendungen meinerseits. Was unerheblich ist. Viel wichtiger ist, immer wieder darauf hinzuweisen, dass Gratisblätter wie die Bezirksblätter, mit ihrem Meinungsjournalismus am Untergang der politischen Kultur in Österreich maßgeblich beteiligt sind. Die völlig unreflektierte und unhinterfragte Wiedergabe von Parteiaussendungen trägt zum Niedergang von Demokratie und Rechtsstaat bei.

Ich warte nur mehr auf die abgedruckte Presseaussendung, die S8 muss gebaut werden, damit mehr Radfahrer auf der Autobahn fahren können.

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http://www.noen.at/redaktion/n-mar/article.asp?Text=340369&cat=343

„Nächstes Mal werden drei Straßen gesperrt“
ADERKLAA, BEZIRK GÄNSERNDORF / Marev-Bürgermeister demonstrieren Einigkeit bei Straßensperre und drängen auf schnellen Bau der S 8 und S 1.


VON STEFAN HAVRANEK

„Die Verkehrsbelastung in Raasdorf ist unerträglich. Die S 8 ist eine feine Sache. Deswegen bin ich hier“, erklärt Andrea Seiler, die mit ihren Kindern mitten auf der B 8 spazieren kann.
Die Straße wurde am Donnerstag von den Marev-Bürgermeistern (Marchfelder Regionalentwicklungsverein) blockiert, um auf das enorme Verkehrsaufkommen in den B-8-Gemeinden und auf den Ausweichrouten hinzuweisen und den Bau der S 8 und S 1, die für Entlastung sorgen sollen, zu beschleunigen.

Hunderte Menschen waren dem Aufruf gefolgt, bei den Organisatoren herrscht Zufriedenheit: „Der Ansturm ist absolut OK, es wurde kaum Werbung gemacht“, freut sich Deutsch-Wagrams VP-Verkehrsstadtrat Ing. Franz Dietrich. Markgrafneusiedls SP-Ortschef Erwin Hrabal pflichtet ihm bei: „Aus meinem Ort sind alle Fraktionen vertreten, das ist kein parteipolitisches Problem, sondern geht den gesamten Bezirk an. Wer sagt, wir brauchen die S 8 nicht, soll sich bei uns auf die Straße stellen. Dabei haben wir sogar eine Ortsumfahrung, aber die bringt gar nichts.“

Quirgst: „Umfahrungen sind nur Plan C - ,C‘ wie Chaos“
Dem stimmt Deutsch-Wagrams VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst zu: „Umfahrungen wären kein Plan B, sondern ein Plan C - C wie Chaos.“ Der Mega-Stau blieb aus, weil es großräumige Umleitungen gab. „Das ist auch gut so. Wir wollen die Pendler nicht verärgern, sondern ein gravierendes Problem aufzeigen“, so Hrabal, der warnt: „Sollten S 8 und S 1 bei der Evaluierung zurückgestuft werden, gibt es weitere Blockaden. Vielleicht sogar von allen drei Verbindungen nach Wien.“ Die heutige Sperre sei demnach nur eine „Soft-Blockade“, wie Gänserndorfs SP-Stadtchef Robert Michl sagt.

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http://www.noen.at/redaktion/n-mar/article.asp?Text=340368&cat=343


Blockade verzögerte sich
ADERKLAA, BEZIRK GÄNSERNDORF / Mit etwa 30 Minuten Verspätung wurde die B 8 gesperrt. Der Grund: Wiener Polizisten verspäteten sich.


VON STEFAN HAVRANEK

Um 16 Uhr sollte die Blockade der B 8 beginnen, doch da tat sich beim Lokalaugenscheinnoch gar nichts. Die Demonstranten standen neben der Straße und warteten.

„Die Wiener Polizisten haben auf uns vergessen“, berichtet ein Teilnehmer, „die Straße kann nun doch erst eine halbe Stunde später gesperrt werden.“ Die Wartezeit wurde mit Gesprächen zur Straße vertrieben, bis es schließlich um etwa 16.30 Uhr soweit war: Aderklaas VP-Bürgermeister Franz Schlederer kletterte auf seinen Traktor und stellte die Zugmaschine mitsamt Anhänger (auf dem ein Plakat mit der Aufschrift „S 1 - S 8, wir fordern die zugesagte Fertigstellung bis 2015“ montiert war) quer über die gesamte Breite der B 8 - eine symbolische Sperre, denn die Autofahrer wurden schon wesentlich früher, bei der Ausfahrt der S 1 nach Deutsch-Wagram und aus der anderen Richtung kurz nach der Deutsch-Wagramer Ortstafel von der Polizei abgelenkt.

Dann postierten sich die Demonstranten mit ihren Plakaten vor dem Anhänger, Radfahrer und Fußgänger bewegten sich ungestört auf dem B-8-Teilstück und man stärkte sich bei der Labestation. Gegendemonstration gab es keine, alle im Bezirk stehen aber nicht auf der Seite der Marev-Ortschefs.

DAS SAGT DIE BUH
„Viel Lärm um nichts“ - das ist der Kommentar der BUH (Bürgerinitiative Umfahrung Deutsch-Wagram und Helmahof) zur B-8-Blockade. Der Mega-Stau blieb aus. Auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass ein Teil der Autofahrer die Fahrt auf der B 8 mied oder mit der Bahn fuhr, hat VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst den Beweis erbracht, wie unbedeutend die B 8 ist, da auch bei Totalsperre der Verkehr in der Region nicht zusammenbricht und dass mehr Straßen mehr Verkehr verursachen oder umgekehrt, weniger Straßen (Sperre der B8) den Verkehr verringern“, so Sprecher Ing. Wolfgang Bloms. Sein Fazit: „Eine unnötige Aktion, die mehr Verkehr in Deutsch-Wagram und Raasdorf verursachte.“

DAS SAGT DIE BIM
Als Schildbürgerstreich wertet die autobahnkritische BIM Marchfeld-Groß-Enzersdorf die Blockade der B 8. „Offenbar haben die Herrschaften noch immer nicht kapiert, dass die Verkehrsprobleme der Region nicht durch langwierige, superteure Monsterprojekte gelöst werden können!“ erklärte BIM-Sprecherin Elisabeth Mausser: „Es ist wie bei der Lobau-Autobahn: Mehr und billigere öffentliche Verkehrsmittel sowie lokale Umfahrungen sind billiger, schneller zu realisieren und bringen der ansässigen Bevölkerung weit mehr, als der Ausbau großer Verkehrsadern, die doch nur noch mehr Lärm, noch mehr gesundheitliche Beeinträchtigungen und den Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten.“

DAS SAGT DER WWF
Als staatlich verordnete und sinnlose Geldvernichtung bezeichnet der WWF die geplante Marchfeld-Schnellstraße S 8. Trotz einer negativen Rentabilität von 415 Millionen Euro und der schon bestehenden Autobahnverbindung (A 6) nach Bratislava in nur 20 Kilometer Entfernung hält Bundesministerin Doris Bures am Bau fest. „Die S 8 würde wie ein Messer durch die Natura-2000-Gebiete schneiden und einen zukünftigen Nationalpark March-Thaya-Auen gefährden. Wir erwarten uns einen verantwortungsvolleren Umgang mit Österreichs östlichstem Naturschatz und wünschen uns starken Einspruch von Umweltminister Niki Berlakovich“, so Gerhard Egger, Naturschutzexperte des WWF.

Straßensperren B8

Robert .kern @, Donnerstag, 09. September 2010, 10:45 @ Bloms

Solche "Vereine" sind doch nur von der Autobahnlobby gegründet worden,
um ihre Interessen durchzudrücken!

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