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offenes Forum Deutsch-Wagram

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alles was recht ist (Lärmverordnung) (Gemeinde)

sporty @, Donnerstag, 04. Mrz 2010, 21:46

schön langsam reicht es ! als urbewohner von deutsch-wagram muss man zusehen, wie immer mehr häuser an "nicht österreicher" vergeben werden. die neuen besitzer können sich dann alles erlauben - es gibt für die häuslbauer keine grenzen. da wird umgebaut, was das zeug hält - lärmerregung samsag, sonntag bis in die nacht hinein. hauptsache, es wird billig gebaut! verwandte und freunde als helfer und alle sehen zu. ruft man dann einmal die polizei, weiss die von ruhezeiten nichts und verweist an die gemeinde und deren auskunft kann man auch sonst wo hin schreiben, weil die widerum an die polizei verweist.

da wird man von "nicht österreichern" verklagt, weil pflanzen an einer hauswand wachsen! welche aber seit mindestens 80 jahren existieren !! und der "nicht österreicher" kriegt auch noch recht, weil es dem bequemen richter aufgrund des minderen streitwertes nicht wert ist, darüber mehr zu erfahren. zu erfahren, dass man eigentlich die hauswand des "nicht österreichers" auf eigene kosten saniert hat, und die kletterpflanzen - nach rückfrage mit verschiedenen pflanzenexperten - der hauswand nicht schaden. und wenn man nun rückwirkend die kosten der hauswandsanierung einfordern will, weil der "nicht österreicher" damals pleite war, heisst es, es ist nach 6 jahren verjährt!

Der "nicht österreicher" geht einfach in den garten des anderen nachbarn, und schiesst fotos von deinem garten. besitzstörung? weit gefehlt er darf es zwar nicht, weil es verletzung der privatsphäre ist, aber du kannst dagegen auch nichts unternehmen.

weit sind wir gekommen!! du musst den lärm des "nicht österreichers" ertragen, den gestank den der griller im sommer in deinen garten rüberträgt aushalten, das was IHN stört hinnehmen und kannst nichts dagegen unternehmen!?. der "nicht österreicher" lacht sich inzwischen einen ast ab, da er ja als sieger hervorgeht. gehören wir dann auch bald zu jener gemeinde, welche 2-sprachige ortstafeln aufstellt?

es wird zeit, endlich auf jene bürger einzugehen, welche zu den "einheimischen" gehören. zeit, den "einheimischen den vorrang zu lassen, was haus- und wohnungskauf betrifft und ihn auch dabei zu unterstützen. es wird zeit, die kommunikation zwischen polizei und gemeinde zu verbessern, endlich gesetzte für den d-w bürger zu veranlassen, damit nicht jeder dahergekommene tun und machenkann was er will und dafür zu sorgen, dass wir "einheimischen" nicht bald zur minderheit gehören.

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Josefina, Freitag, 05. Mrz 2010, 08:36 @ sporty

es ist gut dieses thema einmal anzusprechen. warum ist es den großen parteien nicht möglich gewesen über diese problematik zu reden? schlussendlich fördert ein "unter den teppich kehren" der ausländer problematik den unmut der bevölkerung und in weiterer folge auch radikalismen.
diese heisse kartoffel gehört endlich in die hand genommen oder gibt es überhaupt keine politiker mit charakter und weitsicht mehr?
durch nicht agieren werden alle parteien zu mitverantwortlichen "HC"-machern!!

das soll nicht bedeuten das alle österreicher lieb und nett sind aber das gleiche gilt auch für die ausländer. Wenn einer ein tr..... ist dann ist er ein tr..... - egal wo er her ist! Aber er darf dafür nicht auch noch bevorteilt werden.

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Sporty, Freitag, 05. Mrz 2010, 13:21 @ sporty

ihr Name klingt einfach UR-Einwohnerig.......
und wenn ich mir so anschaue wie manche Häuser der "Ureinwohner" (klingt ein wenig nach ?????) gebaut, zusammengestückelt und in Jahrzehntenabständen gebaut worden sind (ja, wahrscheinlich weil nicht das Geld vorhanden war - also nicht zwingend ein Ausländerproblem) muss ich nicht auf Ausländer hingackern - erst vor der eigenen Türe kehren.
Und wenn es solche gibt, dann gibt es eben auch andere - und Beide finden sich auf beiden Seiten; manchmal glauben halt Menschen wie sie, dass sie die rechteren Rechte besitzen und müssen dann die Rosenkranz oder den Strache wählen.....
Sorry sporty, aber so einfach ist die Welt nun mal nicht gestrickt. Nicht alle die keinen Ureinwohner Name haben müssen dem Bild entsprechen das sie für sich entworfen haben.
PS: gäbe es in Deutsch Wagram keine Zuwanderung (In und Ausländer), wäre der Helmahof nach wie vor nur durch einen Schotterweg erreichbar. OK etwas übertrieben aber sie wissen was ich meine.

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alles was recht ist

sporty @, Freitag, 05. Mrz 2010, 19:34 @ Sporty

deutsch-wagram ist ein sehr alter und dennoch schöner ort. die große anzahl von wienern, welche in diesen ort gezogen sind, haben den helmahof eigentlich zu einem eigenen ortsteil gemacht. sie sind hier hergezogen, auch aufgrund dessen, weil wir wien-nahe liegen und weil der grund billig war, oder noch immer ist.

es gibt sicher noch immer bewohner, denen es aufgrund finanzieller mittel nicht möglich ist, das ortsbild mit ihren häusern "zu verschönern", aber das stört nicht. was vielmehr stört, sind die häßlichen werbetafeln , welche in der orts(stadt)einfahrt angebracht sind.

würde sich die anzahl der "nichtösterreicher" nach österreichischem recht orientieren, würde sich auch kein mensch darüber äußern ! nur in einem fremden land tun und lassen wie es "zu hause" üblich ist, das ist nicht duldbar. ich bin (noch nicht) strache-anhänger, aber wenn es so weiter geht, dann überlege ich es mir noch. jeder bürger hat auf den anderen rücksicht zu nehmen - und ich sehe es nicht ein, wenn am wochenende "nichtösterreicher" glauben, ohne rücksicht auf die nachbarn, ihre häusln wochen- und jahrelang bis in die nacht hinein, zu renovieren !!!

was meinen nick name ("namen") betrifft, kann ich es mir auch als "ureinwohner" von deutsch-wagram, sehr wohl aussuchen, unter welchem pseudonym ich hier schreibe ???

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AUF BEIDEN SEITEN GUTE UND SCHLECHTE, Samstag, 06. Mrz 2010, 19:57 @ sporty

es gibt sicher noch immer bewohner, denen es aufgrund finanzieller mittel nicht möglich ist

(UND DIE MIT HILFE VON FREUNDEN; VERWANDTEN UND NACHBARN GÜNSTIGER SEIN HEIM ZU BAUEN) ,

das ortsbild mit ihren häusern "zu verschönern", aber das stört nicht. was vielmehr stört, sind die häßlichen werbetafeln , welche in der orts(stadt)einfahrt angebracht sind.
würde sich die anzahl der "nichtösterreicher" nach österreichischem recht orientieren, würde sich auch kein mensch darüber äußern ! nur in einem fremden land tun und lassen wie es "zu hause" üblich ist, das ist nicht duldbar

( ICH KANN MICH ERINNERN; DASS JEDES JAHR SICH VIELE FORUMSTEILNEHMER IN DEN SOMMERMONATEN ÜBER DIE UNGLAUBLICH VERWARLOSTE UND RÜCKSICHTSLOSE JUGEND MIT IHREN MOPEDS AUFGERGT HABEN - NICHT NICHTÖSTERREICHISCHE JUGENDLICHE WOHLGEMERKT; WEITERS SIND ÖSTERREICHISCHE HUNDEBESITZER ((EIGENARTIG ABER ES TRIFFT ZU - ES SIND ZU 99% ÖSTERREICHER) DIE IHRE HUNDE FREI HERUMLAUFEN LASSEN - AUFREGUNG PUR - IST EINE SAUEREI; UND ANN NOCH DIE WAGRAMER DIE SICH ÜBER DEN JUSO-CLUB AUFGEREGT HABEN; ICH GLAUBE DASS ES DORT NIE ZU DEN MESSERSTECHEREIEN GKOMMEN IST; DIE MAN GERNE GESEHEN HÄTTE UM RECHT ZU BEHALTEN (WIR HABEN ES JA IMMER SCHON GEWUSST),


ich bin (noch nicht) strache-anhänger, aber wenn es so weiter geht, dann überlege ich es mir noch. jeder bürger hat auf den anderen rücksicht zu nehmen

ACH JA; HÄTTE DOCH BEINAHE ÜBERSEHEN WIE MENSWCHENFREUNDLICH UND GERECHT EIN HERR STRACHE IST 8AUCH DIE ROSENKRANZ ALS AUSCHWITZ UND GASKAMMERLEUGNERIN UND EIN HERR HAIDER DER EIN GANZES BUNDESLAND IN DEN RUIN GETRIEBEN HAT UND DAS DIE IN UND AUSLÄNDISCHEN STEUERZAHLER NUN ZU BEGLEICHEN ODER ZU RETTEN AHBE UND AUCH DIE KABAS ((GOTT HAB IHN SEELIG)) PUFFKONTROLLEN UND - ENTSCHULDIGUNG ES GIBT SCHON VIELE POLITIKER DIE AUCH VIEL DRECK AM STECKEN HABEN ABER ANDERE SO ZU VERURTEILEN UND SICH IMMERWIEDER HERUMDRUCKEN UM KLARHEITEN UND FEHLER EINGESTÄNDNISSE, DIES IST EBEN FPÖ/BZÖ/FKP SPEZIALITÄT

- und ich sehe es nicht ein, wenn am wochenende "nichtösterreicher"

UND ÖSTERREICHER - ICH ERLEBE DIES AUCH SEHR OFT - GLAUBE ABER AUCH; DASS ICH MIR SOMIT RECHTE ERWORBEN HABE; AUCH AM SAMSTANG LÄNGER ZU WERKELN;

glauben, ohne rücksicht auf die nachbarn, ihre häusln wochen- und jahrelang bis in die nacht hinein, zu renovieren

STIMMT - UND WENN ICH MIR DIE FERTIGSTELLUNGSANZEIGENFLUT DER GEMEINDE ANSCHAUE WELCHE IN DEN LETZTEN MONATEN VERTEILT UND EINGEFORDERT WURDEN; IST HALB DEUTSCH WAGRAM MIT DEM HÄUSELBAUEN NICHT FERTIG - NICHT NUR DIE AUSLÄNDER !!!

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Josefina, Samstag, 06. Mrz 2010, 20:31 @ AUF BEIDEN SEITEN GUTE UND SCHLECHTE

freilich gibt es bei österreichern und auch bei ausländern genügend geistig minderbemittelte. was ich meine ist das eine diskussion über die probleme im zusammenleben zwischen verschiedenen bevölkerungsgruppen aus aller herren länder möglich sein muss. ist das nicht möglich führt dies unweigerlich zu konfrontationen und reibungspunkten. es sollte aber auch möglich sein dürfen einem "ausländer" seine meinung zu sagen ohne gleich ins rechte eck gestellt zu werden.

für mich stellt sich immer die frage, wie würde ich selbst in der gleichen sache in dem herkunftsland des "ausländers" behandelt werden. gibt es dort auch solche demokratischen foren in denen man seine meinung kund tun kann? - erhielte ich dort auch eine ähnliche soziale absicherung wie hier in österreich?
- könnte ich dort auch auch mit dem selben "machismo" auftreten wie es so manche unserer zugezogenen mitbürger bei uns zeigen?

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:-/, Montag, 15. Mrz 2010, 00:30 @ sporty

Ich verstehe ihre Befürchtungen und lade die "Gutmenschen" ein, einen Blick Richtung Wien zu werfen:
Bso.:
- bis zu 90% Migrantenanteil in den Grundschulen (fragen Sie einmal Eltern aus Wien, worum sie Ihre Kinder nicht in die Hauptschule gehen lassen wollen, also der wahre Grund ist oft nicht, dass der Sprössling später einmal Akademiker werden soll... :)) )
- Gemeindewohnungenvergabe fast ausschließlich nur mehr für Migranten, dadurch leben nun innerhalb von nur ca. 10 Jahren in manchen Gemeindebauten, 80% mehr Ausländer als Inländer. (Ältere Menschen sterben raus -> Wohnung wird von der Gemeinde "EU-konform" komplett generalsaniert -> Migrantenfamilie zieht ein.) Konnte das bei mehreren Bekannten/Verwandten selbst beobachten und die Situation ist erschreckend, da die verbliebenen österreichischen Mieter schon des öfteren grundlos (von der Migrantenjugend) angepöbelt werden.
Dies fördert natürlich nicht wirklich die Akzeptanz und wird immer mehr zu einer unzumutbaren Belastung.
Abgesehen davon, leiden manche Gebäude mehr und mehr an der "Satschüsselpest", da ein jeder Kulturkreis, sich mindestens 1 wenn nicht mehr Satschüsseln montiert um das "heimische" Fernsehangebot nutzen zu können...

Ich wünsche mir solche Zustände nicht für Deutsch-Wagram und verstehe die Ängste der Ausländer-kritischen Postings, zumal sich manche Nationalitäten mehr zusammenrotten als sich mit der hiesigen Bevölkerung abzugeben oder sich bemühen sich zu integrieren.

Leider ist auch zu beobachten, dass in Deutsch-Wagram alte Häuser fast ausschließlich von Ausländern aufgekauft werden - nona - billig - wird dann meist billig von Brüdern/Onkeln/Cousins die ja hauptächlich am Bau tätig sind, um/ausgebaut - kann nur jenen gratulieren, die in einer Gegend wohnen, wo viele alte Häuser stehen und die jetzt verkauft werden. Würde mir jetzt schon ein Türkisch- etc. Wörterbuch zulegen...

Leider sind ausländerkritische Meinungsäußerungen offiziell äußerst unpopulär und man wird von den vielen (meiner Meinung nach zum Kotzen realitätsverweigernden...) Gutmenschen sofort ins Rechte Eck gestellt.
Ich bin mir sicher, dass genau Diese, auch dieses Posting lesen und freue mich schon Ansätze zu lesen, wie sie gedenken das Problem, oder das Thema "unkontrollierte Zuwanderung" aus Ihrer Sicht zu lösen.
Dazu gab und gibt es dann leider keine Vorschläge... ;-D

Wobei die Probleme die momentan in Wien und sonstwo existieren, eher als gering einzustufen sind, sieht man zu unseren Nachbarn in die Slowakei hinüber:
Goggeln sie einmal nach "Kosice Lunik IX" und sehen Sie sich das an...
-Arbeitslosenrate über 90%, Mädchen bekommen mit 12-13 Jahren das erste Kind - durchschnittlich hat jeder Frau 10 Kinder... rechnen sie einmal hoch, wie sich das Problem in 10-20 jahren hinentwickelt, Kinder gehen nicht zu Schule... vom Staat zur Verfügung gestellte Wohnblöcke werden innerhalb von kürzester Zeit komplett zerlegt, dass diese sogar derartig statisch problematisch werden und wieder abgerissen werden müssen... Müll wird einfach aus dem Fenster geworfen und, und, und ...

Sicher das extremste Beispiel von falscher Integrationspolitik - nur einmal für unsere "Gutmenschen" zum Nachdenken wo es auch hingehen könnte...

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alles was recht ist

Bloms, Dienstag, 16. Mrz 2010, 02:45 @ :-/

Da ich annehmen, dass Sie nicht wissen wovon Sie schreiben, lösche ich den Beitrag vorerst nicht. Jedoch mache ich Sie darauf aufmerksam, dass Sie Nazi-Ausdrücke verwenden, die ich in diesem Forum nicht sehen möchte.

Der Bergriff "Gutmensch" ist Nazi-Diktion, wird von rechtextremen Kreisen als ideologischer Code verwendet und wurde laut Deutschem Journalisten-Verbandes (DJV) bereits 1941 von den Nazis als Kampfbegriff verwendet.

Unter dem diesbezüglichen Wiki ist folgendes nachzulesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch

"Der DJV verweist auf Adolf Hitler, der in seinen Reden und seinem Buch „Mein Kampf“ die Vorsilbe gut wiederholt in abwertendem Zusammenhang verwendet hatte. So waren für ihn gutmeinende und gutmütige Menschen diejenigen, die den Feinden des deutschen Volkes in die Hände spielten."

Soweit ich mich erinnere, gab es vor wenigen Monaten in mehreren Tageszeitungen (u. a. im Online-Standard) unter dem Thema Radikalisierung der Sprache eine rege Diskussion über dieses für Österreich unrühmliche Thema.

Conclusio: was sind dann Menschen, die andere als Gutmenschen bezeichnen? Miesmenschen, Schlechtmenschen oder wirklich Rechtsextreme?

Ich hoffe Sie zählen zu keiner dieser Kategorien, und würde mir wünschen, es gäbe mehr "gute" Menschen, was auch immer darunter zu verstehen ist.

Und natürlich werden Leute, die sich einer Nazi-Ausdrucksweise und einer undifferenzierten Denkweise bedienen ins rechte Eck gestellt, und das zu Recht.

Also bitte, bezeichnen Sie Leute die sich für Zuwanderung aussprechen meinetwegen als naiv oder dumm, aber verwenden Sie keine rechtsradikale Ausdrucksweise.

Vorweg noch einmal: Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung sind ein Verstoß gegen Menschenrechte, und daher auf das Schärfste zu verurteilen. Es gibt grundsätzlich keine Unterschiede zwischen Ausländern oder Inländern, sondern nur rücksichtlose und rücksichtsvolle, intelligente oder weniger intelligente Menschen.

Was es gibt, sind gewisse kulturelle Unterschiede, also um es sehr vereinfachend auszudrücken, angelernte Verhaltensweisen, die unter das Thema Integration fallen, über das man endlos diskutieren kann.

Zweifellos lief bei der Einwanderungspolitik vieles schief, und bei der Integration noch vieles mehr. Darüber sollte natürlich offen und konstruktiv diskutiert werden.

Jedoch unter Berücksichtigung der Fakten. Die höchste Zuwanderung gab es unter der Schwarz-Blau-Orangen Regierung 2000 bis 2006. Und Fakt ist, dass wir heute eines der restriktivsten Zuwanderungsgesetze in Europa haben, und die Neuzuwanderung derart gering ist, dass sie bereits wirtschaftsschädigend ist. Vor allem im Bereich der Führungskräfte.

Ein anders Thema ist die EU-Osterweiterung, also die Wanderungsbewegungen innerhalb der EU. Wobei heute selbst hochrangige EU-Beamte zugeben, dass diese viel zu früh (auf Druck der Wirtschaft) erfolgt ist.

Das heißt, für die aktuelle Situation sind weder gute Menschen, noch die Grünen verantwortlich.

Die Frage ist, wie bekommt man die bestehenden Probleme in den Griff. Wo sind Ihre Lösungsansätze? Mit primitiver Ausländerhetze wird sich nichts verbessern.

Thema Schulen: Das ist vielmehr ein Sprachproblem, das seit vielen Jahren ignoriert wird. Der neueste Ansatz der ÖVP (glaube BM Spindelegger), verpflichtende Deutschkurse vor Schuleintritt bei Androhung von Kürzung der Sozialleistungen, weist in die richtige Richtung. Jedenfalls wäre eine Lösung leicht erreichbar, wenn die Politiker endlich die Augen öffnen würden.

Thema Gemeindewohnungen: Haben Sie eine Quellennachweis für Ihre Behauptungen? Die Zahlen erscheinen mir sehr hoch. Auf der anderen Seite erscheint es sinnvoll, der Ghettobildung entgegen zu wirken, und zur besseren Integration, die bestehenden Immigranten auf alle Wiener Bezirke zu verteilen. Andere Vorschläge?

Thema Altbauten in Deutsch-Wagram: Sollte es die von Ihnen angesprochenen Probleme geben, dann bin ich natürlich unbedingt dafür, diese Probleme anzugehen und zu lösen. Siehe Antwort an sporty. Was wäre Ihr Vorschlag? Alle Altbauten abreißen?

Thema Kosice Lunik IX: Das ist gerade die Folge von brutalem Rassismus und menschenverachtender Diskriminierung:

http://derstandard.at/1237229653119/Perspektive-Geschult-in-Zigeuner-Kriminalitaet

Was verstehen Sie unter "unkontrollierte Zuwanderung"? Haben Sie sich schon mit den Zuwanderungszahlen beschäftigt?

Meines Wissens sprechen sich ALLE Parteien (auch die Grünen) für ein Zuwanderungsmodell aus (blue/green card System oder wie auch immer genannt), das Zuwanderung nach Bedarf und Qualifikation regelt.

Wie lautet Ihr Vorschlag?

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alles was recht ist

:-/, Mittwoch, 17. Mrz 2010, 23:11 @ Bloms

Lieber Hr. Bloms !
Ich lasse mich auf keinen Fall von Ihnen als Nazi bezeichnen und distanziere mich vehement von diesen Leuten und deren Gesinnung !!!
Die Bezeichnung "Gutmensch" ist heutzutage gebräuchlich für diejenigen, die sich eine rosarote Brille aufsetzen und alles gut und schön reden ! Wenn Sie dies mit Nazibegriffen in Verbindung bringen, dann ersetzen Sie den Begriff eben mit "Realitätsverweigerer". Tut mir leid, das ich in Geschichte nicht so bewandert bin wie Sie.

Bevor Sie meinen Beitrag löschen, denken Sie aber einmal über folgendes nach:

- Wenn Sie zum Arzt gehen oder wenn Sie ins Spital müssen, beobachten Sie welcher Herkunft die Mehrzahl der Patienten sind ... Sie werden jetzt sagen " Die zahlen auch Steuern.." -
Ein Beispiel dazu:
Vor 2 jahren meldete ich unseren Nachwuchs im 10. Bez. bei der Gebietskrankenkasse an. Ich war dort der EINZIGE Österreicher und die 3 Parteien vor mir waren allesamt arbeitslos und haben das 2, das dritte und das fünfte Kind angemeldet... einer hat sogar die Beamtin (klarerweise erfolglos) angepumpt, damit sie ihm das Arbeitslosengeld verlängert... :))) / Recherchieren Sie, wieviele Menschen überhaupt Steuern zahlen und bis welchem Einkommen man steuerfrei ist...(aber dennoch ordentlich Sozialleistungen konsumiert)
- Wenn Sie lesen, dass Asylwerber sofort krankenversichert sind, fragen Sie einen US Amerikaner ob jeder amerikanische Staatsbürger auch eine Krankenversicherung hat ... (dort ist das keine Selbstverständlichkeit ! -) Anmerkungzum Thema eCard: "Signifikanter Rückgang an den Ambulanzen seit man sich ausweisen muss."
- Wenn Sie die Kriminalstatistiken lesen und feststellen, dass die Ostkriminalität exorbitant seit Wegfall der Grenzkontrollen ansteigt (siehe aktuelle Georgierbande...), denken Sie dann nicht auch, daß die Grenzkontrollen (zumindest für einige Zeit) wieder durchgeführt werden sollten ?
- Sprechen Sie mit Menschen im 10,11,12, etc. Bezirk wie es Ihnen geht, wenn Sie Ihr Kind in eine Volksschulklasse anmelden und diesen Eltern dort gesagt wird, daß der Anteil der Kinder mit nicht deutscher Muttersprache momentan 82 % ist...
- ORF Beitrag: Thema : Wen man einen Zweier im Volksschulzeugnis hat, hat man keine Chance an versch. Gymnasien einen Platz zu bekommen. Frage des Redakteur an eine Mutter "Warum kann das Kind nicht in eine Hauptschule gehen ?" Mutter antwortet "Hauptschule ? in Wien ??!!" - Was meint sie ? Ist sie möglicherweise ein Nazi ?
- Fragen Sie Wiener Jugendliche wieviele von Ihnen schon einmal wegen eines Handy von nicht-österreich-stämmigen Jugendbanden verprügelt worden sind...
- Warum mokieren sich die "Realitätsverweigerer" daran, dass man verpflichtend Deutschkenntnisse einfordert wenn man österr. Staatsbürger werden möchte ? Ist es eine so Frechheit von Einwanderern zu verlangen, dass sie die Landessprache sprechen sollen ???
- Wenn der Traiskirchner Bürgermeister von "Schutzzonen für die Einwohner" spricht, fragen Sie sich nicht, wofür brauchen die Traiskirchner Schutzzonen wenn doch die Asylwerber allesamt eh so liebe Menschen sind ?
- die Zustände in Kosice sind Menschenverachtend und ein Beispiel für versäumte Integrationspolitik- wahrscheinlich der erschreckenste Zustand den es in Europa gibt. Man hat hier jahrelang zugesehen und nicht gegengesteuert (Bildung, Arbeitplätze,...)

Es gäbe noch unzählige weitere Beispiele.
Sicher gibt es viele Menschen die zu uns kommen, sich integrieren und ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft sind, ich selbst bin sehr gut mit ehemaligen Irakischen Flüchtlingen befreundet ! Aber selbst meine Freunde geben zu, daß es unter Zuwanderern Sozialmissbrauch gibt.

Ich finde es daher eine Frechheit jemanden gleich als Nazi zu bezeichnen, wenn er diese Zustände anspricht .
Wenn Sie ein Problem mit dem vorigen und diesen Beitrag haben, dann löschen Sie in eben heraus und setzen wieder Ihre rosarote Brille auf, dann ist die Welt wieder in Ordnung... ;-) Ist ja Ihr Forum.

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Michael, Mittwoch, 17. Mrz 2010, 23:34 @ :-/

Bezüglich Gutmenschen das war sogar mir vertraut, das früher so die Juden bezeichnet wurden aber gut ich schaue mir gern diverse Dokumentationen im Fernsehen an.

Bezüglich Integration, da ist man selbst Schuld den Hass erzeugt nur Hass. Somit ist eine Integration nicht möglich. Die Medien tun dazu ihr nötiges und neigen gern zur Übertreibung.

Ich bin so oft in Wien und hatte niemals Probleme mit irgendeinem Ausländer, komischerweise sinds immer nur Österreicher die einem anpöbeln.

Grenzkontrollen einführen ist leider eine lächerliche und sinnlose Forderung seitens der FPÖ aber Strache verpackt es immer so gut in seinen Reden das ihm die Leute glauben das es Sinn machen würde - wenn jemand nach Österreich will findet er IMMER einen Weg egal ob da wer an der Grenze steht oder nicht, leider eine traurige Tatsache.

In diesem Punkt haben leider die FPÖ Wähler die rosarote Brille auf.

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Bloms, Donnerstag, 18. Mrz 2010, 02:16 @ :-/

Sehr geehrte/r :-/!

Ihre Empörung wäre nicht notwendig, hätten Sie meine Antwort genauer gelesen.

Ich habe Sie nicht als Nazi bezeichnet, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass Sie einen Ausdruck aus dem Nazi-Jargon verwenden, den ich kategorisch ablehne.

Deshalb ablehne, weil es eine ganz besonders perfide Bosheit ist, gut gemeinte Absichten ins Negative zu verkehren. Außerdem ist es absolut überflüssig, Menschen anderer Meinung mit abfälligen Begriffen zu beleidigen. Über alles kann sachlich diskutiert werden. Was zählt sind die Argumente.

Und diese Argumente sind Sie schuldig geblieben.

Dass es massive Probleme beim Thema Schule (Deutschkenntnisse), Kriminalität und Integration gibt, habe ich nicht bestritten. Auch nicht, dass die Schengen-Erweiterung zu früh kam.

Nur, wie soll man diese Probleme lösen?

Dass es Sozialmissbrauch gibt, ist auch unbestritten. Soll man deswegen das Sozialsystem abschaffen? Soll man Autos verbieten, weil sich manche Verkehrsteilnehmer nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten? Soll man in Österreich lebende Menschen einfach wie in den USA sterben lassen, weil sie keine Sozialversicherung haben (in den USA über 30 Mio. Menschen)?

Über Grenzkontrollen sollte bei überbordender Kriminalität diskutiert werden. Allerdings kann ich mir, wie Herr Michael in seinem Kommentar, nicht vorstellen, dass diese sehr Erfolg versprechend sind. Innerhalb der EU kann jeder einreisen, und laut Zeitungsberichten agieren diverse Banden von Österreich aus. Eine Aufstockung der Polizei wäre wahrscheinlich sinnvoller.

Leider sind fast alle Politiker Realitätsverweigerer. Deshalb gilt es Lösungen für Probleme zu finden.

Daher noch einmal die Frage (bitte meine vorherigen Antworten noch einmal durchlesen):

Wie lauten Ihre Vorschläge zur Lösung der Probleme?

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:-/, Donnerstag, 18. Mrz 2010, 21:09 @ Bloms

Sehr geehrte/r Hr. Bloms,

Dass es massive Probleme beim Thema Schule (Deutschkenntnisse), Kriminalität und Integration gibt, habe ich nicht bestritten. Auch nicht, dass die Schengen-Erweiterung zu früh kam.

Nur, wie soll man diese Probleme lösen?

Antwort: verpflichtende Deutschkurse für die Eltern der Kinder und diese in die Pflicht nehmen, ihre Kinder auch zu Hause deutsch anzusprechen. Die Landessprache zu sprechen ist ein Muss um sich in eine Gesellschaft integrieren zu können. Ich denke, das steht ausser Streit. Wie kommen Kindergärtnerinnen/ Volksschullehrer(erinnen) dazu diesen Part zu übernehmen ? Haben Sie schon einmal die heutige Jugend sprechen hören die aus Bezirken kommen mit hohem Migrantenanteil ? Das ist definitv eine neue Sprache die jetzt einsteht ;-))
Kriminalität - die angesprochenen Grenzkontrollen zeitweise wieder einführen. Straffällige Asylwerber sofort ausweisen, wer sich hier niederlassen möchte und gleich einmal als Einstand straffällig wird hat seine Chance verspielt.


Dass es Sozialmissbrauch gibt, ist auch unbestritten. Soll man deswegen das Sozialsystem abschaffen? Soll man Autos verbieten, weil sich manche Verkehrsteilnehmer nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten? Soll man in Österreich lebende Menschen einfach wie in den USA sterben lassen, weil sie keine Sozialversicherung haben (in den USA über 30 Mio. Menschen)?

Antwort: Das Sozialsystem soll nicht abgeschafft werden, jedoch genauer kontrolliert werden. Warum auf diese eCard nicht sofort ein Lichtbild draufgedruckt wurde ist mir unverständlich. Von meinem Gehalt gehen mehr 40% an Steuern auf. Brauche ich einen halbwegs brauchbaren Mediziner muss ich extra in die Tasche greifen um eine qualitativ bessere Betreuung zu bekommen, da die Kassenärzte sich oft weniger Zeit nehmen, da überlastet.
Kindergeld: Frauen die nie oder sporadisch arbeiten gingen, bekommen dasselbe Kindergeld wie jene die schon mehrere Jahre (konkret ca. 20) sozialversicherung eingezahlt haben. Sozial gerecht ?
Wir sind umgeben von sicheren Ländern, wie kann es sein, dass jemand hier um Asyl ansucht - Ist die Slowakei, ist Tschechien. ist Polen unsicherer als Österreich ??? Die Feststellung von Fekter ist daher richtig, dass wir eigentlich kein drittes Asylzentrum benötigen. Oder zieht es viele hierher um die soziale Sicherheit zu geniessen ? Wie rechtfertigt man bei 400 000 Arbeitslosen, dass man noch mehr Einwanderer benötigt um die Wirtschaft am Leben erhalten zu können ?? Die Wirtschaft soll zuerst aus dem vorhanden Arbeitslosenpotenzial schöpfen/diese ausbilden und erst dann kann man über Zuzug aus wirtschaftlichen Gründen sprechen.


Über Grenzkontrollen sollte bei überbordender Kriminalität diskutiert werden. Allerdings kann ich mir, wie Herr Michael in seinem Kommentar, nicht vorstellen, dass diese sehr Erfolg versprechend sind. Innerhalb der EU kann jeder einreisen, und laut Zeitungsberichten agieren diverse Banden von Österreich aus. Eine Aufstockung der Polizei wäre wahrscheinlich sinnvoller.

Antwort: ... sollte bei überbordenter Kriminalität diskutiert werden.. / Auf was wollen Sie warten ? Soll erst 1,2 mal bei Ihnen auch eingebrochen werden bis sie das verstehen ? Habe Kollegen aus dem Burgenland und die sagen, seit die Grenzen offen sind wird fast jede Woche irgendwo eingebrochen.


Leider sind fast alle Politiker Realitätsverweigerer. Deshalb gilt es Lösungen für Probleme zu finden.

Daher noch einmal die Frage (bitte meine vorherigen Antworten noch einmal durchlesen):

Wie lauten Ihre Vorschläge zur Lösung der Probleme?

Antwort: Siehe oben.

Ich habe jetzt auf Ihre Fragen geantwortet, meine Schuldigkeit (die es nicht gibt) getan und stelle nun auch eine Frage:
Sie wollten ja letztens auch in die Politik einsteigen, und spreche Sie daher als quasi-Politiker an:
Wie lauten eigentlich Ihre Lösungen zu diesen Themen ?

PS.: Wir werden das Thema sowieso nicht lösen, müssen wir auch gar nicht - Wir sind hier grundsätzlich unterschiedlicher Meinung. Ist eben so. Ich sehe das Thema mehr von der praktischen Seite, wie ich es oft erlebe, sehe und von anderen höre (keine FPÖ Wähler, keine Nazis...). Sie sehen das offensichtlich mehr von der theoretischen Seite. Auch ein Ansatz. Sie müssen daher nicht antworten und können von mir aus meine Beiträge herauslöschen, oder haben Sie die richtige Lösung? Das würde mich jedoch dann schon interessieren.

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Bloms, Sonntag, 21. Mrz 2010, 02:32 @ :-/

Sehr geehrte/r :-/!

Warum denn gleich so aufgeregt? Es ist immer wieder erstaunlich, wie bei diesem Thema die Emotionen hochgehen. Da ist Österreich im Vergleich mit anderen Ländern (zB Deutschland) schon ziemlich extrem.

Nehmen Sie das nicht persönlich, aber ich muss auch auf die Einhaltung der rechtlichen Spielregeln im Forum achten. Und Diskriminierung, Verhetzung und gewisse Ausdrucksweisen sind nun mal (aus gutem Grund) nicht erlaubt.

Sie sollten auch bedenken, dass alles, was wir hier diskutieren, Menschen wie Sie und mich betrifft, deren Würde als Mensch zu respektieren und unantastbar ist. Das sind Menschen, die nicht das große Glück hatten, in einem reichen, zivilisierten Land geboren zu sein, und oft im Falle von Konventionsflüchtlingen furchtbares erlebt haben. Versuchen Sie sich einmal in deren Lage zu versetzen (auch wenn Sie in diesem Fall nur Theoretiker sind).

Zum Thema: Natürlich werden wir (und schon gar nicht meine Meinung) die Problematik nicht lösen können. Allerdings können wir in kleinem Rahmen dazu beitragen, dass dieses Thema vernünftig und konstruktiv behandelt wird. Würden das mehr Leute machen, würde wahrscheinlich auch die Politik schneller und besser reagieren.

Ich kann Ihnen daher nur empfehlen, mailen Sie den zuständigen Bundesministern Ihre Meinung. Jeder Staatsbürger hat das Recht Forderungen zu stellen und Missstände aufzuzeigen.

Sie dürften mich falsch verstanden haben, wir sind nicht grundsätzlich verschiedener Meinung. Nur ist die Lösung der meisten Probleme nicht immer so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint. Unzählige Experten zerbrechen sich zu vielen Themen den Kopf, wobei einfache Patentrezepte selten gefunden werden.

Weder ich, noch irgendeine Partei in Österreich, sprechen sich für unbegrenzte Zuwanderung aus. So gerne jeder helfen möchte, Österreich ist nun mal ein kleines Land. Wie gesagt, die Zuwanderungszahlen sind aufgrund unseres restriktiven Fremdenrechtes auf niedrigem Niveau, ebenso die Asylanträge. Was fehlt ist ein einfaches Zuwanderungsmodell/System, das sich am Bedarf und der Qualifikation orientiert (z.B. ähnlich Kanada). Vor allem würde so ein einfach nachvollziehbares System die ausländerfeindliche Stimmung reduzieren (in der Praxis ist das Fremdenrecht jedoch sehr viel komplizierter). Die geltende Quotenregelung ist jedenfalls eher undurchsichtig.

Verpflichtende Deutschkenntnisse vor Schuleintritt brauchen wir nicht diskutieren. Seit vielen Jahren überfällig. Wien hätte auch den in manchen Schulen extrem hohen Anteil an Schülern mit nicht deutscher Muttersprache nie zulassen dürfen. Unglaublich, wie die Politik hier seit Jahrzehnten untätig ist. Verbesserungen in diesem Bereich würden auch den Migrantenkindern sehr zugute kommen.

Laut neuester Fremdenrecht-Änderung müssen Zuwanderer über Deutsch-Kenntnisse verfügen.

Mit der so genannten Integrationsvereinbarung sind Drittstaatsangehörige seit 2006 verpflichten Deutschkenntnisse zu erwerben. Siehe:

http://www.integrationsfonds.at/integrationsvereinbarung/was_ist_die_iv/

Details können Sie im Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz und der Integrationsvereinbarungs-Verordnung nachlesen.

Rechtlich wesentlich schwieriger und bedenklicher ist es, Erwachsene mit Migrationshintergrund zu Deutschkursen zu verpflichten, die schon länger einen Aufenthaltstitel oder gar schon die Staatsbürgerschaft (wobei hier Deutschkenntnisse schon länger gefragt sind) besitzen.

Beispiel:
Zahlreiche Führungskräfte und Mitarbeiter ausländischer Konzerne, die hier Arbeitsplätze schaffen, würden das Land verlassen, sofern sie keine Ausnahmebewilligung als Schlüsselkräfte bekämen. In einer globalisierten Arbeitswelt kann man es auch übertreiben.

Der Anreiz Deutsch zu lernen sollte aber auf jeden Fall gefördert werden.

Zur Kriminalität: Ich möchte auf gar nichts warten, und hätte nicht wie die schwarz-blau-orange Regierung die Polizei kaputt gespart, sondern sie seit dem Fall des Eisernen Vorhanges massiv aufgestockt. Und in weiterer Folge seit 2004 (Ost-Erweiterung) massiv innerhalb der EU auf Maßnahmen gedrängt.

Aber Grenzkontrollen wieder einzuführen, ist aufgrund der EU Verträge (Schengen) schwer realisierbar und wenig Erfolg versprechend. Ich versuche es nochmals zu erklären.

Die Grenzkontrollen entfielen ab der Schengenerweiterung am 22. Dezember 2007.

Sie wissen daher, dass es trotz Grenzkontrollen spätestens seit dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1990 im Burgenland (in der Grenzregion) einen massiven Anstieg der Einbruchskriminalität gab.

Kriminalstatistiken findet man hier:

http://www.bmi.gv.at/cms/BK/publikationen/krim_statistik/start.aspx


[image]

Laut BMI Gesamtkriminalität seit 2003:

Jahr/Angezeigte Fälle

2003 643.286
2004 643.648 (Höchstwert)
2005 605.272
2006 589.495
2007 594.240
2008 572.695
2009 591.597

Laut Rechnungshofbericht über den Assistenzeinsatz des Bundesheeres ist die Kriminalität im Bereich Sachbeschädigungen, Diebstähle und Einbruchsdiebstähle im Einsatzgebiet des BH seit dem Entfall der Grenzkontrollen sogar leicht gesunken (siehe Link unten).

2007: 9.037
2008: 8.924
2009: 8.744

Gestiegen sind in den letzten Monaten laut Zeitungsberichten wieder die Einbrüche, insbesondere in Wien.

Auf unseren Straßen patrouilliert bereits das BH. Ohne viel Erfolg, wie der RH in seinem Bericht kritisiert:

http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2010/berichte/teilberichte/bund/bund_...

Obwohl ich dabei geteilter Meinung bin, da auch der RH festhält, dass "für die Beurteilung möglicher präventiver Wirkungen des Assistenzeinsatzes die Messgrößen fehlen", und aus dem Umfeld des BH zu hören ist, dass sich die Einbrüche auf Ortschaften verlagern, wo das BH nicht stationiert ist.

Nachdem die Grenzkontrollen schon in der Vergangenheit die Kriminalität nicht verhindern konnten, ist daher nicht anzunehmen, dass neue Grenzkontrollen viel bringen würden. Abgesehen davon, dass man die rund 750 Beamte der ehemaligen Grenzkontrolle gerade (verspätet) anderwärtig eingegliedert hat.

Und, wie gesagt, gegen Banden im Inland helfen Grenzkontrollen schon gar nichts.

Da müssen Sie sich schon bessere Vorschläge einfallen lassen.

Der Anspruch auf Sozialleistungen sollte strenger kontrolliert werden? Dagegen ist nichts einzuwenden. Allerdings ist zu erwarten, dass die Mehrkosten für die erforderlichen Beamten ebenfalls kritisiert werden.

Die Zweiklassenmedizin existiert leider schon seit Jahrzehnten, und ist vielmehr Resultat des Sozialversicherungssystems, als der Zuwanderung. Gestern wieder ein Artikel dazu:

http://derstandard.at/1268700983793/Burnout-bei-Aerzten-Zwang-zur-Fliessbandmedizin

Das Kindergeld sollte primär Kindern zugute kommen. Daher ist es irrelevant, wie lange die Eltern gearbeitet haben. In der Generation Ihrer Eltern haben sehr viele Mütter nicht gearbeitet und trotzdem Familienbeihilfe bezogen. Soweit ich den Begriff "Sozialsystem" verstehe, dreht es sich dabei nicht um Gerechtigkeit, sondern mehr um Absicherung, Hilfeleistung und eine gewisse Umverteilung zur Schaffung menschenwürdiger Existenzbedingungen und Chancengleichheit (kann ein Soziologe sicher besser erklären).

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozial

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialsystem

Erst vorgestern gab es wieder Kritik (ausgehend, glaube von einer Wifo-Studie) an der Unwirksamkeit des Familienrechtes und der neuen Familienförderung. Die Vorschläge zur Verbesserung waren jedoch nicht gerade berauschend, und wie den Kommentaren zu entnehmen war, kann man es offenbar ohnehin niemand recht machen. Die Diskussion wird daher noch lange andauern.

Ihre Kritik läuft hingegen darauf hinaus, Immigranten erst nach einer gewissen Aufenthaltszeit Sozialleistungen bzw. Familienbeihilfe auszubezahlen. Oder die Höhe der Familienbeihilfe an die Versicherungsdauer bzw. Beschäftigungsdauer zu binden.

Abgesehen davon, dass derartige Regelungen hinsichtlich Sozialsystem im Allgemeinen kaum mit unserer Verfassung (Gleichheitssatz) und den Menschenrechten zu vereinbaren wären, kann es wohl nicht das Ziel sein, Kinder in größerer Armut aufwachsen zu lassen. Das wäre der Erziehung, Bildung und Deutschkenntnisse der Kinder wohl kaum förderlich.

Vielleicht wäre eine derartige Regelung gerechter im Sinne eines reinen Versicherungssystems, aber von "sozial" oder "Sozialsystem" kann man dann nicht mehr sprechen. Im Übrigen, wie gerecht (und sozial) ist es, einem Multimillionär Familienbeihilfe zu bezahlen?

Und des Weiteren werden die 190.201 Kinder, für die Familienbeihilfen an Ausländerinnen und Ausländer bezahlt werden, bei insgesamt 1,82 Millionen Familienbeihilfen nicht sehr ins Gewicht fallen (Stand 2008):

Quelle:

http://www1.arbeiterkammer.at/taschenbuch/tbi2009/seite_301.htm

Nachdem ich weder ein Fremdenrechts- (das in den letzten Jahren unzählige Male novelliert wurde), noch ein Asylrechtsexperte bin, kann ich zum Thema Asyl nur soviel sagen (Juristen mögen mich verbessern):

Soweit ich weiß, besteht laut Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention das Recht, in jedem Land um Asyl anzusuchen.

Innerhalb der EU regelt jedoch die so genannte Dublin-Verordnung (seit 2003) die Rückführung von Asylantragstellern in sichere Ersteinreiseländer. Ebenso gilt die Drittstaatsicherheit. Das heißt, wenn die Asylwerber über sichere Nachbarländer eingereist sind, werden sie ohnehin dorthin zurückgebracht.

Momentan wird an einer neuen Dublin II Verordnung 2008/0243/COD gearbeitet:

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2008:0820:FIN:DE:PDF

Was zur Folge hatte, dass die Asylverfahren in Österreich zurückgegangen sind. Mit ein Grund sind auch die endlich beschleunigten Asylverfahren. Laut Zeitungsberichten sind in Traiskirchen nur mehr 370 Menschen, die einen Asylantrag gestellt haben (in Spitzenzeiten weit über 1000). Allerdings muss berücksichtigt werden, dass jeder Mensch der innerhalb der EU eine Aufenthaltsgenehmigung erhält, sich über kurz oder lang (glaube momentan fünf Jahre) innerhalb der EU frei bewegen darf. Und die Anzahl der Asylanträge ist natürlich auch abhängig von internationalen Krisenherden.

Wie Sie wissen, ist die Niederlassungsfreiheit (Freizügigkeitsrechte) einer der Eckpfeiler der EU (siehe Freizügigkeitsrichtlinie 2004/38/EG). Da und dort sind noch einige Ausnahmebestimmungen und Übergangsregelungen (bis 2011 und 2015) in Kraft. Langfristig werden diese jedoch fast alle fallen. Die Wanderungsbewegungen werden daher größtenteils innerhalb der EU stattfinden. Bereits heute sind über 25 % der in Wien wohnenden mit ausländischer Herkunft EU-Bürger.

Somit werden Asylrecht und Niederlassungsbestimmungen heute größtenteils von der EU vorgegeben (siehe auch RL 2008/115/EG, 2005/85/EG). Das heißt, Österreich muss seine internationale Verantwortung bezüglich Asyl wahrnehmen, und kann nur auf eine angemessene Aufnahmequote drängen. Die EU Länder mit EU Außengrenzen werden jedoch auch darauf pochen.

Die Asylzahlen in der EU finden Sie bei Eurostat:

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_OFFPUB/KS-SF-09-092/EN/KS-SF-09-092-EN.PDF

Österreichisches Asylwesen unter:

http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Asylwesen/statistik/start.aspx

Grafik BMI:


[image]

Straffällige Asylwerber sofort ausweisen? Sie werden doch nicht den Forderungen einiger Kärntner Landespolitiker auf den Leim gehen?

Ohne Zweifel wird oder wurde der Asylwerber-Status von findigen Kriminellen missbraucht, wie auch anhand der hohen Zahlen strafverdächtiger Asylwerber im Jahr 2008 abzulesen ist.

Aber wir leben immer noch in einem Rechtsstaat, in dem nicht einfach Menschen willkürlich deportiert werden können. Die Rechtssprechung obliegt den Gerichten, und ein Asylwerber hat die gleichen Rechte wie ein Österreicher. Das heißt, die Frage ob jemand eine Straftat begangen hat, muss ein Gericht klären. Alles andere wäre ein grober Verstoß gegen die Genfer Flüchtlingskonvention und die Europäische Menschenrechtskonvention (die im Verfassungsrang steht). Und seine Strafe sollte ein rechtskräftig Verurteilter eigentlich auch in Österreich verbüßen.

Wie stellen Sie sich das in der Praxis vor? Eine verfolgte Flüchtlingsfamilie wird in ihr Heimatland abgeschoben, wo ihnen Folter und Mord drohen, weil einer ihrer jugendlichen/älteren Kinder einen Ladendiebstahl begangen hat oder der Vater in eine Rauferei verwickelt war. Das wird wohl kein zivilisiertes Land zulassen.

Laut der Fremdenrechtsnovellierung im letzten Jahr, über die vor ein paar Monaten heftigst diskutiert wurde, da sie bereits haarscharf an einem Menschenrechtsverstoß vorbeischrammt, werden nun Asylverfahren bei Straffälligkeit beschleunigt/vorgezogen. Trotzdem muss ein ordentliches Gericht über die Straffälligkeit entscheiden, und sollte der Asylantrag abgelehnt werden, darf nur in ein sicheres Land abgeschoben werden.

Die Rechtslage und völkerrechtlichen Verpflichtungen sind eben doch etwas komplizierter, als sich das mancher populistischer Politiker vorstellt. Hier ein Überblick (darüber hinaus besteht eine ganze Bibliothek mit Entscheidungen des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes und des VfGH):

http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Asylwesen/rechtsgrundlage/start.aspx

Einen guten Überblick über die rechtlichen/völkerrechtlichen Grundlagen und das Asylwesen geben die Unterlagen zur letzten Fremdenrechtsnovelle, wenn Sie sich ernsthafter mit der Thematik beschäftigen wollen.

http://www.bmi.gv.at/cms/BMI/aus_dem_inneren/files/Fremdenwesen.pdf

Die Feststellung von Frau Fekter, wir würden nun auf einmal kein neues Asylzentrum benötigen, nachdem sie monatelang hinter dem Rücken der Bevölkerung von Eberau unerbittlich dafür gekämpft hat, erscheint doch etwas seltsam. Momentan sind die Asylanträge auf niedrigem Niveau, jedoch kann sich das im Falle eines internationalen Krisenherdes schnell ändern.

Viel vernünftiger erscheint der Vorschlag des Traiskirchner Bürgermeisters, der für eine Verteilung der Asylwerber auf ganz Österreich plädierte, und breite Zustimmung von vielen NGOs erhielt.

http://derstandard.at/1262208885419/Traiskirchner-Buergermeister-Kleines-Erstaufnahmeze...

Zudem beweist insbesondere das Gemeinderatswahl-Ergebnis von Traiskirchen, wie überzogen die Asyldiskussion ist. Der oben erwähnte langjährige SPÖ Bürgermeister hält 69 % der Stimmen, wohingegen die FPÖ in Traiskirchen auf 9,4 % kommt. Also, so groß kann die Furcht vor Asylwerbern nicht sein.

Es bestreitet auch niemand, dass wahrscheinlich ein recht großer Teil der Asylwerber Wirtschaftsflüchtlinge sind (so genau wird man die Beweggründe nie feststellen können, und wer würde nicht versuchen aus einem Land zu flüchten, in dem er hungert). Ihnen dürfte jedoch nicht bekannt sein, wie (zu) restriktiv Asylanträge heute geprüft werden. Nur ein Bruchteil der Asylwerber erhält den Flüchtlings-Status und eine langfristige Aufenthaltsbewilligung.

Mit der Kritik an der Wirtschaft, kommen Sie dem Kern der Problematik schon etwas näher. Es war die Wirtschaft (Großkonzerne), die auf eine vorschnelle EU Erweiterung drängte, und nach billigen Arbeitskräften gierte. Auf den ersten Blick erscheint die Forderung der Wirtschaft nach mehr ausländischen Arbeitskräften bei 400.000 Arbeitslosen natürlich nicht gerechtfertigt und ist in der Wirtschaftkrise ohnehin hinfällig. Auf der anderen Seite lässt sich aus einem Bauarbeiter nicht so schnell ein Metallfacharbeiter, und aus einem Bäcker nicht über Nacht ein Schweißer machen.

Fakt ist auch, dass viele Österreicher viele Jobs einfach nicht annehmen wollen. Und da fängt die Scheinheiligkeit an. Die Bau- und Baunebengewerbe-Branche, Teile der Industrie, das Reinigungsgewerbe, Spitäler, Pflegebereich usw. müssten ohne ausländische Arbeitskräfte zusperren. Aber dann über Ausländer (juristisch Fremde) herziehen.

Die Zuwanderungsquote in Österreich wird jährlich durch eine Verordnung der Bundesregierung festgelegt.

Laut Niederlassungsverordnung 2010:

http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20...

dürfen 8145 Menschen zuwandern (dem stehen jedoch die Wegzüge gegenüber, zB 2008 insgesamt 75.638, immerhin rund 400.000 Österreicher wohnen im Ausland).

Davon sind ca.
2450 Schlüsselkräfte (das sind die hoch qualifizierten),
4905 Familienzusammenführungen, und der Rest sonstige Gründe.

Weiters 7500 Saisonarbeiter (Tourismus, usw.), und (Fehlerberichtigung),
7500 Erntehelfer.

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/517769/index.do

Angesichts dieser Zahlen kann wohl kaum von einer Einwanderungswelle gesprochen werden. Das bedeutet viel Lärm um nicht viel.

Österreich war schon zu Zeiten der Monarchie ein Vielvölkerstaat.

Hohe Zuwanderung gab es:

a) aufgrund diverser Krisen in unseren Nachbarländern (Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien), teilweise internationale Krisen

b) wegen Arbeitskräftemangel (Gastarbeiter ab den 1960ern)

c) weil die Österreicher diverse Knochenjobs nicht selber machen wollen

d) die Wirtschaft billige Arbeitskräfte braucht

Wussten Sie, dass Österreich (ähnlich Deutschland) in den 1960er Jahren Rekrutierungsbüros und Anwerbeabkommen mit diversen Ländern, wie u. a. der Türkei und Jugoslawien, zur Anwerbung von Arbeitskräften, unterhielt? Wie der ehemalige Bundeskanzler von Deutschland, Helmut Schmidt (SPD), erst vor kurzem in einem Interview meinte, ging schon diese Gastarbeiterpolitik (manche nennen es moderne Sklavenarbeit) völlig daneben.

Sehr interessante, wirklich lesenswerte Zusammenfassung:

http://www.politikberatung.or.at/typo3/fileadmin/02_Studien/8_Migration/zuwanderungnach...

So, und jetzt erklären Sie mir, welcher "gute" Mensch oder Realitätsverweigerer für die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Österreich verantwortlich sein soll (jeder der schon einmal eine Regierungspartei wie ÖVP, SPÖ, FPÖ oder BZÖ gewählt hat, oder jeder der für den EU-Beitritt gestimmt hat, oder wir alle?), und wozu die ganze Ausländerhetze gut sein soll.

Aber beschäftigen Sie sich nicht zu viel mit dem Thema, sonst kommen Sie womöglich noch in die Verlegenheit, dem Verein von Ute Bock etwas zu spenden.

Mit freundlichen Grüßen.

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alles was recht ist

Danke, Montag, 22. Mrz 2010, 20:58 @ Bloms

war wieder einmal sehr gut aufgearbeitet...:goodpost:

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alles was recht ist

:-/, Montag, 22. Mrz 2010, 23:10 @ Bloms

Sehr geehrte/r Hr. Bloms,

wie immer wunderbar mit Statistiken und Zahlen belegt, wirklich brilliant, jedoch bringt uns das keinen Schritt weiter. Ich drucke das ganze aus und leg das meiner Bekannten aus Wien 10 vor, die sich kürzlich um einen Volksschulplatz für Ihren Sohn bemüht hat und nun eine andere Schule sucht, wo kein über 80% Migrantenanteil zu erwarten ist. Wird schwer werden und sie wird Ihr Schreiben wahrscheinlich kommentarlos in die Tonne treten weil es Ihr nicht die Spur mit ihrem Problem weiterhilft.

Aber ich sehe Licht am Ende des Tunnels und lese passagenweise heraus, dass sie zumindest nicht alles so naiv "zuckerlrosa" sehen, wie so mancher Grünpolitiker. ;-)

Es ist vollkommen egal, welche Partei hier massiv versäumt hat die richtigen Schritte zu setzen, skurillerweise nahm die Einwanderung zu blau/schwarzen Zeiten tatsächlich mehr zu, als vor und nach deren Ära.
Fakt ist, dass offensichtlich jetzt der Hahn (glücklicherweise) mehr zugedreht wird und die Asylanträge sinken. Das ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

Natürlich ist das eine emotional geführte Diskusssion, die man nicht nur mit nackten Zahlen führen kann (jeder der einmal eine Statistik erstellt hat, weiss das man manches besser darstellen kann als es eigentlich ist.) . Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht und Zustände sieht, die sich nicht mit Ihren Zahlen decken, dann regen einem die Zahlenspielereien nur auf.
Setzen Sie sich einmal in die Schwangerenambulanz im SMZ-Ost und zählen Sie durch wieviele (Alt-)Österreicher und wieviele Migrantenfamilien dort warten. Damals waren meine Frau und ich die Einzigen , vielleicht mit einem anderen Paar die zwei einzigen (!) Österr. dort. Mein FAss zum überlaufen hat einmal eine Situation gebracht, als im Wartesaal kein Platz mehr frei war, 3 Nicht-Österreicher-Männer breit auf Ihrem Ars... sitzen sinnlos mit dem Handy herumgespielt haben und 2 Hochschwangere einfach stehen haben lassen. Natürlich enstand eine Diskussion und natürlich wurde blöd zurückgeredet. Aber wie wollen Sie einem Deutsch-Analphabeten erklären, dass hinter ihm ein riesiges Schild aufgehängt ist " Bitte den Platz Schwangeren überlassen" ....

Leider hatte ich schon mehrere negative Erfahrungen mit nicht-Österreichern, kann Ihnen viele weitere Beispiele bringen - das ist eben das reale Leben ausserhalb von Statistiken...

Abschließend möchte ich noch sagen, wer uns hier seit Generationen lebenden Menschen, nicht mit demselben Respekt begegnet, wie er ihn selbst erwartet, darf sich nicht wundern wenn man sich demjenigen abweisend gegennüber verhält. Wer hier leben möchte, muss unsere Kultur/Gesetze akzeptieren, soll keine Sub-Gesellschaft aufbauen und soll auch unsere Religion akzeptieren. Sonst wird das nix - sehen sie nach Berlin oder nach Paris. ich hoffe, wir kriegen hier noch die Kurve...

Vielleicht neben Sie aus dieser Diskussion noch mit, dass nicht jeder der Missstände aufzeigt, automatisch ein Nazi ist (so wie manche Parteien sich das gerne leicht machen um Diskussionen aus dem Weg zu gehen) und, dass man auch nicht unbedingt ein FPÖ Sprachrohr ist.

Und lassen Sie mich mit Fr. Bock in Ruhe.. brrrrr.

Schönen Abend.

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alles was recht ist

Willi, Mittwoch, 24. Mrz 2010, 15:56 @ :-/

Mir machen die Hundespinner respektive Kampfhunde mehr Sorgen wegen der Kinder, als ein paar Zuwanderer mehr oder weniger.
Die Geschichte ist kein Einzelfall, das hört man dauernd wie Hundebesitzer ausrasten. Ich habe das auch mehrere mal erlebt.


Bezirksblatt Gänserndorf


Mit Hund Anrainer bedroht
(24.03.10) Für viele Halter ist der Hund ihr Ein und Alles. Anrainer sehen dies häufig anders, vor allem wenn sich die Hundehalter nicht an die gesetzlichen Vorschriften halten. So geschehen am 16. und 23. Jänner in Deutsch-Wagram.
DEUTSCH-WAGRAM/KORNEUBURG (mr). Eine 60-jährige Anrainerin wies den 45-jährigen Halter eines Hundes, der nach dem NÖ Hundehaltegesetz als Hund mit erhöhtem Gefährdungspotential gilt, auf seine Verpflichtung hin, die im Ortsgebiet hinterlassenen Exkremente des Tieres zu beseitigen. Der Halter drückte sie gegen einen Zaun und schrie: „Das geht dich gar nichts an. Ich hau dich über den Zaun und den Hund auf dich drauf“.
Eine Woche später war die Frau neuerlich spazieren und vereinbarte mit ihrem 57-jährigen Gatten, einem Bundesheeroffizier, dass er ihr entgegenkommen solle. Dabei bemerkte ihr Gatte, dass der Hund neuerlich ohne Leine und Beißkorb auf der Straße herumlief und sein Geschäft verrichtete. Mit einer Kamera machte er Aufnahmen. Das führte zu einer neuerlichen Bedrohung durch den Halter. Er hob den knurrenden Hund hoch und hielt ihn dem Offizier vors Gesicht. Das Tier müsste nach dem NÖ Hundehaltegesetz im Ortsbereich immer mit Maulkorb und Leine geführt werden

Abwehr mit Pfefferspray
Der Offizier wehrte die Bedrohung mit Pfefferspray auf die Schnauze des Hundes ab. Der Hundehalter bewaffnete sich mit einem Holzstamm und lief auf den Offizier zu. Dabei brüllte er: „Ich hau’ dich nieder, ich bring’ dich um“. Dieser wehrte mit einer Hand den Angriff ab und sprühte mit der anderen dem Halter Pfefferspray ins Gesicht.
Sowohl der Halter, wie auch der Offizier mussten sich vor dem Richter des Landesgerichtes Korneuburg verantworten.
Das Urteil
Freispruch wegen Körperverletzung für den Offizier – klare Notwehrsituation, argumentierte der Richter. Verurteilung des Hundehalters wegen gefährlicher Drohung zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro davon die Hälfte bedingt für eine Probezeit von drei Jahren. Der Verurteilte erbat Bedenkzeit – das Urteil ist daher nicht rechtskräftig!
Ihre Meinung hinzufügen ...


Original von http://www.meinbezirk.at/Gaenserndorf/bez_25/channel_1-1-16/chsid_1/uid_4674/id_669038

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alles was recht ist

:-O, Mittwoch, 24. Mrz 2010, 23:06 @ Willi

Na Servus, das sind ja Zustände wie im Wilden Westen... :-O
Also wenn jemand meine Frau gegen einen Zaun drückt und anbrüllt, vielleicht auch noch den Hund auf Sie hetzt - gibt´s nur eines: Die 144 anrufen für den Hundehalter und die Tierkörperverwertung für den Hund... ;-))
Kluge Entscheidung vom Richter, wird den Rabiaten und seinem Hund aber nicht auf Dauer beeindrucken ...

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alles was recht ist

Mann, Mann, Mittwoch, 24. Mrz 2010, 23:26 @ :-/

gibt's ja net, lesen sollt man auch als Inländer lernen. Hallo, hallo, keiner sagt Nazi zu einem Kritiker....
heee, da wär i ja der Obernazi....F.R.E.C.H.H.E.I.T..!!!!!so eine Unverschämtheit aber auch...rotwerd...

keiner sagt Nazi zu einem Kritiker.....nur zu Typen die deppate Stammtischparolen vom 3. Lager rauswürgen und von nix einen blassen Schimmer haben.

brrrrr....so a Stammtischgebrabbel....da wird mir noch der Hund im Kochtopf verrückt....ochh ist ein Ausländer böse zu dem Kleinen gewesen.... und jetzt schmollt er, und strampft und heult sich die Backe voll.
Den Keinen solltens mal Schnellbahn..na besser U-Bahn fahren lassen. Glaubst da steht a verzogener Gschropp auf, wenn eine Schwangere zusteigt....net einmal wenn a Omi am Stock mit drei Gipshaxen herumhumpelt.

Geh in a Privatklinik, wennst den Anblick von Armut net ertragen kannst....na aber echt...alles was recht is...sowas...empörungheuchel....kopfschüttel

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alles was recht ist

Bloms, Freitag, 26. Mrz 2010, 03:12 @ :-/

Sehr geehrte/r :-/!

Welche Diskussion? Aus dieser "Diskussion" werde ich gar nichts mitnehmen, da ich das Wiederholen von festgefahrenen Vorurteilen ihrerseits, nicht als Diskussion erachte. Kein ernstzunehmender Mensch oder Partei in Österreicher bezeichnet Leute, die Missstände aufzeigen als Nazis. Ganz im Gegenteil, jeder Staatsbürger hat das Recht (und eigentlich die Pflicht) Missstände aufzuzeigen. Nennt sich Petitionsrecht (unter anderen) im Staatsgrundgesetz und ist sohin in der Verfassung verankert.

Es war nicht zu erwarten, dass Zahlen, Fakten und Informationen etwas gegen Fremdenfeindlichkeit bewirken. Ihre Meinung scheint mir eher persönlichen Befindlichkeiten und Erfahrungen geschuldet, als der tatsächlichen Sachlage. Und persönliche Erfahrungen im SMZ-Ost sind auf jeden Fall viel repräsentativer als beispielsweise Statistiken des Innenministeriums. Na sei’s drum, dann erweitere ich Ihr Weltbild mit einer höchst repräsentativen eigenen Erfahrung. Als ich mit offenen Augen im SMZ-Ost war, habe ich fast nur Krankenschwestern mit Migrations-Hintergrund gesehen. Alle waren überaus freundlich, kompetent und lustig, und sprachen ausgezeichnet Deutsch. Und, wie viel sagt das über das gesamte Personal des SMZ-Ost aus?

Sie werden es nicht glauben, ich habe auch schon schlechte Erfahrungen mit Ausländern gemacht (zumeist im Ausland), und noch weniger werden Sie mir glauben, dass ich auch schon viele schlechte Erfahrungen mit Österreichern, Wienern, Vorarlbergern, Kärntnern, und überhaupt allen Bundesländern gemacht habe. Furchtbar, nicht? Wie lösen wir dieses schreckliche Problem?

Weder bin ich berufen, noch ausreichend bewandert, noch qualifiziert, um das Wiener Pflichtschulwesen zu reformieren. Da muss sich Ihre Bekannte aus Favoriten schon an Wiener Gemeindepolitiker und den Stadtschulrat wenden. Im Herbst steht es jedem Wiener zudem frei, eine andere Schulpolitik zu wählen (wie schon bei den vergangenen Wiener Wahlen, denn der hohe Anteil an Migrantenkindern in einigen Wiener Schulen ist seit mindestens einem Jahrzehnt bekannt). Lösungsansätze gäbe es, wie erwähnt, mehrere. Die Wiener Bevölkerung muss sich nur dafür einsetzen.

Ein hoher Anteil von Kindern mit Migrations-Hintergrund in Schulklassen bedeutet heute nicht zwangsläufig ein hohes Maß an Sprachdefiziten. Zumal seit 2008 mit dem Wiener Fördermodell 1+1 Sprachförderung in Kindergärten und Vorschulen betrieben wird, und laut Häupl rund 25 Prozent der Kinder eines Jahrgangs Förderbedarf haben (ohne Gewähr).

http://www.stadtschulrat.at/aktuell/detid103/off30

http://wien.orf.at/stories/352386/

Und den Artikel, dass Migranten (Zuwanderer über zwei Generationen) eine bessere Ausbildung, als der österreichische Durchschnitt besitzt, sollten Sie mit offenen Augen lesen:

http://wien.orf.at/stories/351995/

Ohne die sicher vorhanden Sprachdefizite beschönigen zu wollen, sollte sich Ihre Bekannte aus Favoriten vielleicht näher informieren.

Weder ich noch die meisten Grünpolitiker (die ich nicht verteidigen muss), haben je "zuckerlrosa" Ansichten vertreten, sofern es sich um Asyl- und Zuwanderungspolitik handelt.

Es geht vielmehr um einen verschiedenartigen Zugang und Sichtweisen zu gewissen Problemfeldern, wie demographische Entwicklung, wirtschaftliche Entwicklung und zB Europäische Integration. Die Einen (zu denen auch ein Teil der Wirtschaft zählt, die wohl kaum "zuckerlrosa" denken) sehen in einer hohen Zuwanderung große Chancen und auch wirtschaftliche Notwendigkeiten (Stichwort Pensionen, Überalterung), die Anderen orten große Gefahren. Diese Argumente gilt es gegeneinander abzuwägen. Meines Erachtens fehlen noch zahlreiche Informationen, um sich ein endgültiges Urteil bilden zu können. Wobei natürlich langfristige Prognosen (siehe Wirtschaftskrise) immer mit Vorsicht zu genießen sind. Auf jeden Fall sind das komplexe Problemstellungen, die nicht einfach zu lösen sind.

Unterstellen Sie daher nicht ständig anderen Menschen, dass sie dumm oder naiv (zuckerlrosa, Gutmenschen) wären, nur weil Sie andere Ansichten vertreten.

Selbstverständlich sollten sich Menschen ungeachtet ihrer Nationalität mit Respekt begegnen. Ausländer als Menschen zweiter Klasse anzusehen, wird den gegenseitigen Respekt jedoch wohl kaum fördern.

Überlegen Sie einmal, wie viele Österreicher im Urlaub im Ausland die sprichwörtliche Sau rauslassen, und keinerlei Respekt zeigen.

Die Lösung wäre daher, Menschen nach ihrem Verhalten zu beurteilen, und nicht, ob sie Ausländer oder Inländer sind.

Mit freundlichen Grüßen.

PS: Ute Bock hat mehr Mumm, als wir alle zusammen. Nachdem sogar der Industrielle und STRABAG Eigentümer Hans Peter Haselsteiner Millionen an diesen Verein gespendet hat, würden Sie sich in guter Gesellschaft befinden.

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alles was recht ist

:-/, Sonntag, 28. Mrz 2010, 23:23 @ Bloms

S.g. Hr. Bloms,
als Mann aller Zahlen und Fakten und mit wikipedia als Browser-Startseite, wird nicht entgangen sein, dass bei den letzten Wahlen eine ÖVP, eine FPÖ stetig hinzugewinnt (Bundesland bezogen, nicht einzelne Gemeinden) und eine SPÖ und (zu meiner besonderen Freude - :) ) die Grünen ständig mit einem mehr oder weniger dicken Minus die Wahlen genauso stetig verlieren. Oder anders gefragt, warum verlieren Parteien die dem linken Lager zugehörig sind momentan mehr als welcher die mitte rechts oder rechts angesiedelt sind ? Offensichtlich denken andere ebenso wie ich.
Bin schon auf das Ergebnis der Wien Wahl gespannt. Sollte dort die SPÖ zulegen und die angesprochenen mitte rechts Parteien verlieren, nehme ich alles zurück. :-))

Es ist sinnlos hier weiter zu diskutieren, unsere Meinungen sind hier komplett entgegengesetzt. Schade um Ihre und meine Freizeit.

PS: Sie sind doch der Mann der Zahlen. Vielleicht können Sie auflisten, was eine Familie Z. aus OÖ bereits dem Steuerzahler gekostet hat (x Verfahren, Betreuung Caritas,...) ?

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alles was recht ist

Was bei den GAANZ RECHTEN fehlt, Dienstag, 30. Mrz 2010, 21:08 @ :-/

ist Hirn! Menschlichkeit! Akzeptanz! Toleranz! Anders sein zulassen können! Nicht so sein müssen wie sie es sind!

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alles was recht ist

:-/, Mittwoch, 31. Mrz 2010, 23:12 @ Was bei den GAANZ RECHTEN fehlt

ist Hirn! Menschlichkeit! Akzeptanz! Toleranz! Anders sein zulassen können! Nicht so sein müssen wie sie es sind!

Naja, wenn Sie so ein guter Freund von Asylwerbern sind und Menschlichkeit ! Akzeptanz! Toleranz ! Hirn ! schreien , dann rufen Sie und Ihre Gleichgesinnten doch eine Unterschriftenaktion ins Leben - "Asylzentrum Deusch-Wagram - ja das wollen wir !" .

Fekter sucht eh (einmal mehr, einmal weniger, einmal mehr, einmal...) einen neuen Standort seit die Burgenländer ihr die Rute ins Fenster gestellt haben, und würde über Ihr Angebot sehr erfreut sein...

Angeblich gibts da auch einen Haufen Arbeitsplätze die neu entstehen, das würde die Gemeindepolitiker besonders freuen, auch mehr Polizisten würde man stationieren (siehe Traiskirchen).

Als Standort würde ich die 3. Siedlung vorschlagen, Nähe Bahnhof - scheint mir sehr geeignet.

Also nehmen Sie sich ein Herz und zeigen Sie aktive Menschlichkeit !
Meine Unterschrift haben Sie !

... bin aber gespannt was da die anderen über 7900 Einwohner dazu sagen. ;)

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alles was recht ist

Asylzentrum, Donnerstag, 01. April 2010, 21:56 @ :-/

:ok: bin dafür!!! ...Gemeindeamt räumen und was gscheites draus machen.

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alles was recht ist

Deutschkurse für Inländer?, Mittwoch, 31. Mrz 2010, 22:41 @ :-/

Hirn einschalten!!!

!!!!!!!!!, Mittwoch, 07. April 2010, 23:52 @ :-/

So ein Schmarrn!!!

Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber, oder wie?
Das rechte Lager ist genauso für Zuwanderung!!!! Na und???? Nur die rechtsradikalen Intelligenzbefreiten haben von nix eine Ahnung.

http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report/episodes/1333253-Report/1334749-Oesterreich-o...

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Hirn einschalten!!!

:-/, Freitag, 16. April 2010, 21:45 @ !!!!!!!!!

So ein Schmarrn!!!

Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber, oder wie?
Das rechte Lager ist genauso für Zuwanderung!!!! Na und???? Nur die rechtsradikalen Intelligenzbefreiten haben von nix eine Ahnung.

http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report/episodes/1333253-Report/1334749-Oesterreich-o...

Upps ! Habe fast vergessen mein Hirn einzuschalen ! Danke, dass Sie mich daran erinnert haben. :)
Es geht nicht um Zuwanderung ja/nein. Es geht darum wieviel verträgt/braucht ein Land wie Österreich. Österreich soll sich bitte schon aussuchen dürfen wenn es um Zuwanderung geht (also nicht um Asyl, manche verwechseln das leider gerne ... ), wer hierher kommen kann und wer weg bleiben sollte (straffällige Anwärter, Menschen die hier keine Chance auf Beschäftigung haben und sofort arbeitslos sind und dann dem Staat auf der Tasche liegen).
Mich stören auch Menschen die z.B. kürzlich im ORF / "Club2" zum Thema Integration an einer Diskussionsrunde teilnehmen und stolz behaupten sie seien bestens integriert, im gleichen Satz aber erwähnen, nur türkische Veranstaltungen, Clubbings etc. zu besuchen und fast ausschließlich unter Landsleuten zu bleiben. Mit anderen Worten auf die österreichischen Kultur/das Volk schei**en. Ich finde es hat auch nichts mit Integration zu tun im Fernsehen eine Bank zum "Integrationspreis" stolz zu zeigen, die als Service anbietet, Migranten in deren Landessprache zu bedienen. Das ist bestenfalls ein nettes Service dieser Bank aber als Beitrag zum "Integrationspreis" eine glatte Themenverfehlung. ;-) Anderes Beispiel: Häupl möchte in Wien eigene Schulen nur für Türken. :-D Ist das der richtige Weg ??

Ich bin mir sicher, wenn es darum ginge über ein mögliches Asylzentrum in Wagram abzustimmen, wären Sie auch einer der vielen die mit "Nein" stimmen würden. Und ? sind Sie dann rechtsradikal ?
Man muss einfach unsere alteingesessenen Leute verstehen, die mit der Problematik "Parallelgesellschaft", "Integrationsunwilligen" von der Regierung alleine gelassen werden.
Wenn man damit nicht tagtäglich konfrontiert ist, wie Sie offensichtlich, kann man sich leicht hinstellen und auf heile Welt spielen. Sie haben offensichtlich keine Ahnung vom realen Leben.
Wählen Sie in Zukunft grün - ist für Sie die richtige Partei, dort sind Sie gut aufgehoben. ;-)
Übrigens: Bin kein FPÖ Vetreter.

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Hirn einschalten!!!

sporty2232, Sonntag, 18. April 2010, 13:47 @ :-/

@:-/ Danke, Sie sprechen mir aus der Seele - kann nur beipflichten !!

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!!!!!!!!!!!!!!!!!, Sonntag, 18. April 2010, 14:08 @ :-/

Schmarrn hoch zwei!!!

Wer soll Zuwanderer aussuchen?? Sie??? Gegen ein Asylzentrum mit vernünftigen Belegungszahlen im Verhältnis zu den einwohnern in DW habe ich nichts dagegen.
Was für Zuwanderung eigentlich?? Die Zahlen gehen gegen Null, in der EU kann sich jeder aufhalten, wo er will. So what???

Schon vergessen:

Laut Niederlassungsverordnung 2010:

http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20...

dürfen 8145 Menschen zuwandern (dem stehen jedoch die Wegzüge gegenüber, zB 2008 insgesamt 75.638, immerhin rund 400.000 Österreicher wohnen im Ausland).

Davon sind ca.
2450 Schlüsselkräfte (das sind die hoch qualifizierten),

4905 Familienzusammenführungen, und der Rest sonstige Gründe.

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:-/, Montag, 19. April 2010, 22:19 @ !!!!!!!!!!!!!!!!!

Schmarrn hoch zwei!!!

Wer soll Zuwanderer aussuchen?? Sie??? Gegen ein Asylzentrum mit vernünftigen Belegungszahlen im Verhältnis zu den einwohnern in DW habe ich nichts dagegen.
Was für Zuwanderung eigentlich?? Die Zahlen gehen gegen Null, in der EU kann sich jeder aufhalten, wo er will. So what???

Sie haben "keine Ahnung 2.0":
Bevor Sie so ein Zentrum hier befürworten sprechen Sie z.B. mit den Traiskirchner Einwohnern. Die können Ihnen erzählen wie das so ist. Es gab vor nicht allzulanger Zeit (oder gibt noch immer ) dort beispielsweise einen eigenen Wachdienst vorm Billa Supermarkt und eine eigene Bürgerpatrouille wegen Übergriffe im Supermarkt und gegenüber der Bevölkerung. Das wollen Sie auch für Wagram ???
Beschäftigen Sie sich bitte etwas intensiver mit so einem heiklen Thema. Das Internet ersetzt keine persönlichen Erfahrungen ;-) Sprechen Sie mehr mit Leuten... :-D

Ich schrieb übrigens, wenn Sie lesen könnten, nicht von EU-Bürgern sondern von türkischen Zuwanderern.
Ist die Türkei in der EU ???
Zuwanderung ist grundsätzlich nichts Schlechtes, aber wozu bitte wollen Sie die österreichische Bevölkerung mit irgendwelchen Leuten langfristig "austauschen" die kulturell überhaupt nicht zu uns passen, und größtenteils auch nichts mit uns zu tun haben wollen ???
Wenn sich österr. Familien mehr Kinder leisten könnten, würde es auch mehr Kinder - d.h. Bevölkerungszuwachs - geben.
Wir sind grundsätzlich Österreicher und erst in zweiter Linie EU-Bürger, das bitte nicht zu vergessen. ;-) Und Gott sei Dank, sind Sie mit Ihrer Meinung in Österreich in der Minderheit. ;-)

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Michael, Dienstag, 20. April 2010, 07:12 @ :-/

Bevor Sie so ein Zentrum hier befürworten sprechen Sie z.B. mit den Traiskirchner Einwohnern. Die können Ihnen erzählen wie das so ist.

Mit wievielen Leuten haben sie den gesprochen ? ;-) Sofern sie überhaupt wirklich mit den Leuten gesprochen haben.

Ich schrieb übrigens, wenn Sie lesen könnten, nicht von EU-Bürgern sondern von türkischen Zuwanderern.

Jetzt sinds auf einmal wieder die bösen bösen Türken ..., wäre ich Türke wäre das ein Argument das ich mich nicht integrieren möchte.

Na dann erzählen sie mal was an den Türken so schlecht ist und bitte kommens nicht mit dem Islam, weil das wär äußerst schwach das Argument und so schätz ich sie nicht ein.

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:-/, Dienstag, 20. April 2010, 23:27 @ Michael

Bevor Sie so ein Zentrum hier befürworten sprechen Sie z.B. mit den Traiskirchner Einwohnern. Die können Ihnen erzählen wie das so ist.


Mit wievielen Leuten haben sie den gesprochen ? ;-) Sofern sie überhaupt wirklich mit den Leuten gesprochen haben.

Beispielsweise vor einiger Zeit mit Angestellten eines Supermarktes, die wegen einer nicht bezahlten Ananas (!) und der darauffolgenden Konfrontation vom Asylwerber mit einer abgeschlagenen Glasflasche attackiert wurden - lt. einer Angestellten - kein Einzelfall.

Ich schrieb übrigens, wenn Sie lesen könnten, nicht von EU-Bürgern sondern von türkischen Zuwanderern.


Jetzt sinds auf einmal wieder die bösen bösen Türken ..., wäre ich Türke wäre das ein Argument das ich mich nicht integrieren möchte.

Na dann erzählen sie mal was an den Türken so schlecht ist und bitte kommens nicht mit dem Islam, weil das wär äußerst schwach das Argument und so schätz ich sie nicht ein.

Es ist grundsätzliche nichts "schlechtes" an Türken wie Sie es formulieren. Jedoch ist leider diese Zuwanderungsgruppe etwas auffälliger lieber "unter sich" bleiben zu wollen , obwohl sie zahlenmässig eigentlich gar nicht die Mehrzahl der Einwanderer darstellen. Ob das am anderen Glauben liegt, wage ich zu bezweifeln - eher an deren eingefahrenen Traditionen ("Ehre", verheiratet werden,....). Übrigens ist die EU sehr skeptisch wegen eines EU Beitritts der Türkei. Skurillerweise distanzieren sich sogar eigene Landsleute von den denen die hier leben (Gespräch mit einem Türken in Instanbul - sagt selbst, dass zu uns eher die schlecht gebildeten Landsleute kommen).
Arbeite beruflich ständig mit Leuten aus 6 Nationen und mehreren religiösen Ausrichtungen zusammen und habe gute Kontakte in die ganze Welt, bin also eher nicht weltfremd.
Es gibt sicher sehr viele Österreicher die sich auch asozial verhalten aber es ist so wie im übertragenen Sinn mit der Familie und Freunden: Die eine kann man sich nicht aussuchen, die anderen schon. :-)
Deswegen stehe ich zu meiner Meinung, hochqualifizierte Leute die nicht so schnell hier zu bekommen sind, sollen zuwandern können - der zig -tausendste Hilfsarbeiter der hier erst einmal arbeitslos wird und das Sozialsystem belastet, sollte in Zeiten von Rekordarbeitslosigkeit es eher schwerer haben sich anzusiedeln. Wie die Zahlen belegen ist hier sowieso die Zahl rückläufig. Aber es kann nicht sein, dass manche Wiener Bezirke mit der 3 Millionsten Kebabbude und dem 2 Millionsten Handy/Internetshop überschwemmt werden und eigene Landsleute deswegen wegziehen - hier fühlt man sich halt nicht mehr zu Hause.
Wenn man sich nun die Geburtenrate der angesprochenen Zunwanderergruppe ansieht (das Einzelkind ist eher die Ausnahme) kann man sich schon einmal den einen oder anderen Gedanken darüber machen wie beispielsweise Wien in 20,30 Jahren aussieht wenn man nichts gegen die Entstehung einer Parallelgesellschaft unternimmt.

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Blauäugig der, Sonntag, 18. April 2010, 21:14 @ :-/

der meint, unsere Pensionen und unser Sozialstaat werden in Zukunft von den ÖSIS alleine bezahlt! Ist schon jet nicht möglich und schon gar nicht in Zukunft. Sorry, aber es gibt zuwenige Frauen die 10 Kinder auf die Welt bringen - und ehrlich, die Zehn von Frau Rosenkranz werden auch nicht die Pensionen sichern.
Wir werden uns schon etwas mehr mit dem Thema Zuwanderung auseinandersetzen müssen als nur zu sagen STOP.

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Sagnix, Montag, 19. April 2010, 13:47 @ :-/

Anderes Beispiel: Häupl möchte in Wien eigene Schulen nur für Türken. :-D Ist das der richtige Weg ??

Naja, ganz so ist wieder nicht, siehe:

http://derstandard.at/1271374634044/Haeupl-Tuerkische-Schulen-waeren-Massnahme-zur-Desi...

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:-/, Montag, 19. April 2010, 22:31 @ Sagnix

Anderes Beispiel: Häupl möchte in Wien eigene Schulen nur für Türken. :-D Ist das der richtige Weg ??


Naja, ganz so ist wieder nicht, siehe:

http://derstandard.at/1271374634044/Haeupl-Tuerkische-Schulen-waeren-Massnahme-zur-Desi...

Ja, jetzt hat er´s anders gemeint - hab´s heute gelesen. ;-)
Hätt mich auch gewundert, im Wahlkampf mit Strache wäre das wie politisches russisches Roulette mit vollem Magazin gewesen ... ;-D
Naja, denn : "Prost ! Michael . " ;D

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Hirn einschalten!!!

spoty2232, Dienstag, 20. April 2010, 20:40 @ :-/

Also meine Meinung zum Thema Ausländer ist die: wenn sie schon bei uns in Österreich leben wollen, dann sollen sie sich auch integrieren, anpassen und an die österreichischen "Spielregeln" halten - egal welcher "Rasse" sie angehören. Wenn nicht, dann tschüss - ab nach Hause.

Wo kommen wir denn noch hin, wenn alle tun und lassen, als wären sie "daheim"? Würden wir uns Österreicher in einem fremden Land aufführen, wie es uns lieb ist, dann kann ich sowieso nur gratulieren.

(Es ist auch unverständlich, wenn in den Medien über den Österreicher "Öztürk" berichtet wird) - nur weil er eine Staatsbürgerschaft hat.

....und von wegen Kinder und leisten. Besagte "Nichtösterreicher" wissen schon, wo sie "kassieren" können und leben sicher besser als "daheim" - je mehr Kinder sie haben(da passt ja sowieso eines auf das andere auf). In Österreich wird ja sowieso alles angeboten (Sonderbeihilfen, Sozialmarkt, Humana, etc.......)Läßt sich doch gut leben - oder?

Zum Thema Asylzentren: ich bin sehr dafür, dass jene, welche um Asyl in Österreich ansuchen, erst einmal gründlich gecheckt und nicht gleich auf die Menschheit losgelassen werden. Der Neid und die Armut spielen gerade bei Asylwerbern eine große Rolle und wie sich das dann auswirkt, liest man ja ohnehin in den Medien.

Die Grenzen gehören auch wieder geschlossen. Die einzelnen großen (Kontroll)Einsätze, welche von der Polizei zeitweise durchgeführt werden, gehen sowieso wieder auf unsere Kosten. Wir bekommen lediglich Tipps, welche Alarmanlagen etc. wir uns zulegen sollen, um Einbrüche vorzubeugen! Das kann es ja wohl nicht sein?

In Wien gibt es ohnehin schon eigene Vierteln, welche nach Ausländern benannt sind und wo sich kein Österreicher mehr traut, sich in der Nähe eine Wohnung zu suchen, geschweige, sich dort aufzuhalten. Dasselbe gilt natürlich auch für Lokale. Weit sind wir gekommen !!

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Grenzkontrolle was bringts?

Michael, Dienstag, 20. April 2010, 21:00 @ spoty2232

Die Grenzen gehören auch wieder geschlossen.

Ich les diese Forderung von FPÖ oder Leuten ständig in der Krone etc. ,aber offensichtlich macht sich keiner wirklich Gedanken das die Forderung im Grunde sinnlos ist.

Jemand der nach Österreich will findet einen Weg, da ist es ehrlich gesagt egal ob an unseren Grenzen kontrolliert wird oder nicht.

Die finden immer einen Weg, leider eine traurige Tatsache muss man dazu sagen. Nach Grenzkontrollen schreien bringts leider absolut nicht.

Sinnvoller wärs wenn man Asylwerber eine Frist setzt in der sie eine Arbeit finden müssen ansonsten Abschiebung und natürlich die Sprache lernen und den Bewegungsradius eingrenzen, sprich er darf sich nur innerhalb eines bestimmten Gebiets aufhalten - jedoch gibt es hierbei das Problem wer das kontrollieren soll.

Und sollt einer kriminell werden, sofortige Abschiebung, gleiches gilt wenn der Antrag auf Asyl abgelehnt wird.

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Grenzkontrolle was bringts?

sporty2232, Mittwoch, 21. April 2010, 21:27 @ Michael

Also vorab zur Info - ich habe noch nie und werde auch nie FPÖ wählen ! Doch - und das ist Gott sei Dank möglich, kann jeder Österreicher zu Einwanderern seine Meinung kundtun.

Wegen der Grenzschließung: natürlich finden diejenigen, welche nach Österreich kommen wollen, eine Möglichkeit. Nur sobald die Grenzen wieder "zu" sind, sieht es doch ein wenig anders aus. Jetzt fährt man aus dem Ausland mit Anhängern, Bussen etc. nach Österreich, stiehlt was das Zeug hält (Autos, Motorräder, sowie in Warenhäusern, überfällt Trafiken, Banken, oder Tankstellen) dann fahren sie wieder Richtung Heimat, über die "offene" Grenze. Die Zahl jener, welche so erwischt werden ist sehr gering (natürlich hättest Du ein Packerl Zigaretten als Österreicher zuviel, na dann geht´s erst richtig los..........!)

Betreffend der Asylwerber: soviele Arbeitsplätze müssten erst geschaffen werden, um allen Asylanten Arbeit zu verschaffen. Zuerst sollten jene "arbeitslosen" Österreicher, welche natürlich auch wissen, wie man das Arbeitsamt "von hinten nimmt", drannehmen: arbeiten, oder kein Geld! Die gehen ja auch noch "schwarz" arbeiten, um nebenbei "Kohle" zu machen - aber nur, wenn es die "Freizeit" zulässt. Doch auch hier sehen unsere Politiker nur zu und unterstützen noch diese Personen, (welche sich ins Fäustchen über die Blödheit unserer Politiker und Gesetze lachen). Wenn ich sehe, wieviele sogenannte "Frühpensionisten" unter uns weilen, wird mir sowieso schlecht. Nicht "hackeln" gehen können, aber mit dem Moped durch die Gegend fahren....... oder auf der Copa Cagrana liegen.......

Was sollen wir mit Asylanten? Durchfüttern? Genauso wie unsere "eingefleischten" Arbeitslosen? Sorry, so gut geht es uns auch wieder nicht, dass wir jeden Asylwerber aufnehmen, nur weil der vielleicht eher arbeiten will, als ein Österreicher.

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Grenzkontrolle was bringts?

Michael, Mittwoch, 21. April 2010, 22:20 @ sporty2232

Also vorab zur Info - ich habe noch nie und werde auch nie FPÖ wählen ! Doch - und das ist Gott sei Dank möglich, kann jeder Österreicher zu Einwanderern seine Meinung kundtun.

War auch nicht gegen sie gerichtet, sondern allgemein. Weil von der FPÖ liest man ja "Grenzkontrollen" gern mal im Zusammenhang mit "Zuwanderung" und hierbei nannte ich ja bereits den Grund wieso deren Forderung kein Sinn macht. (da ist die FPÖ um nichts besser als die anderen Parteien die uns Märchengeschichten erzählen)

Wegen der Grenzschließung: natürlich finden diejenigen, welche nach Österreich kommen wollen, eine Möglichkeit. Nur sobald die Grenzen wieder "zu" sind, sieht es doch ein wenig anders aus.

Grenzkontrollen kann man gern einführen, aber dann sollte äußerst streng kontrolliert werden.

Bezüglich Asylanten, es gehört viel härter durchgegriffen. Wenn einer ein Verbrechen begeht oder sich nicht eingliedern möchte Abschiebung und Ende. Für das Verbrechen gehört er in seinem Heimatland vor Gericht gestellt und nicht bei uns, wo er vielleicht einen Anwalt auf unserer Kosten noch bekommt.

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alles was recht ist

Ein Fremder, Montag, 22. Mrz 2010, 19:48 @ :-/

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alles was recht ist

Bloms, Dienstag, 16. Mrz 2010, 02:37 @ sporty

Vorweg: Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung sind ein Verstoß gegen Menschenrechte, und daher auf das Schärfste zu verurteilen. Es gibt grundsätzlich keine Unterschiede zwischen Ausländern oder Inländern, sondern nur rücksichtlose und rücksichtsvolle, intelligente oder weniger intelligente Menschen.

Das Problem Lärm ist primär ein Versagen der Behörden und der Politik. Wie im Forum schon mehrmals diskutiert, ist unsere Gemeinde z. B. nicht fähig, eine Ruhezeitenverordnung zu erlassen (siehe):

http://www.buh.at/forum/index.php?id=250

In Österreich fehlt auch ein Lärmschutzgesetz und gesetzliche Regelungen bezüglich Baulärm, die es in anderen Ländern schon lange gibt.

Weiters wäre bei Bau- und Nachbarschaftsproblemen der Bürgermeister berufen diese zu schlichten.

Waren Sie schon beim Bürgermeister oder anderen Politikern? Was sagt unser Bürgermeister zu Ihren Problemen?

Ich kann Ihren Ärger durchaus nachvollziehen, jedoch kann ich Ihnen versichern, dass das kein spezifisches Ausländerproblem ist. Was glauben Sie, wie es am Helmahof zugeht. Da vergeht kein Sommer ohne Baustelle in der Umgebung, kein Wochenende ohne Rasenmäher, und Sie glauben doch nicht, dass der Volkssport Grillen bei Österreichern weniger verbreitet ist. Also, ich kennen kaum jemanden, der sich nicht mehr oder weniger über jemanden in der Nachbarschaft beschwert.

Auch wenn eine Baufirma einen Altbau renovieren würde, wäre Ihre Wochenendruhe nicht gesichert. Abgesehen davon, dass am Bau fast nur mehr ausländische Arbeitskräfte beschäftigt sind (ohne die die Branche zusperren könnte), existieren am Bau schon lange keine geregelten Arbeitszeiten mehr. Da wird auch Tag und Nacht sowie am Wochenende gearbeitet. Es gab am Helmahof Baustellen, da wohnten die Arbeiter im Rohbau und arbeitet oft das ganze Wochenende durch.

Nachdem diese Probleme offensichtlich immer mehr zunehmen, und sich ein Bürgermeister auch nicht den ganzen Tag nur mit Streitigkeiten beschäftigen kann, wäre mein Vorschlag schon lange, eine Einrichtung auf Gemeindeebene zu schaffen, die sich mit solchen Problemen beschäftigt. Eine Art Mediator(Ombudsmann) auf politischer Ebene oder in professioneller Form ähnlich Streetworkern (Sozialarbeiter).

Längst könnte die Gemeinde auch Deutsch- und Integrationskurse (Staatsbürgerschaftskunde) anbieten.

Leider läuft es eher in die gegenteilige Richtung. Politiker, Behörden und die Polizei schieben die Verantwortung hin und her, wie Sie es beschreiben. Und ignorieren die Probleme seit Jahrzehnten.

Dass es um unsere Justiz auch nicht gerade gut bestellt ist, kann auch jeder anhand der absurden Urteile fast jeden Tag in der Zeitung lesen. Da ich Ihren Fall nicht im Detail kenne, kann ich nur soviel sagen:

Ich nehme an, Sie wohnen in einem Gebiet in dem geschlossene Bebauungsweise gewidmet ist, und bei der Hauswand handelt es sich um die Feuerwand Ihres Nachbarn. Die Außenwand des Nachbargebäudes steht im Eigentum des Nachbarn, der laut NÖ Baurecht auch für Verputz und zB Wärmedämmung zuständig ist, falls auf Ihrem Grundstück nicht ebenfalls eine Feuermauer steht.

Um dem Nachbarn die Arbeiten und Planung an seiner Außenwand zu ermöglichen sind Sie nach § 7 der NÖ Bauordnung verpflichtet dem Nachbarn die Benützung Ihres Grundstückes zu erlauben. Ihr Nachbar muss Sie 4 Wochen vorher verständigen (mündlich vor Zeugen oder schriftlich). Betritt Ihr Nachbar ihr Grundstück ohne Benachrichtigung und Einverständnis können Sie erfolgreich auf Besitzstörung klagen. Fotos zur Beweissicherung aus der weiteren Entfernung sind erlaubt, sofern ihre Privatsphäre nicht verletzt wird. Andernfalls dürfte im öffentlichen Raum (zB Sightseeing) überhaupt kein Gebäude mehr fotografiert werden. Ihr Nachbar hätte Ihnen auch mitteilen können, dass er in vier Wochen seine Hausmauer fotografieren kommt.

Laut ABGB und OGH "stellt das zwangsläufige und überdies auch beabsichtigte Emporranken einer Kletterpflanze an einer im Eigentum des Nachbarn stehenden Grenzmauer einen Eigentumseingriff dar, der den Nachbarn gemäß § 354 (§ 362) ABGB befugt, den anderen von der Benützung der Mauer auszuschließen und unberechtigte Eingriffe in sein Eigentumsrecht mit Klage nach § 523 ABGB geltend zu machen."

Allerdings gilt seit 2004 ein geändertes Nachbarschaftsrecht (Zivilrechts-Änderungsgesetz 2004), das eventuell in solchen Fällen einen Streitschlichtungsversuch erfordert. Und wenn die Kletterpflanzen schon sehr lange auf der Wand sind, kann eventuell Ersitzung geltend gemacht werden.

Von einer sechsjährigen Verjährungsfrist habe ich noch nichts gehört.

Kurz gesagt: Nachdem Ihr Nachbar prinzipiell im Recht ist, werden Sie in so einem komplizierten Fall schon einen sehr guten Anwalt und viel Zeit und Geld brauchen, um Ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen.

Wenn Sie auf die begrünte Wand nicht verzichten wollen, wäre es wahrscheinlich einfacher, eine eigene Wand oder eine selbsttragendes Rankgerüst aufzustellen, und diese anschließend zu begrünen.

Wie stellen Sie sich das vor, den Einheimischen den Vorrang beim Haus- und Wohnungskauf zu lassen? Dürfen Immigranten nur mehr unter der Brücke wohnen?

Sollten jedoch ganze Straßenzüge oder Ortsteile aufgrund der mangelnden Attraktivität von Altbauten zu "Problemvierteln" oder zur Bildung von Parallelgesellschaften führen, dann muss dringend etwas unternommen werden.

Dann müssen diese Altbauten durch entsprechende Förderungen und Maßnahmen wieder für alle attraktiver gemacht werden. Wieder einmal wären das Land und unsere Gemeindeverantwortlichen gefordert.

Welche Stadtviertel in Deutsch-Wagram sind Ihrer Ansicht besonders betroffen? Das sollten wir unseren Gemeindeverantwortlichen zur Kenntnis bringen.

Zusammengefasst: Sie haben völlig Recht, wir brauchen bessere Regelungen für ein gedeihliches Zusammenleben, die Rücksicht und angemessenes Benehmen fördern (wie eine RuhezeitenVO). Eine bessere Zusammenarbeit von Gemeinde und Polizei (wobei sogar ein Gemeinde-Sicherheitspersonal überlegenswert wäre). Ein engagiertes Eingreifen der Gemeinde bei Nachbarschaftsproblemen. Eine Förderung der Integration und eine Attraktivierung von Altbauten. Und zwar ohne Unterschied der Staatsbürgerschaft und Herkunft (denn ich kenne auch Immigranten, die sich über das Benehmen von Österreichern beschweren).

Was machen unsere Politiker? Nichts, die veranstalten unnötige Gemeinderatssitzungen.

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alles was recht ist

fe, tirol, Donnerstag, 18. Mrz 2010, 09:50 @ Bloms

Hallo!

Eine nette Diskussion, die da entstanden ist.
Es ist ersichtlich, dass der Herr/Frau,/der die diese Diskussion angefangen hat, ein Problem mit seinem Nachbarn hat.
Für mich ist es dann wichtig, dass dieses Problem auch auf dieser Ebene bleibt und nicht in einen politischen Diskurs ausartet.
Es ist also kein Problem mit dem Fremden (und nicht Ausländer), sondern nur mit dem Nachbarn, der in diesem Fall einen Migrationshintergrund hat bzw. haben darf.

Liebe Grüße

P.S.: die politische Korrektheit lässt grüßen

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sporty2232 @, Donnerstag, 18. Mrz 2010, 22:29 @ fe

Ich finde keine Worte, wenn man sagt, dass es "keine Unterschiede zwischen In- und Ausländern" gibt. Das kann es wohl doch nicht sein!!!!!! Es gibt z.B. keinen Unterschied zwischen "Deutsch-Wagramern", NÖ-reichern, Österreichern und Ausländern ????? Danke ! Das ist aussagekräftig genug ! Nennt man das politische Korrektheit ??


Die sogenannten "Nichtösterreicher" (= Ausländer) kommen in unser Land, und glauben, ihre Rechte geltend machen zu können. Egal, ob jetzt der Ausganpunkt "Garten" im Gespräch war, oder nicht. Ziehen "Sie" ins Ausland und versuchen Sie dasselbe, ich möchte gerne sehen was passiert ?


Es ist und wird sehr wohl das Thema Ausländer = Nichtösterreicher, angesprochen. Wir (Deutsch-Wagramer !) NÖ-reicher, brauchen auch nicht so weit auszuholen um mit diesem Thema nach Wien zugehen, was Kindergarten und Schule betrifft, es ist überall dasselbe - UNSERE Kinder leider darunter. Wir (Deutsch-Wagramer - NÖ-reicher) und unsere Kinder müssen auf "Nichtösterreicher" Rücksicht nehmen - egal welches Thema es betrifft?? Na sicher net!!

"Wir" bekommen Vorschläge, wie "wir" uns besser vor Einbrüchen schützen können und welche Maßnahmen wir treffen können - auf unsere Kosten natürlich :) und die Grenzen bleiben weiterhin offen!! ("friß, oder stirb)

Was den Lärmschutz am Wochenende betrifft, so gibt es sehr wohl Lärmschutzbestimmungen - auch in NÖ "(Googles-Suche)". Nur hängt dies von den Gemeinden ab. (Auskunft auch NÖ Landesregierung) ! Wer kann sich schon eine Baufirma leisten, welche auch Sa/So arbeitet ? ) Es klingt hier als sehr "normal", dass man Häuser auch selbstverständlich in Deutsch-Wagram am Wochenende bis ind die Nacht fertigstellen kann (Lärm natürlich inbegriffen)Ich sehe dies als "Nachbar friß, oder stirb" ! ist das Sinn, einer Gemeinde? Ist die Gemeinde so schwach, um Gesetze zu bestimmen?? .......und es sind tatsächlich und hauptsächlich "Nichtösterreicher" welche sich um "unsere" Gesetze" nichts scheren !!

Ich persönlich glaube,dass jedem "arbeitendem" Bürger Erholung am Wochenende zusteht und nicht einzusehen ist, warum kein Gesetz betreffend einer Ruhephase = Lärmschutz am Wochenende - für Deusch-Wagram endlich auch erlassen wird.

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Michael, Donnerstag, 18. Mrz 2010, 22:55 @ sporty2232

Bezüglich Lärmverordnung für Deutsch Wagram gab es bereits ein Posting hier im Forum.

Hier hab ich es rausgesucht... http://www.buh.at/forum/index.php?mode=thread&id=250

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alle in einen topf, Samstag, 20. Mrz 2010, 11:56 @ sporty2232

und dann zu; ich glaube sie haben grundsätzlich ein problem mit menschen die nicht so sind wie sie. wahrscheinlich egal ob sie in oder ausländische nachbarn haben - sie würden (unterstellung) auf die barrikaden klettern und rummotzen sobald die nachbarn nicht das tun was sie selber tun; bei den ausländern tun sie sich halt noch um ein vieles einfacher drauf zu schimpfen weil die ihrer meinung nach herkunftsmäßig gesehen nochmals ein bis zwei trppchen unter dem ihrigen podest sein sein haben. schlechtreden um selber besser zu sein...

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sporty2232, Samstag, 20. Mrz 2010, 21:03 @ alle in einen topf

Egal was Sache ist, Nachbarn haben gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen!! Und es gehört endlich !!!!! ein Gesetz her, welches - auch in Deutsch-Wagram - über einen einen Lärmschutz verfasst wird !!!!!!!!!! Wir sind keine Trotteln und können uns wehren - zumindest bei der nächsten Wahl !!!

Sollte der Schreiber - welcher diesen Artikel verfasst hat, in der glücklichen Lage sein, von Baulärm am Wochenende verschont zu sein, dann gratuliere ich sehr herzlich !!

GEMEINDE !! stellt Euch doch endlich den Problemen der Bürger gegenüber ! Glaubt ihr, dass diese Schreiben nur auf Boshaftigkeit und Fadesse beruhen ?

Nehmt doch endlich die Wünsche der "alt eingesessenen" Bürger ernst !!!

PS:
Sorry ............aber der Schreiber der "Gemeinde", bürgt auch nicht gerade für höchste (österreichisch formulierte) Qualität :)

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Bloms, Sonntag, 21. Mrz 2010, 01:28 @ fe

Hallo fe!

Fremdenfeindliche Diskussionen sind nie nett.

Stellt sich die Frage, in welcher Hinsicht die politische Korrektheit hier (ironisch) grüßen lässt, nachdem dieser Begriff auch nicht unbedingt positiv besetzt ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Korrektheit

Ganz so einfach sollte man es sich nicht machen, und Problembereiche zum Tabu zu erklären oder einfach auszuklammern.

Wie erläutert, handelt es sich nicht nur um Probleme mit einem Nachbarn, sondern um Themen unter dem Überbegriff Nachbarrecht und Immissionsschutz, die sehr wohl öffentlich diskutiert werden sollten.

Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten: erst durch das Fehlen eindeutiger Bestimmungen (in vielen Bereichen) entstehen solche Probleme und hochgeschaukelten Diskussionen.

Letztendlich entspringen viele politische Diskussionen dem Nachbarrecht bzw. Problemen mit der Nachbarschaft. Der Wohnblock oder Industriebetrieb nebenan, ist von der Thematik nicht wesentlich anders geartet (wie auch manches Verkehrsproblem).

Ebenso wird man das Thema "mangelnde Attraktivität von Altbauten" hoffentlich nicht der P. C. opfern. Dazu ist das Thema Erhaltung und Verbesserung der Wohnqualität in Ortskernen, Nahversorgung, usw. ein viel zu wichtiges.

Und die oft erbitterten Streitereien wegen Kletterpflanzen sind fast so alt wie diese Pflanzenart selbst. Eine Diskussion darüber kann daher nicht schaden, sofern klargestellt wird, dass das:

"kein Problem mit dem Fremden (und nicht Ausländer), sondern nur mit dem Nachbarn"

ist.


Mit freundlichen Grüßen.

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sporty2232, Donnerstag, 25. Mrz 2010, 13:00 @ Bloms

Soviel zum Thema Lämschutzverordnung !! Warum kann es Mödling und Deutsch-Wagram nicht ????

STADTGEMEINDE MÖDLING
UMWELT & ENERGIE


Auszug aus der Ortspolizeilichen Umweltschutzverordnung
LÄRMSCHUTZ[/size]§ 2

1) Alle im Hauswesen anfallenden ruhestörenden Arbeiten wie Hämmern, Sägen und Holzhacken in Gärten, Höfen und Wohnungen sind von Montag bis Samstag in der Zeit von 20.00-7.00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig bei Strafe verboten.

2) Für landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe gelten die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.

§ 3

1) Lärmerregende Maschinen wie Rasenmäher, Motorspritzpumpen und ähnliche Geräte dürfen von Montag bis Samstag in der Zeit von 20.00-7.00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig nicht in Betrieb genommen werden.

2) Für landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe gelten die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.

§ 4

1) Beim Einsatz von Baumaschinen und Baugeräten sind alle nach dem jeweiligen Stand der Technik möglichen Vorkehrungen zu treffen, um das Entstehen von Geräuschen auf ein unvermeidliches Mindestmaß zu beschränken.

2) Lärmverursachende Bautätigkeit ist von Montag bis Samstag in der Zeit von 20.00-7.00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig nicht gestattet. Dies gilt nicht für Bautätigkeiten im Falle einer dringend erforderlichen Gebrechensbehebung oder im Katastropheneinsatz.

3) Für landwirtschaftliche und gewerbliche Betriebe gelten die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.

§ 5

Soweit nicht ein strafbarer Tatbestand nach bestehenden Gesetzen oder Verordnungen des Bundes oder Landes besteht, dürfen Motorfahrzeuge und lärmerzeugende Maschinen in Toreinfahrten, Durchfahrten und Innenhöfen von Wohnanlagen, auf Parkplätzen, auf Wohnwegen und in Fußgängerzonen nicht am Stand laufen gelassen werden.
§ 6

Die Verwendung von Autolautsprecheranlagen ist von Montag bis Samstag von 20.00-7.00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig nicht gestattet.

§ 7

Die Verwendung von Schuss- und Schreckschussapparaten zur Vertreibung von Vögeln oder zu anderen Zwecken innerhalb der Hörweite von Ansiedlungen ist von Montag bis Samstag in der Zeit von 20.00-7.00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig bei Strafe verboten.

§ 8

1) In Gaststätten, Buschenschenken, Veranstaltungsräumen und Vergnügungslokalen aller Art sind bei Betrieb ab 22.00 Uhr Fenster und Türen geschlossen zu halten.

2) In Gärten und Höfen von Gaststätten und Buschenschenken ist ab 22.00 Uhr Singen, Musizieren und sonstiges ruhestörendes Verhalten untersagt.

3) Von diesen Bestimmungen bleiben bestehende Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes unberührt.

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alles was recht ist

Bloms, Freitag, 26. Mrz 2010, 03:15 @ sporty2232

Soviel zum Thema Lämschutzverordnung !! Warum kann es Mödling und Deutsch-Wagram nicht ????

Gute Frage. Ich sehe keinen Grund, warum Deutsch-Wagram nicht endlich eine ähnliche Verordnung erlassen sollte.

Man kann nur mutmaßen. Vielleicht, weil es in Arbeit ausarten könnte? Politiker fürchten um Wählerstimmen, wenn sie strafen?

Dass eine derartige VO aufgrund der unerträglichen Kompetenzzersplitterung von Bund, Länder und Gemeinde auch kein Allheilmittel darstellt, sollte auch allen klar sein. Jedoch wäre es zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

Sehr geehrter Herr Bgm. Quirgst!
Sehr geehrter Herr STR Ing. Winkler!

Lärm macht bekanntlich krank.

Aus welchem Grund wurde in Deutsch-Wagram bislang keine Lärmschutz-Verordnung erlassen?

Mit freundlichen Grüßen.

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Anmerkung, Freitag, 26. Mrz 2010, 16:01 @ Bloms

Den Antrag von den WIR für eine Lärmschutzverordnung hat die ÖVP gestern abgelehnt.

:no1:

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sporty2232, Freitag, 26. Mrz 2010, 20:27 @ Anmerkung

Ist das ein "erster Aprilscherz" ?? Das ist ja nicht zu fassen !! Ich glaub, mir fehlen erstmals die Worte........ würde nur allzu gerne wissen, aus welchem Grund diese Lärmschutzverordnung abegelehnt wurde ??!!

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Michael, Freitag, 26. Mrz 2010, 20:47 @ sporty2232

Grund steht keiner auf der wir! Homepage nur das deren 3 Dringlichkeitsanträge alle abgelehnt wurden.

Nur dafür soll neben der Kläranlage eine Tierkadaversammelstelle errichtet werden.

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sporty2232, Samstag, 27. Mrz 2010, 15:52 @ Michael

.............da die brauchen wir auch unbedingt - genauso, wie einen Kropf !! Weil wir auch so viele Viecha eingraben müssen.....

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??????, Mittwoch, 31. Mrz 2010, 22:05 @ sporty2232

1) In Gaststätten, Buschenschenken, Veranstaltungsräumen und Vergnügungslokalen aller Art sind bei Betrieb ab 22.00 Uhr Fenster und Türen geschlossen zu halten.

2) In Gärten und Höfen von Gaststätten und Buschenschenken ist ab 22.00 Uhr Singen, Musizieren und sonstiges ruhestörendes Verhalten untersagt.

.

Und wie sieht das bei diversen Veranstaltungen wie Stadtfeste, Spargelfeste, Feuerwerfeste, etc aus ?

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sporty2232, Donnerstag, 01. April 2010, 20:31 @ ??????

...........ich denke, dass Feste eine Ausnahme sind und wir froh sein müssen, dass noch Veranstaltungen in unserem Ort statt finden. Soviele sind es ja auch wieder nicht. Und ......ohne Events, wäre der Ort sicher schon tot ... !!!!

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boahhh, Donnerstag, 01. April 2010, 21:49 @ sporty2232

schon mal unseren veranstalungskalender...Kalender ist gut...schon mal unser VeranstaltungsBUCH gelesen?? Sicher nicht. Bei Eventl ist unser Kaff Weltmeister...da treffen die Oberhändeschüttler die zugeschütteten Schüttler zum schütteln.

tot ist, wer sich die Eventl reinzieht...hirntot. :hammer:

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sporty2232, Freitag, 02. April 2010, 20:37 @ boahhh

na dann bleib "daham"............oder bring andere Vorschläge ?!

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maaahhh, Freitag, 02. April 2010, 23:11 @ sporty2232

da springt mir die Haifischflosse aus der Suppe...ist das net der xenophobe sporty..... der schon jammert wenn daham am Samstag einer hämmert...aber auf Festl Krach machen.... is ja die große Ausnahme, na prack, klar logisch....da tun sich wahre intellektuelle schwarze Löcher auf.

kuckuck, kuckuck....wenn ich net hingeh, bleib ich eh daham.....oder geht mein Astralkörper schlafwandeln??? :rofl4:

fürchte dich nicht mein Sohn, bete einen Rosenkranz....Fremdenangst :schnulla: ist heilbar.

Frag mal die Nachbarn vom Volkshaus was die von den Eventl halten....und frag mal die Mama wie das mit selber denken geht...dann kommem die Vorschläge :idea: wie die Vogerl geflogen.

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sporty2232, Samstag, 03. April 2010, 21:00 @ maaahhh

Haifischlossen - Suppe ? sehr, sehr vornehm !!... und das auf dem "Land"???

..ich denke, dass es hier einen großen Unterschied gibt. Wie oft wird gehämmert und wie oft es "Festln" gibt? Die "Festeln" können wir uns sowieso an den Fingern abzählen. Lärmerregung durch Bauarbeiten findet an jedem Wochenende statt!!!

Weiß nicht, was dies jetzt mit "xenophobe"zu tun hat. Sind ja "unsere Einheimischen" (sprich: Deutsch-Wagramer), welche die Veranstaltungen organisieren und diese sind für die Ortschaft sowieso sehr selten ......

Gehören wir vielleicht zu den "Zuagrasten" ? Dann hab ich sowieso kein Verständnis !

Und sollte sich IHR "Astralkörper" zu einem dieser Events verirren, vielleicht gefällt es doch ?? (kommt halt auf das Alter an ;))


PS:...suche noch nach den schwarzen Löchern und nach den Vögeln......

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:-/, Samstag, 03. April 2010, 22:21 @ sporty2232

..ich denke, dass es hier einen großen Unterschied gibt. Wie oft wird gehämmert und wie oft es "Festln" gibt? Die "Festeln" können wir uns sowieso an den Fingern abzählen. Lärmerregung durch Bauarbeiten findet an jedem Wochenende statt!!!

Naja, man wird ja beim nächsten Event Ende April/Anfang Mai sehen, wieweit man das am Helmahof hören wird - ist ja bis 03:00 angekündigt ...
Warum is das FF Festl jetzt neuerdings mitten im Ort am Helmahof und dann gleich bis um drei ?

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Zugeraster, Sonntag, 04. April 2010, 20:11 @ :-/

Na bumm. Das habe ich übersehen.

"Aufgrund der Größe des Festes wird es am Gelände der Firma Wilding KEG, Bockfließerstraße 86 abgehalten."

Zu finden auf
http://www.feuerwehr-deutsch-wagram.at/allgemein/feuerwehrfest2008/index.html

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:(, Sonntag, 04. April 2010, 22:22 @ Zugeraster

Na bumm. Das habe ich übersehen.

"Aufgrund der Größe des Festes wird es am Gelände der Firma Wilding KEG, Bockfließerstraße 86 abgehalten."

Zu finden auf
http://www.feuerwehr-deutsch-wagram.at/allgemein/feuerwehrfest2008/index.html

Musik bis 03:00 Festende 04:00 ...
Falls jemand im Umkreis wohnt kann er sich jetzt schon Ohropax zulegen. Tun mir leid, die Leut.
Ist nur zu hoffen, dass der neue Veranstaltungsort eine einmalige Sache ist und man vielleicht für ähnliche Feste in Zukunft einen geeigneteren Platz findet bzw ein früheres Ende (00:00) veranschlagt.

Lärmschutzverordnung vor allem für die Nachtstunden finde ich in Ordnung. Über Ausnahmen, sofern einmalig, kann man vielleicht reden. Meine Stimme für Ihre "Volksabstimmung" haben Sie. :)

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sporty2232, Montag, 05. April 2010, 15:00 @ :(

tja, mal sehen, was sich hier machen läßt.........

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lacremare, Mittwoch, 07. April 2010, 07:42 @ sporty2232

...man sollte aber trotzdem bedenken, welchen Sinn und Zweck, welche Aufgaben und welchen Nutzen die Feuerwehr in Deutsch-Wagram hat.

Klar benötigt die Feuerwehr Geld und finanziert sich über 1 Veranstaltung im Jahr (= Feuerwehrfest). Dieses Jahr etwas größer, aber die Feuerwehr finanziert sich ein ganzes Jahr lang über diese Einnahmen.

Gute Ausrüstung und gute Ausbildung wünsche ich mir persönlich schon, wenn ich mal in einem Autowrack eingeklemmt bin oder mein Kind einen Autounfall hat, oder es brennt. Und in diesem Zusammenhang steht "gut" dem Begriff "teuer" sehr nahe.

Man mag denken was man möchte, aber wir werden diese Veranstaltung auch noch überleben und halt ein Auge zumachen.

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sporty2232, Donnerstag, 08. April 2010, 21:05 @ lacremare

........dass bei Veranstaltungen, welche einmal jährlich (und vor allem für einen guten Zweck) statt finden, ein Auge zugedrückt werden soll, ist sicher nicht das Problem. Dafür haben die leidgeprüften Anrainer auch garantiert mehr Verständnis.

Vielmehr geht es darum, endlich eine Lösung für die Bürger zu finden, welche unter "Dauerlärm" am Wochenende leiden. Sei es durch Bau-, oder regelmäßigem "Veranstalungslärm", z.B. im Volkshaus (worüber auch geschrieben wurde).

Es kann nicht angehen, dass unsere Gemeinde sich weigert, eine Lärmschutzverordnung zu veranlassen, wie es in anderen Ortschaften und Städten sowieso üblich ist !!!!! (siehe Beispiel Mödling, in diesem Tread).

WIR Bürger haben das Recht auf Ruhe am Wochenende und das sollten die "führenden" Politiker unserer "Stadt" :) endlich begreifen und dementsprechend danach handeln....oder würden dann Traktoren auch in diese Verodnung fallen??

Mit Veranstaltungen, welche weit bis nach Mitternacht gehen und die derartigen Lärm erzeugen, werden die agierenden Politiker sicher keine Stimme mehr erhalten - ebesnso wenn Privatpersonen glauben, am Wochenende die baulichen Angelegenheiten nachzuholen.............Deutsch-Wagramer "Politiker", wacht endlich auf !!!!!!!!!!!!!! Es reicht !!!!!!!!!!!!!

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Sinn und Zweck ..., Samstag, 10. April 2010, 01:01 @ lacremare

...man sollte aber trotzdem bedenken, welchen Sinn und Zweck, welche Aufgaben und welchen Nutzen die Feuerwehr in Deutsch-Wagram hat.

Klar benötigt die Feuerwehr Geld und finanziert sich über 1 Veranstaltung im Jahr (= Feuerwehrfest). Dieses Jahr etwas größer, aber die Feuerwehr finanziert sich ein ganzes Jahr lang über diese Einnahmen.

Gute Ausrüstung und gute Ausbildung wünsche ich mir persönlich schon, wenn ich mal in einem Autowrack eingeklemmt bin oder mein Kind einen Autounfall hat, oder es brennt. Und in diesem Zusammenhang steht "gut" dem Begriff "teuer" sehr nahe.

Man mag denken was man möchte, aber wir werden diese Veranstaltung auch noch überleben und halt ein Auge zumachen.

Der Sinn und Zweck ist komplett unbestritten. 100 % ig stehe ich hinter der Notwendigkeit so ein Fest für die Feuerwehr auszurichten.
ABER:
Es fand schon einmal ein Fest (damals mit W.Ambros) auf dem Bahnhof-Parkplatz statt, auch gastiert dort auch ab und an irgendein Zirkus. Dort beschallt man höchstens die Apfelplantage bzw. die ÖBB Geleise.
Warum muss das Fest unbedingt an der Bockfliesserstrasse, mitten am Helmahof stattfinden, wo keine Parkplätze zur Verfügung stehen und wo man, wenn diese Versteigerungen stattfinden, schon tagsüber höllisch aufpassen muss keinen Fussgänger zu überfahren.
Ich erinnere an die Bilder in diesem Forum zum "Produktvorschiessen" auf dem Spartaplatz wo die B8 auf einmal zu einer Fussgängerzone umfunktioniert wurde.
Hoffentlich passiert diesmal nix. Solche Feste sollten auf geeigneten Plätzen veranstalteten werden wegen der Lärmbelästigung und auch zur Sicherheit der Besucher.

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Wie ist das in Deutsch-Wagram?, Samstag, 10. April 2010, 20:23 @ Sinn und Zweck ...

Zu meinen MitdiskutantInnen möchte ich nur anmerken, dass auch in Deutsch-Wagram - hoffentlich - die selbe Rechtslage wie in ganz Niederösterreich gilt. Für Veranstaltungen in der Größenordnung, Umfang und Dauer eines Feuerwehrfestes benötigt man eine Bewilligung nach dem NÖ VERANSTALTUNGSGESETZ. Für die Erteilung der Bewilligung ist der Bürgermeister zuständig. Er hat solche Sachen wie Parkmöglichkeiten, Fluchtwege im Bedarfsfall, Regelugn der zulässigen Lärmentwicklung während der Feier, Eindämmung von Ruhestörungen, etc.. zu berücksichtigen und muss diese in seinem Bescheid regeln. Es bedarf daher vor Erteilung der Bewilligung einer mündlichen Verhandlung mit allen Anrainern und anderen Beteiligten.

Ich schlage daher vor, den zuständigen Bürgermeister von Deutsch-Wagram zu fragen, wie er diese Angelegenheiten in seinem Bescheid geregelt hat, wo Parkmöglichkeiten vorgesehen sind,wie Fluchtwege vorgesehen wurden und wie die Lärmsituation geregelt wurde. In diesem Fall wird meistens ein Sachverständigengutachten erforderlich sein.

Sollte es eine solche Bewilligugn nicht geben - dann bewegen sich die Verantwortlichen schon haarscharf im Bereich einer Amtshaftung - for allem wenn bei der Veranstaltung "etwas passieren sollte", was natürlich nicht gehofft wird.

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sporty2232, Donnerstag, 15. April 2010, 21:22 @ Wie ist das in Deutsch-Wagram?

Aber hallo !!! wenn es scbon keine Lärmschutzverordnung in Deutsch-Wagram gibt, warum sollte es dann ein NÖ VERANSTALTUNGSGESETZ geben ??
Wieviele Veranstaltungen stehen gegen Dauerlärm am Wochenende ??

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Wenn alle eine Veranstaltung machen, Freitag, 16. April 2010, 18:25 @ sporty2232

ist das doch Dauerlärm.:crying:
Aber ich habe nichts gegen Veranstaltungen :pro: sondern nur etwas dagegen, dass manche Gleicher sind :umleitung: .
Problematisch wird es jedoch, wenn bei einem Feuerwehrfest :-) die Bockfließerstraße so zugeparkt ist :nonono: :wall: :kotz: , dass sie nicht einemal mehr unter zuhilfenahme einer Schneidzange:help: mit dem Auto, Moped, Fahrrad oder zu Fuß aus den Nebengassen fahren können.

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Gebe Ihnen recht..., Freitag, 16. April 2010, 22:04 @ Wenn alle eine Veranstaltung machen

ist das doch Dauerlärm.:crying:
Aber ich habe nichts gegen Veranstaltungen :pro: sondern nur etwas dagegen, dass manche Gleicher sind :umleitung: .
Problematisch wird es jedoch, wenn bei einem Feuerwehrfest :-) die Bockfließerstraße so zugeparkt ist :nonono: :wall: :kotz: , dass sie nicht einemal mehr unter zuhilfenahme einer Schneidzange:help: mit dem Auto, Moped, Fahrrad oder zu Fuß aus den Nebengassen fahren können.

Das mit dem Zuparken stimmt leider und was noch viel schlimmer ist, dass dann die Leute mitten auf der Bockfliesserstrasse herumspazieren als wäre das eine Fussgängerzone !
Zu beobachten ab und an wenn dort irgendwas versteigert wird. Mir ist es selbst passiert, dass mir trotz eh schon angepasster Geschwindigkeit, dort einmal fast so ein Trottel ins Auto gerannt ist. Deswegen finde ich es unverantwortlich, die Besucher in der Nacht - möglicherweise auch schon ein kleines bisschen fett ... :-) direkt auf die Bockfliesserstrasse quasi in den möglichen Tod zu schicken. :(
Ich hoffe, die Veranstalter waren so umsichtig und haben weiträumig für den Bereich der Einfahrt zum Veranstaltungsgelände um ein Halte/Parkverbot angesucht, damit man als Autofahrer zumindest die Chance hat auf die Besucher Rücksicht zu nehmen.
Aber es wird leider so zugehen wie auf den Fotos vom Feuerwerksvorschiessen am Spartaplatz schon zu sehen war - damals aber auf der B8 - wo die Leute in der Nacht mitten auf der Strasse zum Auto gehen. Unfassbar, aber im Unglücksfall wird wahrscheinlich nicht der Veranstalter, sondern der Autofahrer in den Häfn gehen. Hoffe, dass nichst passiert. Werde sicherheitshalber einen großen Bogen beim nach Hause fahren machen. Es gibt geeignetere Plätze für derartige Feste.

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na bitte ..., Sonntag, 02. Mai 2010, 21:52 @ Wenn alle eine Veranstaltung machen

Problematisch wird es jedoch, wenn bei einem Feuerwehrfest :-) die Bockfließerstraße so zugeparkt ist :nonono: :wall: :kotz: , dass sie nicht einemal mehr unter zuhilfenahme einer Schneidzange:help: mit dem Auto, Moped, Fahrrad oder zu Fuß aus den Nebengassen fahren können.

Abgesehen von der Lärmentwicklung bis weit in die Früh hinein, hat zumindest das Verkehrskonzept der Organisatoren gut funktioniert. Mögen sich die "Versteigerer" nächste Woche ein Beispiel daran nehmen wie es aussehen kann - dann gibt´s auch kein gefährliches Chaos mehr... ;)

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stimmt, Montag, 03. Mai 2010, 19:50 @ na bitte ...

:-P :-D

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Bloms, Montag, 03. Mai 2010, 21:52 @ na bitte ...

Können Sie uns aufklären?

Wie hat das Verkehrskonzept ausgesehen? Parkmöglichkeiten usw.? Wo lag der Unterschied bei der Verkehrsführung zu den diversen Versteigerungs-Veranstaltungen?

Vielleicht kann man von der Veranstaltung etwas lernen.

Zum Lärm kann ich nicht viel sagen, da in der 3. Siedlung nicht wahrnehmbar. Daher muss es zumindest leiser als bei diversen Sparta-Festen gewesen sein.

Das Thema sollte in einen eigenen Thread verschoben werden. Langsam wird es unübersichtlich mit über 75 Beiträgen.

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na bitte ..., Dienstag, 04. Mai 2010, 23:55 @ Bloms

"Verkehrskonzept" war vielleicht etwas übertrieben, zumindest wurde dem ungeübten Autofahrer vermittelt, dass das beidseitige Parken auf Strassen wie der Bockfliesserstrasse nicht erlaubt ist, und von der Exekutive auch normalerweise abgestraft wird, das haben die Halten/Parkverbotsschilder nocheinmal unterstrichen ...
Die Idee mit der 30er Beschränkung war auch nicht schlecht - wobei größtenteils ignoriert ;) und auch ,dass die Gutenbergstrasse kurzfristig in eine Einbahn verwandelt wurde.
Die Einfahrt in den Parkplatz war diesmal nicht wie sonst üblich bei der Haupteinfahrt sondern etwas weiter hinten.
Den Lärm habe ich selbst nur als Besucher miterlebt, war aber durch die aufgestellten Autodroms etc. gewaltig (ging kurz vor 01:00 nach Hause) . Da stellt sich natürlich die Frage, warum man das alles so laut aufdrehen muss und vor allem so lange ??
Weiter draussen am Helmahof wo ich wohne, war der Lärm dann noch länger zu hören, natürlich abgeschwächt, dennoch ist zu hoffen, dass man zukünftige Feste vielleicht doch wieder auf dem Bahnhofparkplatz duchführt.
Fazit:
Ob es das "Vorschiessen" an der B8 im Dezember auf dem Spartaplatz ist oder eben diese Versteigerungen, egal, die Frage stellt sich nur, warum die einen (Feuerwehr) sich bemüht die Sicherheit größtmöglich zu gewährleisten und andere Veranstalter - obwohl da mehr autofahrende Besucher von auswärts kommen - sich diesen Mehraufwand nicht antun und es darauf ankommen lassen.
Hier müßte eine generelle Regelung her, sobald eine Veranstaltung dieser Ausmasse abgehalten wird, müßte auch verpflichtend für die Sicherheit gesorgt werden (temporäres Herabsetzen der Geschwindigkeit - Parkverbote etc.).
Und zur Lärmentwicklung: Findet so ein Fest mitten im Ort statt, sollte dies berücksichtigt und auch das Ende vorverlegt werden nicht bis 3, 4 Uhr oder länger in der Früh.

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Bloms, Mittwoch, 05. Mai 2010, 00:26 @ na bitte ...

Danke für die Erläuterungen.

Schieße mich Ihrer Meinung vollinhaltlich an.

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... geht auch anders., Montag, 10. Mai 2010, 23:16 @ na bitte ...

"Verkehrskonzept" war vielleicht etwas übertrieben, zumindest wurde dem ungeübten Autofahrer vermittelt, dass das beidseitige Parken auf Strassen wie der Bockfliesserstrasse nicht erlaubt ist, und von der Exekutive auch normalerweise abgestraft wird, das haben die Halten/Parkverbotsschilder nocheinmal unterstrichen ...


geht auch anders... letzen Samstag ... Willkommen wieder am "Parkplatz Helmahof". :(

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Bloms, Dienstag, 11. Mai 2010, 01:06 @ ... geht auch anders.

Das kann ich ebenfalls bestätigen. Als ich vergangen Samstagnachmittag auf der Bockfließerstraße unterwegs war, parkten im gegenständlichen Abschnitt zahlreiche Pkw halb auf dem Grünstreifen und der Fahrbahn, sodass kaum zwei Fahrspuren für den Verkehr frei blieben. Zudem gingen einige Leute ohne auf den Verkehr Rücksicht zu nehmen über die Fahrbahn.

Unglaublich, wie hier Exekutive und unsere Gemeindeverantwortlichen beide Augen zudrücken.

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Wer immer da viel Geld verdient, Dienstag, 11. Mai 2010, 14:30 @ Bloms

der wird ein wenig auch was weitergeben. EINER GIBT, der ANDERE NIMMT.

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---, Samstag, 15. Mai 2010, 21:59 @ Wer immer da viel Geld verdient

der wird ein wenig auch was weitergeben. EINER GIBT, der ANDERE NIMMT.

Kann (oder will) mir nicht vorstellen, dass unsere Polizei bestechlich ist. Verstehe aber auf der anderen Seite die Exekutive nicht, dass man hier nicht eingeschritten ist und die Falschparker abgestraft hat.
Da wurden wirklich beide Augen zugedrückt. Mal sehen wie lange das so gut geht und bis der erste Unfall passiert. Und zum Parken auf den Grünstreifen: Wenn nichteinmal "hochrangige" Gemeindepolitiker ein Problem haben auf den Grünstreifen zu parken, was soll man dann von auswärtigen Besuchern verlangen ... ;)

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Glaube nicht,.., Mittwoch, 28. April 2010, 00:02 @ Wie ist das in Deutsch-Wagram?

Zu meinen MitdiskutantInnen möchte ich nur anmerken, dass auch in Deutsch-Wagram - hoffentlich - die selbe Rechtslage wie in ganz Niederösterreich gilt. Für Veranstaltungen in der Größenordnung, Umfang und Dauer eines Feuerwehrfestes benötigt man eine Bewilligung nach dem NÖ VERANSTALTUNGSGESETZ. Für die Erteilung der Bewilligung ist der Bürgermeister zuständig. Er hat solche Sachen wie Parkmöglichkeiten, Fluchtwege im Bedarfsfall, Regelugn der zulässigen Lärmentwicklung während der Feier, Eindämmung von Ruhestörungen, etc.. zu berücksichtigen und muss diese in seinem Bescheid regeln. Es bedarf daher vor Erteilung der Bewilligung einer mündlichen Verhandlung mit allen Anrainern und anderen Beteiligten.


... glaube nicht, dass man über die von Ihnen angesprochene Parkmöglichkeit nachgedacht hat - heute fuhr ich vorbei und dort wird ein richtiger Kirtag aufgebaut (Autodrom,...) - wo man da jetzt parken soll wenn das Gelände zugebaut ist ?? Zu Fuss gehen soll ja auch gesund sein. :)) Kann mir auch nicht vorstellen, dass man sich Gedanken über die Lärmentwicklung gemacht hat oder Anrainer etc. gefragt hat, Fluchtweg ist ja auch gegeben ->auf die Bockfliesserstrasse - Platsch, Matsch... - aus - Maus.

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Zugeraster, Sonntag, 04. April 2010, 19:52 @ sporty2232

Der Unterschied liegt aber auch in der Dauer der Veranstalungen. Es macht nämlich einen großen Unterschied ob jemand am Tag hämmert oder die ganze Nacht durchfeiert. Ich glaube das Thema war schon mal im Forum. Sollen die Nachbarn in ein Hotel schlafen gehen.
Die alteingesessenen Nachbarn vom Volkshaus werden ihnen gerne erzählen an wievielen Wochenenden Lärmerregung bis am morgen statt findet. Die "Festl" im freien sind nicht an jedem Wochendende im Jahr, dafür konzentriert im Sommer. Ich kann mich noch gut an Monate erinnern, wo jedes Wochenende ein "Festl" war. Dazu kommt noch die liebe Nachbarschaft.
Aber als Zugearster darf man ja dazu keine Meinung haben, nicht wahr? :cray:

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sporty2232, Sonntag, 04. April 2010, 21:37 @ Zugeraster

Wieviele Feste im Volkshaus stattfinden, kann ich nicht beurteilen - aber anscheinend dürften es genügend sein.
Ich bin lediglich von den öffentlichen Events ausgegangen, wie Spargel-, oder Stadtfest etc...
Das trifft aber wieder auf meine Kritik der fehlenden Lärmschutzverordnung zu, welche nach wie vor, in Deutsch-Wagram fehlt !!! Wäre diese vorhanden, gäbe es am Wochenende weder Baulärm bis in die Nacht und die Veranstaltungen wären auch "unter Kontrolle". (siehe Artikel "Lärmschutzverordnung " Mödling).
Warum angeblich in der letzten Gemeinderatssitzung gerade die Lärmschutzverordnung abgelehnt wurde, ist mir sowieso unverständlich.
Eine handvoll "Stadträte", samt Bürgermeister, entscheidet über die Köpfe der Bürger, dass Lärmerregung zu dulden ist? Das schreit nach Volksbefragung - alles was recht ist !!!! so nicht !!!
Also her mit den Bewohnern, die sich anschließen, um eine Lärmschutzverordnung zu erwirken !!

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sporty 6969, Samstag, 03. April 2010, 00:35 @ sporty2232

Und was ist mit dem Dumbo Igel??? Wer kümmert sich um den??? Ist das auch ein Fremder??? Oder wird der einfach von Autos überfahren???

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:bügel:

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;-))))), Samstag, 03. April 2010, 17:51 @ sporty 6969

Wird sicher abgeschoben der arme, kann nicht Deutsch und ist kein heimischer Igel. :-(

Die heissen Langohrigel und leben nur in heissen Gegenden, oder nicht?

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Murhammer @, Samstag, 15. Mai 2010, 02:10 @ ;-)))))

Ihr Benehmen lässt ebenfalls schwer zu wünschen übrig. Primitive Kraftausdrücke und Schimpfwörter können keine Argumente ersetzen und disqualifizieren jeden Kommentar von vornherein.

Mäßigen Sie Ihre Ausdrucksweise und lesen Sie die Forums-Regeln. Andernfalls werden Ihre Beiträge kommentarlos gelöscht.

viele leute benehmen sich echt xxxxxx in diesem forum, muss gesagt werden.
am anfang schreibt ein spasst ihm stört dass seine nachbarn das haus renovieren und dass sie grillen.... hallo gehts noch du xxxxxx.

erstens: zahlt er die renovierung und hat auch das ganze haus bezahlt oder zahlt eine rate dafür und denk nicht dass du es ihm geschenkt hast.

zweitens: wenn es die deutsch wagramer so stört wieso verkaufen sie häuser an ausländer, wenn ihr es unterlasst wird vielleicht mal aus pfui gänserndorf auch mal ein super schicki micki bezirk wie mödling, baden, klosterneuburg, etc. ihr wisst schon die elite.

drittens: leute die sich in österreich ein haus kaufen und vielleicht doch von wo anders kommen sollten doch auch irgendwelche rechte haben, wollt ihr die etwa einfach so versklaven und lebenslänglich arbeiten und miete zahlen lassen und in der pension zurückschicken weil sie euch ausgedient haben? klingt menschlich!!!
auserdem habt ihr euch die ausländer selbst massenhaft reingeholt bewusst, gewollt, flehend,.... die sind nicht einfach so vom himmel gefallen!!!

viertens: der xxxxxxx redet xxxxxxx, ich hab seinen ganzen mist nicht gelesen aber die gemeindewohnungen sind immer noch meistens von den behinderten omas und opas belagert und von dort kann sie die rettung so schön abholen lift,sprechanlage, etc. und wieso weiß ich das? weil ich im dummen zivildienst beim rotem kreuz nur diese dummen omas und opas hin und herfahre und diese einfach soviele medikamente schlucken und resistenter gegen den tod sind als ein 500er mercedes.
aber trotzdem will ich diese menschen nicht beschuldigen denn es sind MENSCHEN, was einige hier nicht wissen obwohl gerade diese Gruppe von Wracks das system am stärksten belastet (40% pensionisten), und der xxxxxxx jammert darüber dass einer seine fünf kinder angemeldet hat in der kk, sag mal spinnst du? es sind kinder du xxxxxx besser als pensionisten oder? und auserdem was bist du für ein unmensch so eine aussage mache ich nicht einmal in einem anonymen selbstgespräch. aber ich denke du bist ein xxxxxx der zehn jahre mit einer alten geht und sich immer noch die frage stellt ist dass die frau meines lebens kann ich mit der kinder kriegen? So nicht xxxxxxxxx Zeitmanagement. und hoffentlich triffst du xxxxxx mit den kindern wieder in 10 jahren mit 10 kindern damit dein neid noch größer wird, wenn du keine hast.

fünftens: was seidt ihr für xxxxxx eigentlich und beschwert euch darüber dass jemand in SEINEM garten grillt?
ich meine wirklich was soll die aussage? das ist so dumm ich kann es nicht in worte fassen, wie kommt ein xxxxxx dazu sich zu beschweren wenn jemand grillt es ist sein gutes recht er hat ja den garten um sich auszuruhen und es sich gut gehen zu lassen oder? ich denke jemand der kein leben, keine kinder, einen xxxxxxxx job, neid in den augen, keine freunde etc. hat kann so einen mist von sich geben oder sagen das grillen schlecht ist.
leute die in wien wohnen warten ja nur darauf einen schönen sommertag zu erwischen um sich in der drängelei mit anderen ein stück fleisch zu grillen.


wir kaufen jetzt ein haus in deutsch wagram in der fabrikstraße, hab ein wenig gegooglet und so kam ich hierher; auf sollchen mist in foren antworte ich meist nicht aber wenn ihr meine nachbarn seit dann brennt bei mir der grill tag und nacht und renoviert wird bis zum jüngsten gericht. (HOCHACHTUNG jedem menschen, aber ausgliederung und ausgrenzung könnt ihr bei mir nicht machen das sind meine 919 m2 EIGENgrund und die lassen ich mir nicht verbieten):

fabrikstraße 1X

mfg bis bald liebe nachbarn!

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you are welcome, Samstag, 15. Mai 2010, 13:56 @ Murhammer

:-P

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welcome

<!>, Samstag, 15. Mai 2010, 21:20 @ Murhammer

:haha:


Herzlich willkommen in D-W Hr. Murhammer, endlich Zuzug mit Niveau.

Der Grillstaatsmeister kommt bald aus D-W. :rofl:

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alles was recht ist

welcome ?, Samstag, 15. Mai 2010, 22:15 @ Murhammer

... gratuliere den zukünftigen Nachbarn in der Fabrikstrasse. ;-)))
Da sieht man was rauskommt wenn Zivis unbeaufsichtigt an schwere Medikamente rankommen.
Ein Bereicherung für DW ... aber eher im unteren Niewo (Niveau) :DDD

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welcome in the jungle

;-))))))), Samstag, 15. Mai 2010, 22:32 @ welcome ?

Dafür haben wir mehr Spaß.

:rofl4:
Leute ich mach mir gleich in die Hose. Das schlagt alles. :muahahah:
Ich wette, das ist die Fabrikstraße 19, google sei gedankt.

http://www.willhaben.at/iad/realestate/object?adId=17656307

Kleines Haus 35m² Wohnfläche
insgesamt 919 m2 Grundstück davon 156 m2 BaulandWohngebiet.

renoviert wird bis zum jüngsten gericht.

Lieber Großgrillmeister, so arg wird das nicht :nice: . Wenn die Nachbarn ein bisserl mit anpacken haben’s die 35m² an einem Wohcenende renoviert. :rofl4: :rofl4:

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welcome in the jungle

<!>, Samstag, 15. Mai 2010, 23:10 @ ;-)))))))

:lol:

Dafür haben wir mehr Spaß.

Genau 35 Mal mehr Spaß, aber die unzensurierte Fassung wär bestimmt noch einiges besser.

angenehmer Nebeneffekt, auch alle Straßen im Ort werden wegen der Grill-Aschewolken für den Autoverkehr gesperrt. :rofl:

Gestern in der Heute - jö ein Wortspiel :hop:


[image]


Neue Gefahr für den Flugverkehr: Die Grillsaison hat begonnen!

Haderer for president! (!!!!!!!!!!!!!! ;-) )

http://www.heute.at/unterhaltung/haderer/

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Murhammer @, Sonntag, 16. Mai 2010, 10:11 @ welcome ?

unteres niveau? Bitte? zunächst einmal an das obere niveau ich bin hak maturant und nicht untere schublade.
und ja es stimmt es ist durchaus eine bereicherung für die fabrikstraße!

gruss

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sporty2232, Sonntag, 23. Mai 2010, 20:14 @ Murhammer

HAK Maturant? man merkt es an der Rechtschreibung :)

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Murhammer, Samstag, 29. Mai 2010, 02:02 @ sporty2232

ja hak maturant! und was bist du für einer?

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Bleibt wo der Pfeffer wächst, Sonntag, 16. Mai 2010, 20:03 @ Murhammer

Würde sagen, das ist der lebende Beweis für die Notwendigkeit einer Lärmschutzverordnung - und Grillschutzverordnung. Jedes Wochenende stürmen unsere Gemeinde Heerscharen von Zweitwohnsitzern und Ausflüglern mit dem Ziel, "die Sau rauslassen, die Luft verpesten, Lärm und Dreck produzieren". Solche Asozialen glauben allen Ernstes, ein mickriges Grundstück gibt ihnen das Recht sich hemmungslos aufzuführen.

Weil der Gestank und Lärm an der Grundgrenze umdreht oder wie stellen die sich das vor? Die Nachbarn sollen sch****en gehen, weil am Sonntag die Horde wieder nach Hause in die möglichst ruhige Wohnung in guter Lage zieht.

Auf solche Bereicherung kann ich getrost verzichten.

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Oropax, Montag, 17. Mai 2010, 13:43 @ Bleibt wo der Pfeffer wächst

Wie kommen wir endlich an eine Lärmschutzverordnung? Da müssen Richtlinien her, bevor wir uns anfangen zu zerfleischen. Die viel belachten Zeitungsartikel, wo ein Nachbar dem anderen mit der Schaufel einen Scheitel zieht, kann ich mittlerweile nachvollziehen.

Also: WIE genau kommt man an eine Lärmschutzverordnung? Bzw. welche Partei macht sich dafür stark? Ohne eine Partei wird es nicht gehen. Mittlerweile würde ich sogar schon einen Kommunisten wählen wenn er mir eine Mittagspause, Abendruhe und einen ruhigen Sonntag verschafft. Keine einzige Partei hat bis jetzt eine Eingabe bei einer Gemeinderatssitzung gemacht, ist das richtig? Und das ist keine Bürgervertretung, der Ruf nach einer Lärmverordnung ist nicht zu überhören.

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Daniela Böckl ⌂ @, Deutsch-Wagram, Montag, 17. Mai 2010, 15:44 @ Oropax

Zum Thema Lärmschutzverordnung - Gemeinderatsitzung 25-03-2010:

.....der gestrigen Gemeinderatssitzung wurden die von uns gestellten 3 Dringlichkeitsanträge allesamt von der VP absoluten Mehrheit abgelehnt – machen Sie sich selbst Ihr Bild:

1. Lärmschutzverordnung DA_Lärmschutz
2. Resolution zur finanziellen Situation der Städte DA_Städtebund
3. Veröffentlichung von Verordnungen DA_Verordnungen

Das traurige daran ist einzig und alleine, dass diese Vorgehensweise eine reine Machtdemonstration der VP ist, und der Blick fürs Wesentliche scheinbar mittlerweile komplett verlorengegangen ist – nämlich zum Wohler aller Deutsch-WagramerInnnen tätig zu sein !!!

Leider wurde der Dringlichkeitsantrag von !wir abgelehnt!!!!!!!

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Wählerin, Montag, 17. Mai 2010, 16:45 @ Daniela Böckl

Und die SPÖ und Grünen hätten der Lärmschutzverordnung wirklich zugestimmt? Das kann ich mit ehrlich gesagt nicht vorstellen, so wie dabei bisher der Kopf in den Sand gesteckt wurde.
Auf die politische Agenda von ÖVP und SPÖ kommt eine Lärmschutzverordnung garantiert erst nachdem ein Politiker selbst davon betroffen ist.

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Lärmschutzverordnung

Rainer Winkler @, Dienstag, 18. Mai 2010, 08:54 @ Wählerin

Als zuständiger SR für Gesundheit und Soziales kann ich mitteilen, dass ich vor kurzem mit der Erstellung einer, von der ÖVP seit Jahren vernachlässigten, Lärmschutzverordnung beauftragt wurde - hätte ja auch gut in den Bereich der Ortsbildgestaltung gepasst (Zuständigkei von VBgmin Schlederer)

In meinem Ausschuß wird die Lärmschtzverordnung nun inhaltlich be- und überarbeitet und dann dem Stadtrat zur Beschließung in der nächsten GR-Sitzung empfohlen.

Mit Zustimmung der SPÖ, der !WIR und der Grünen rechne ich - aber ob die absolut regierende ÖVP mitstimmt werden wir noch sehen.

Beste Grüße,

Rainer Winkler

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Lärmschutzverordnung

R.D., Dienstag, 18. Mai 2010, 14:25 @ Rainer Winkler

:ok:

Dank für die erfreuliche Nachricht. Hört sich für den Anfang ja nicht schlecht an. Mal sehen, was am Ende rauskommt. Vielleicht geschehen wirklich noch wunder.

Ich wünsche ihnen und allen Befürworterinnen und Befürwortern ein gutes gelingen.

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Lärmschutzverordnung

Bloms, Mittwoch, 19. Mai 2010, 02:30 @ Rainer Winkler

Sehr geehrter Herr SR Winkler!

Vielen Dank für die erfreuliche Information.

Da dieses Thema die Gesundheit der Bevölkerung betrifft (oder wie es Frau Böckl ausdrückt, dem Wohle der Bevölkerung dienen soll), wäre es wünschenswert, wenn sich die politische Auseinandersetzung auf einen möglichst wirksamen Inhalt (Verordnungstext) beschränken würde, und die üblichen Blockadehaltungen und Justamentstandpunkte außen vor gelassen werden.

Daher ist der Seitenhieb auf die von der ÖVP vernachlässigte Lärmschutz- oder Ruhezeitenverordnung entbehrlich (die Erwähnung der Ortsbildgestaltung ist unverständlich). Soweit ich mich erinnern kann, wurde eine derartige VO bereits Mitte bis Ende der 1980er Jahre von der SPÖ abgelehnt. Abgesehen davon, dass es in diesem Forum seit vielen Jahren immer wieder Vorstöße in dieser Richtung gab. Mit Ruhm bekleckert hat sich somit keine Partei bei diesem Thema.

Zudem erscheint es unlogisch, dass die ÖVP eine vom Bürgermeister beauftragte (wie ich annehme) Lärmschutzverordnung ablehnt.

Umso wünschenswerter wäre daher, dass, spät aber doch, wenigstens eine gute Verordnung erlassen wird. Möglichst unter Einbeziehung der Bevölkerung und der Polizei, die sicher am besten über die häufigsten Beschwerdeursachen bescheid weiß. Ein verbessertes Konfliktmanagement, wie in den obigen Beiträgen erwähnt, wäre ebenfalls zweckmäßig (bevor sich einige Nachbarn "mit der Schaufel einen Scheitel ziehen" oder mit dem Messer aufeinander losgehen).

Wie lauten die Vorschläge aller Parteien und Forumsteilnehmer für eine derartige Verordnung?

Mit freundlichen Grüßen
Bloms

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Lärmschutzverordnung

Rainer WINKLER ⌂ @, D-Wagram, Mittwoch, 19. Mai 2010, 10:18 @ Bloms

Sehr geehrte Herr Bloms,
sehr geehrte ForumleserInnen!

Der genaue Verordnungstext wird im Ausschuss für "Gesundheit und Soziales" erarbeitet und könnte vielleicht sogar noch im Juni im Gemeinderat beschlossen werden, daher kann jetzt noch kein Verordnungstext veröffentlicht werden.

Möglich wäre es Vorschläge zu einer Lärmschutzverordnung per Mail zu schicken (rainer.winkler@noe.spoe.at) - diese können dann in die Arbeit des Ausschusses einfließen.

Einen Seitenhieb auf die von der ÖVP vernachlässigte Lärmschutzverordnung traue ich mir schon zu geben, da ich vor 3 Jahren - da war dies schon Thema - schon im Gemeinderat war.

Bei allem Verständnis Hr. Bloms, was die SPÖ vor 30 Jahren gemacht hat ist die eine Sache, aber wir schreiben nun mal das Jahr 2010 - es hat sich seit damals viel verändert und nun sind neue Politiker im Amt und können sich jetzt für die Bevölkerung einsetzen - auch wenn es immer wieder "Seitenhiebe" gibt, was eine Partei 1980 gemacht hat.

Bezüglich der Ortsbildgestaltung habe ich mich geirrt - die "Lärmschutzverordnung" würde besser im Ausschuss von SR Spehn passen [Die Bilder unten sollten es erklären] - das meinte ich.

Der derzeitige Entwurf basiert auf bereits bestehenden (und somit lässt sich auch annehmen, bewährten) Verordnungen anderer Städte und Gemeinden in Niederösterreich.

Was der Bürgermeister beauftragt, was er sich wünscht und was das Ergebnis meiner Ausschussarbeit sein wird - könnte diametral auseinandergehen. Ich wäre mir an Ihrer Stelle nicht so sicher, dass alles, was der BGM beauftragt auch von der ÖVP mitbeschlossen wird.

Nun noch kurz zur oben erwähnten Zuständigkeit.
In welchem Ausschuss finden Sie den Begriff "Lärmbekämpfung"?

[image] [image]

Mit freundlichen Grüßen,

Rainer WINKLER

P.S.: Ich würde mich sehr über Vorschläge, Inhalte per Mail zum Thema Lärmschutzverordnung freuen.

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Lärmschutzverordnung

Bloms, Donnerstag, 20. Mai 2010, 03:01 @ Rainer WINKLER

Sehr geehrter Herr Winker!

Danke für die Information. Damit wird für mich einiges verständlicher und nachvollziehbar.

Selbstverständlich sind Sie nicht für die Politik vor 22 bis 25 Jahren verantwortlich.
Allerdings stellte die SPÖ bekanntlich bis 2005 den Bürgermeister (und die Grünen jahrelang den Vizebürgermeister), ohne in Richtung Ruhezeiten- oder Lärmschutzverordnung aktiv zu werden. Daher machen es m. E. wenig Sinn sich gegenseitige Vorwürfe zu machen.

Selbstverständlich wäre es seit 2005 im Zuständigkeitsbereich der Grünen (Umweltstadträtin Enzinger und UGR Spehn) und ab 2009 der ÖVP (SR Spehn und UGR Allmer) gelegen, eine derartige Verordnung zu erlassen. Lärmschutz ist eindeutig dem Umweltschutz zuordenbar, und wäre daher nunmehr Aufgabe der ÖVP (Spehn, Allmer).

Betrachten Sie es daher als Ehre, dass Sie mit dieser wichtigen Aufgabe betraut wurden (mit der die ÖVP unter Spehn und Allmer offensichtlich überfordert ist). Letztendlich dient Lärmschutz auch vornehmlich der Gesundheit (die höchste Priorität haben sollte).

Es liegt daher an Ihnen, im Interesse der Bevölkerung, eine beschlussfähige Verordnung zu verfassen, der auch die ÖVP (die nun mal die absolute Mandatsmehrheit hat) zustimmen kann.

Im Konkreten:

Sie haben völlig recht. Wir brauchen das Rad nicht neu erfinden. Es existieren seit Jahrzehnten zahlreiche derartige, bewährte Verordnungen anderer Gemeinden, aus denen die zweckmäßigsten Bestimmungen entnommen werden können.

Allen voran die VO von Mödling, die in obigen Beitrag vom Forums-Teilnehmer/User "sporty2232" zitiert wurde. Diese Lärmschutz-VO ist Teil einer so genannten Umweltschutzverordnung. Für Spehn/Allmer bliebe daher noch ein weites Betätigungsfeld (der Rest der Umweltschutzverordnung) offen.

Nachdem der "lustige" Beitrag unter dem Namen "Murhammer" meinte, der Bezirk Gänserndorf sei kein Nobelbezirk, wie die Bezirke/Gemeinden Mödling, Baden, und Klosterneuburg, sollten die diesbezüglichen VO dieser Gemeinden als Vorbild dienen:

http://www.moedling.at/html/gemeinde/formulare/umweltschutz_vo.doc

http://www.badenonline.at/de/unsere-stadt/rathaus/verordnungen/laermschutzverordnung-de...

http://www.klosterneuburg.at/system/web/verordnung.aspx?detailonr=220480875

Wobei Ruhezeiten von Montag bis Samstag in der Zeit von 20:00 – 7:00 Uhr sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ganztägig außer Streit stehen sollten. Zu überlegen wäre (wie in andere Gemeinden) wochentags eine Mittagsruhe von 12:00 bis 14: 00 Uhr oder von 13:00 bis 15:00 Uhr einzuführen, und Lärmerregung ab Samstagmittag zu untersagen.

Interessant wäre zu erheben, welche Lärmerregungen den meisten Ärger verursachen. Daher mein Vorschlag, die Polizei mit einzubeziehen.

Themenbereiche sind:

- Baulärm
- Lärm bedingt durch Gartenarbeiten (zB Kettensägen, Rasenmähen)
- Lärm verursacht durch Brennholzbearbeitung (Kreissägen im Feien und öffentlichen Grund verbieten)
- Nachbarschaftslärm (wie beschränkt man den Lärm, der in obigen Kommentaren so genannten "Horden"?)
- Lärm aus Tierhaltung (vornehmlich Hunde)
- Lärm aus Nutztierhaltung (nur in Bauland-Wohngebiet, in Agrargebiet erlaubt)
- Lärm von Sport- und Spielplätzen
- Lärm von so genannten rollenden Diskotheken (ungeachtet der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen)
- usw.

Eine übergeordnete Umweltschutzverordnung könnte natürlich (wie in anderen Gemeinden) weitere Problembereiche, wie illegale Ablagerungen auf öffentlichen Flächen (Reinhalteverordnung) und allgemeinen Natur- und Umweltschutz umfassen.

Mit freundlichen Grüßen
Bloms

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Lärmschutzverordnung

Oropax, Donnerstag, 20. Mai 2010, 11:09 @ Bloms

Es ist höchst erfreulich, dass wir anscheinend doch noch Licht sehen bei der Lärmschutzverordnung. So wie Hr. Bloms sagt, es geht nicht nur um Lärm sondern um die Gesundheit.

- Mittagsruhe
- ab Samstag nachmittag lärmfrei bis Montag 7 Uhr (u.a. Zweitwohnsitzer toben sich gerne am Wochenende aus, die Lärmspitzen erreichen ihren Wochenhöhepunkt am Samstag, da reicht dann auch der Vormittag)
- Nachtruhe ab 20 Uhr bis 7 Uhr früh

Meine Frage nebenbei: wie sieht es mit Aussenbeschallung von Häusern aus? Defacto Lautsprecher im Garten des Nachbargrundstücks am Gartenhaus außen angebracht, die alle Nachbarn mit brüllendem Hansi Hinterseer versorgen (gut, wer´s mag....), wenn dafür auch die Ruhezeiten gelten würden wäre das ein unfassbarer Segen.

Es gibt wunderbare Verordnungen in vielen anderen Städten, man muss das Rad nicht neu erfinden. Nur schnell bitte, nicht noch einen Sommer abwarten.

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Lärmschutzverordnung

Bloms, Freitag, 21. Mai 2010, 02:37 @ Oropax

Ich sehe keinen Grund, warum eine derartige VO nicht auch Hansi Hinterseer Geschädigte von ihren Qualen befreien sollte.

Nachdem in diversen Lärmschutzverordnungen anderer Gemeinden Vorschriften über Lautsprecherwagen bis hin zur Beschallung und geschlossenen Fenstern bei Gastronomiebetrieben zu finden sind, ist ersichtlich, dass prinzipiell jede Verursachung von Lärm beschränkt werden kann.

Ein ähnlicher Satz würde genügen, um dem Hansi die Luft raus zu lassen:

"Musizieren und die Verwendung von Anlagen zur Wiedergabe von Musik ist ohne behördliche Genehmigung im Freien (außerhalb von Gebäuden mit geschlossenen Fenstern) untersagt."

Apropos, ein Themenbereich, den ich im vorherigen Beitrag vergessen habe: Gastronomie, Schanigarten usw.

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Lärmschutzverordnung

Rainer WINKLER ⌂ @, D-Wagram, Freitag, 21. Mai 2010, 12:37 @ Bloms

Ein ähnlicher Satz würde genügen, um dem Hansi die Luft raus zu lassen:

"Musizieren und die Verwendung von Anlagen zur Wiedergabe von Musik ist ohne behördliche Genehmigung im Freien (außerhalb von Gebäuden mit geschlossenen Fenstern) untersagt."

Sehr geehrter Herr Bloms!

Ich kann die Hansi Hinterseer Problematik gut verstehen, aber ihr Vorschlag würde bedeuten, dass jeder noch so leise Radio, etc. im Freien ohne behördliche Genehmigung untersagt ist.

Möglichkeit 1: Jede/r Radio-BesitzerIn (und GIS-ZahlerIn) beantragt eine behördliche Genehmigung bei der Gemeinde um seinen/ihren Radio im Freien auch benutzen zu dürfen.

Möglichkeit 2: Jede/r HandybesitzerIn, wird auf Grund seines Klingeltones vom Nachbarn angezeigt - weil keine behördliche Genehmigung dafür vorhanden ist.

Spass beiseite.

Ich werde mich bemühen, eine übersichtliche, leicht zu verstehende/umzusetzende und vor allem zweckmäßige Lärmschutzverordnung zu erarbeiten.

Wie bei allen Gesetzen/Verordnungen wird es immer wieder Einzelfälle finden, für die es keine oder eine spezielle Regelung gibt/geben muss.

Ein geordnetes, fröhliches Spargelwochenende wünscht
Rainer WINKLER

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Lärmschutzverordnung

sporty2232, Sonntag, 23. Mai 2010, 20:44 @ Rainer WINKLER

Es ist beruhigend zu lesen, dass endlich an einer Lärmschutzverordnung gearbeitet wird und es wäre wünschenswert, dass diese so ausfällt, wie es z.B. in Mödling der Fall ist. Es wird Zeit, dass man zukünftig wieder das Wochenende ruhig im Garten genießen kann.

Und wenn dann auch endlich die Polizei nicht mehr "daneben steht", was die Zeiten des Lärmschutzes betrifft, sollen die "Zuagrasten" nur versuchen, tun und lassen was sie wollen.............

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Lärmschutzverordnung

Eine Verordnung macht noch keinen Sommer..., Sonntag, 23. Mai 2010, 22:50 @ sporty2232

"... dann wird die Polizei nicht mehr daneben stehen" oder so ähnlich wurde die Begründung für die Erlassung einer Lärmschutzverordnung von meinen VorrednerInnen begründet. Dazu darf ich kurz folgendes anführen: "es stimmt, die Polizei wird nach Erlassung einer Verordnung nicht mehr daneben stehen, sondern sich einfach umdrehen, sollte ein solcher Vorwurf bei ihnen eingebracht werden. Warum umdrehen? Weil sie nach Erlassung dieser Verordnung für all die aufgezählten Tatbestände in der Lärmschutzverordnung nicht mehr zuständig sein wird.

STR Ing. Winkler wird mir sicher bestätigen, dass der Schluß einer solchen Verordnung sinngemäß folgendermaßen lauten wird - auszugsweise....

Strafbestimmungen
Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung und gegen die auf Grund dieser Verordnung erlassenen Bescheide stellen nach § 33 Abs. 3 der NÖ Gemeindeordnung eine Verwaltungsübertretung dar, deren Nichtbefolgung gem. Art. VII EGVG 1991, in der derzeit gültigen Fassung, mit Geldstrafen bis zu € 218,02 oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Wochen bestraft wird.
Der Bürgermeister hat - unabhängig von der Bestrafung - mit Bescheid die Beseitigung der Missstände anzuordnen.

Bundes- und landesrechtliche Vorschriften

Von diesen Bestimmungen bleiben bestehende Gesetze und Verordnungen des Bundes und des Landes unberührt.

etc....

D.h. soweit es keine bundes- und landesrechtlichen Vorschriften gibt, die die Lärmerregung regeln, muss/kann dies in der GEMEINDE-Lärmschutzverordnung geregelt werden. Aufgerufen zum Handeln ist in diesem Fall aber die Kommune, nicht die Polizei.D.h. die Gemeinde kontrolliert einen Sachverhalt, Gemeinde prüft die Rechtswidrigkeit, Gemeinde führt danach ein Ermittlungs- und Strafverfahren (mit Beschuldigten- und Zeugeneinvernahme) durch, Gemeinde/Bgm. erläßt nach all diesen Schritten, wenn die Strafbarkeit erwiesen ist, einen Strafbescheid und muss/kann dann auch im Berufungsverfahren vor dem UVS Parteistellung beziehen.
Alles klar? Würde mich interessieren, wie dies in Deutsch-Wagram organisiert wird, vor allem da die meisten Lärmerregnisse ja am Wochenende stattfinden, wie bereits angeführt.

Der Fall Baden ist ein Spezialfall - da gibt es eine spezielle Stadtpolizei mit dazugehörender Infrastruktur, die dem Bürgermeister untersteht und sich diesen Dingen widmen kann. In Deutsch-Wagram?
Wäre interessant, wie die Mandatare von Deutsch-Wagram diese Fälle berücksichtigen, vor allem auch für andere Städte und Kommunen. Ist ein großer legistischer und organisatorischer Aufwand. Hut ab vor den Verantwortlichen in Deutsch-Wagram, die diesen Schritt nicht scheuen. Ich hoffe, er ist gut überlegt. Möchte hier nicht als Cassandra aufscheinen, aber ohne Projektmanagement und Organisation zur Umsetzung dieser Verordnung, ist sie wahrscheinlich nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben wurde.

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Lärmschutzverordnung

Bloms, Montag, 24. Mai 2010, 03:14 @ Eine Verordnung macht noch keinen Sommer...

Danke, für den wichtigen Beitrag.

Eigentlich wollte ich den "spaßigen" Beitrag von Herrn SR Winkler, der einiges an Sachkenntnis vermissen lässt, auf sich beruhen lassen, insbesondere, nachdem sich einige Forumsteilnehmer offenbar sehr viel von einer Lärmschutzverordnung erwarten.

Wie bereits in einem Kommentar weiter oben angemerkt, wäre eine derartige VO begrüßenswert, jedoch kein Allheilmittel. Und die möglichen Nachteile sollten auch nicht außer Acht gelassen werden.

Ihre Befürchtungen hinsichtlich Polizei teile ich zwar nicht, da eine diesbezügliche landesrechtliche Vorschrift in Form des NÖ Polizeistrafgesetzes existiert, jedoch ist die Polizei, wie ich bereits in mehreren Beiträgen erwähnt habe, aufgrund fehlender Bestimmungen auf Landesebene (und der unerträglichen, durch den Föderalismus verursachten Kompetenzersplitterung) nicht zur Mitwirkung bei ortspolizeilichen VO verpflichtet.

Aus diesem und anderen Gründen sollten auch die möglichen Nachteile einer LärmVO diskutiert werden. Ich hoffe ich komme morgen/heute dazu.

(

Siehe auch die älteren Beiträge unter dem Thema "Ruhezeiten/Lärmzeiten" auf Seite 3 hier im Forum:

http://www.buh.at/forum/index.php?mode=thread&id=250

)

Die meisten hier beklagten Lärmerregungen sind bereits nach der geltenden Rechtslage verboten. Offenbar ist das den meisten Leuten nicht bekannt (Danke daher für die Hinweise von gut informierten Forumsteilnehmern). Somit sollte eine LärmschutzVO die Rechtslage nicht verschlechtern, sondern praktikabel und exekutierbar sein, da wie Sie richtig einwenden, Deutsch-Wagram u. a. über keine eigene Stadtpolizei verfügt.

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Lärmschutzverordnung

Feste ?, Montag, 24. Mai 2010, 23:36 @ Rainer WINKLER


Ich werde mich bemühen, eine übersichtliche, leicht zu verstehende/umzusetzende und vor allem zweckmäßige Lärmschutzverordnung zu erarbeiten.

Wie bei allen Gesetzen/Verordnungen wird es immer wieder Einzelfälle finden, für die es keine oder eine spezielle Regelung gibt/geben muss.

Und,... wird es auch eine Regelung für zukünftige Grossfeste geben (wie die im Beitrag hier angesprochenen) ??

Oder sind die von Ihrer Verordnung ausgenommen und dürfen bis in die Früh dauern ??!!
Ich meine, wenn es schon ums Rasenmähen, etc. geht sollte es auch dafür eine Regelung geben oder wird es "heilige Kühe" geben die man nicht angreift und wo alles erlaubt ist ?!

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Lärmschutzverordnung

AKA-1, Freitag, 21. Mai 2010, 13:47 @ Bloms

brauchen wir nur ein wort ersetzen damit die größte Plage aus der Welt ist.


"Dauerkläffen ist im Freien (außerhalb von Gebäuden mit geschlossenen Fenstern) untersagt."

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Lärmschutzverordnung

na sowas, Samstag, 22. Mai 2010, 02:21 @ AKA-1

Dauerkläffen ist jetzt schon bei Gericht auf Unterlassung einklagbar! Gibts mehrere Urteile dazu. Empfehle das Büchlein "Wenn Nachbarn nerven" von Konsument.at www.konsument.at

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Anwälte und Gerichte, Freitag, 21. Mai 2010, 10:06 @ Oropax

werden ein wunderbares Betätigungsfeld vorfinden; :-D

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AKA-1, Freitag, 21. Mai 2010, 13:51 @ Anwälte und Gerichte

Na klar, schaffen wir alle Gesetze ab, dann brauchen wir keine Anwälte und Gerichte.

Überzeugendes Argument...

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Rainer WINKLER, Mittwoch, 02. Juni 2010, 07:34 @ Rainer WINKLER

Zur Information:

Der mir zugewiesene Auftrag "Lärmschutzverordnung" (--> Dringlichkeitsantrag der !WIR) wird nach Rücksprache mit dem Bürgermeister wegen fehlender Zuständigkeit nicht in meinem Ausschuss bearbeitet sondern vermutlich im Ausschuss von SR Mag. SPEHN.

Mit besten Grüßen,

Rainer WINKLER

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wie immer, Mittwoch, 02. Juni 2010, 13:47 @ Rainer WINKLER

Vorwärts im Retourgang

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Lärmschutzverordnung

Dornröschen, Mittwoch, 02. Juni 2010, 14:12 @ Rainer WINKLER

AUSSCHUSS SPEHN ???? Warum plötzlich diese Sinneswandlungen? War man im Auschuss WINKLER zu aktiv? Deshalb musste jetzt alles wieder zurück an den Start? Na dann schlaf schön, Lärmschutzverordnung.... bis in 25 Jahren. :headbang:

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Lärmschutzverordnung

;-)), Donnerstag, 10. Juni 2010, 22:56 @ Dornröschen

Typisch Deutsch Wagram, zuerst blablabla ... und dann "... bin nicht zuständig." :)))))
Hauptsache wir haben darüber geredet . Sollen sich die Bürger halt die Schädln einhauen. :D

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alles was recht ist

Bloms, Mittwoch, 19. Mai 2010, 02:49 @ Daniela Böckl

Sehr geehrte Frau GR Böckl!

So lobenswert und erfreulich Ihr Vorstoß/Antrag für eine Lärmschutzverordnung auch sein mag, wird dieser ohne entsprechende Information der Bevölkerung (Flugblätter, Zeitungsartikel) verhallen und keine Wirkung entfalten.

Solange Ihre Partei den im Dringlichkeitsantrag erwähnten Verordnungstext nicht veröffentlicht, ist auch nicht nachvollziehbar, ob die Ablehnung des Antrages durch die ÖVP gerechtfertigt war.

Warum wurde der Verordnungstext nicht online gestellt?

Mit freundlichen Grüßen
Bloms

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alles was recht ist

Oropax, Donnerstag, 20. Mai 2010, 11:12 @ Daniela Böckl

Ich kann den Antrag nicht aufrufen, wo kann man den einsehen?
Löblich erstmal, dass es so einen Antrag gegeben hat, aber so lange man nicht weiss was in dem Antrag stand kann man nicht feststellen ob er abstimmungsreif war oder nicht.

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alles was recht ist

sporty2232, Sonntag, 23. Mai 2010, 20:17 @ Bleibt wo der Pfeffer wächst

schließe mich der Meinung vollkommen an - auf solche "Zuagrasten" können wir gerne verzichten !!!!

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